Seminar / Training
Dieses Intensivseminar bündelt die technischen Vertiefungen des Portfolios. Deployment, Installation, Administration, Integrationen, Metadatenextraktion, Code Automation, CI/CD, Plattformbetrieb, SAP Data Insights und SAP-BW-Migration werden in einer zusammenhängenden Zielarchitektur behandelt.
Der Praxisfall reicht von Infrastruktur und Identität über Quellsystemanbindung und automatisierten Build bis zu Monitoring, Migration, Validierung und kontrollierter Produktivsetzung.
Inhaltsverzeichnis
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarziele
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Betriebs- und Deploymentmodell auswählen
- Kapitel 2: Installation und Grundkonfiguration planen
- Kapitel 3: Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz
- Kapitel 4: Benutzerlebenszyklus administrieren
- Kapitel 5: Rollen- und Berechtigungskonzept umsetzen
- Kapitel 6: Audit, Konfigurationsänderungen und administrative Runbooks
- Kapitel 7: Integrationsarchitektur und Systeminventar
- Kapitel 8: Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren
- Kapitel 9: Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren
- Kapitel 10: Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept
- Kapitel 11: Integrationen testen, überwachen und betreiben
- Kapitel 12: Code Automation, Building Spaces und Automation Packages
- Kapitel 13: Automatisierten Build ausführen und Ergebnisse prüfen
- Kapitel 14: Git, CI/CD und Standards by Construction
- Kapitel 15: Sichere Integrationen, Secrets und KI-Unterstützung
- Kapitel 16: Registrierung, Qualitätsfeedback und Fehlerbehebung
- Kapitel 17: Monitoring, Backup, Update und Störungsbehebung
- Kapitel 18: SAP-BW-Landschaft anbinden und erfassen
- Kapitel 19: Abhängigkeiten, Nutzung und Modernisierungsrisiken analysieren
- Kapitel 20: SAP-Datenlandschaft priorisieren und Roadmap erstellen
- Kapitel 21: Migrationsscope und Zielarchitektur festlegen
- Kapitel 22: Migration Wizard und vollständige Source Lineage nutzen
- Kapitel 23: ABAP-Logik in Zielcode überführen und automatisieren
- Kapitel 24: Validieren, bereitstellen und kontrolliert umstellen
- Praxisübungen
- Methodik
Zielgruppe
- Platform, Cloud und Data Engineers
- DevOps- und Integrationsteams
- SAP-Datenarchitekten
- technische Solution Architects und Betrieb
Voraussetzungen
- Grundkenntnisse von Kubernetes, Datenplattformen, Git und CI/CD
- technisches Verständnis von SAP BW ist für den Migrationsanteil hilfreich
Seminarziele
- eine tragfähige One-Data-Zielarchitektur und Betriebsverantwortung entwerfen
- Plattform installieren, absichern, administrieren und überwachen
- Enterprise-Integrationen und Extraction Plans produktionsgerecht umsetzen
- Datenprodukt-Builds mit Automation Packages und CI/CD automatisieren
- SAP-BW-Landschaften analysieren und Migrationen strukturiert vorbereiten
- Code, Daten und Betrieb vor der Produktivsetzung vollständig validieren
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jeder Arbeitsschritt wird anhand eines durchgängigen Szenarios nachvollzogen und anschließend praktisch überprüft.
1. Betriebs- und Deploymentmodell auswählen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Cloud, Kunden-Cloud oder On-Premises; Kubernetes- und Infrastrukturvoraussetzungen; Netz- und Sicherheitszonen; Verantwortungsmodell.
- Schritt 1: Regulatorische, technische und organisatorische Anforderungen an den Betriebsort werden erhoben.
- Schritt 2: Die Varianten Herstellerbetrieb, Kunden-Cloud und On-Premises werden anhand von Verantwortung, Sicherheit und Betriebskomplexität verglichen.
- Schritt 3: Kubernetes-, Speicher-, Netzwerk-, DNS-, Zertifikats- und Kapazitätsanforderungen werden in einer Checkliste zusammengeführt.
- Schritt 4: Das gewählte Modell wird mit Zuständigkeiten für Plattform, Infrastruktur, Identitäten, Updates und Support dokumentiert.
2. Installation und Grundkonfiguration planen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Umgebungen; Basisdienste und Endpunkte; Konfiguration und Geheimnisse; Abnahme.
- Schritt 1: Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen werden mit klaren Übergängen und Verantwortlichkeiten geplant.
- Schritt 2: Erforderliche Infrastruktur-, Datenbank-, Speicher-, Netzwerk- und Ingress-Komponenten werden bereitgestellt.
- Schritt 3: Systemkonfiguration, Zertifikate, Secrets, Namensräume und Umgebungsparameter werden kontrolliert eingespielt.
- Schritt 4: Erreichbarkeit, Anmeldung, Basisfunktionen, Logging und Wiederanlauf werden über eine technische Abnahme bestätigt.
3. Identitäten, SSO, MFA und Zugriffsschutz
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Identity Provider; Authentisierung; Rollenabbildung; Least Privilege.
- Schritt 1: Benutzergruppen, technische Konten und externe Identitätsquellen werden inventarisiert.
- Schritt 2: SSO- und MFA-Anforderungen sowie Sitzungs- und Anmelderichtlinien werden festgelegt.
- Schritt 3: Gruppen und Claims werden auf Plattformrollen und Zuständigkeiten abgebildet.
- Schritt 4: Berechtigungen werden nach dem Least-Privilege-Prinzip getestet, dokumentiert und regelmäßig überprüft.
4. Benutzerlebenszyklus administrieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Onboarding; Rollenänderung; temporärer Zugriff; Offboarding.
- Schritt 1: Ein standardisierter Antrag für neue Benutzer und erforderliche Rollen wird erstellt.
- Schritt 2: Identität, organisatorische Zuordnung, Schulungsstand und Genehmigungen werden vor der Bereitstellung geprüft.
- Schritt 3: Rollenwechsel und befristete Berechtigungen werden mit Ablaufdatum und Rezertifizierung verwaltet.
- Schritt 4: Beim Offboarding werden Sitzungen, Rollen, Gruppen, Tokens und offene Verantwortlichkeiten kontrolliert entzogen oder übertragen.
5. Rollen- und Berechtigungskonzept umsetzen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Rollenmatrix; Objekt- und Funktionsrechte; Trennung kritischer Aufgaben; Rezertifizierung.
- Schritt 1: Geschäfts- und Betriebsrollen werden in eine konsistente Berechtigungsmatrix überführt.
- Schritt 2: Rechte für Administration, Produktpflege, Freigabe, Nutzung und Governance werden getrennt zugeordnet.
- Schritt 3: Kritische Kombinationen und Interessenkonflikte werden erkannt und durch Funktionstrennung reduziert.
- Schritt 4: Regelmäßige Rezertifizierungen und dokumentierte Ausnahmen werden in den Betriebsprozess eingebaut.
6. Audit, Konfigurationsänderungen und administrative Runbooks
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Änderungsnachweis; Audit-Trail; Standardaufgaben; Eskalation.
- Schritt 1: Administrative Änderungen werden mit Anlass, Genehmigung, Durchführung und Prüfergebnis dokumentiert.
- Schritt 2: Zugriffs- und Änderungshistorien werden für interne Kontrolle und Revision aufbereitet.
- Schritt 3: Wiederkehrende Aufgaben werden als Runbooks mit Voraussetzungen, Prüfpunkten und Rückfallplan beschrieben.
- Schritt 4: Abweichungen und Sicherheitsereignisse werden über definierte Eskalations- und Kommunikationswege bearbeitet.
7. Integrationsarchitektur und Systeminventar
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Quellen und Ziele; Metadaten- und Datenflüsse; Verantwortlichkeiten; Priorisierung.
- Schritt 1: Datenbanken, Cloud-Speicher, Data Platforms, BI-Werkzeuge, SAP-Systeme und weitere relevante Komponenten werden inventarisiert.
- Schritt 2: Für jedes System werden Metadatenfluss, Datenfluss, Authentisierung und Netzgrenzen beschrieben.
- Schritt 3: Technische Owner, fachliche Owner und Betriebsverantwortung werden zugeordnet.
- Schritt 4: Integrationen werden nach Nutzen, Risiko, Reife, Aufwand und Abhängigkeiten priorisiert.
8. Konnektoren und Extraction Plans konfigurieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: unterstützte Verbindungsmuster; Verbindungsparameter; Scope und Zeitplan; Abnahmetest.
- Schritt 1: Für das Zielsystem wird das geeignete standardisierte Verbindungsmuster ausgewählt.
- Schritt 2: Endpunkte, Konten, Zertifikate, Geheimnisse und Netzwerkfreigaben werden kontrolliert bereitgestellt.
- Schritt 3: Extraktionsumfang, Filter, Ausführungsplan und Zielstruktur werden festgelegt.
- Schritt 4: Verbindung, Extraktion, Fehlerbehandlung und Datenmodellabbildung werden mit einem definierten Abnahmetest geprüft.
9. Quellsysteme anbinden und Metadaten extrahieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Konnektorauswahl; Extraction Plans; Extraktionsumfang; Validierung der Ergebnisse.
- Schritt 1: Die zu integrierenden Quellsysteme werden nach Technik, Kritikalität, Volumen und Verantwortlichkeit priorisiert.
- Schritt 2: Verbindungsvoraussetzungen, Konten, Netzwerkpfade und erforderliche Leserechte werden vorbereitet.
- Schritt 3: Ein Extraction Plan wird mit Scope, Zeitplan und Zielmodell konzipiert und ausgeführt.
- Schritt 4: Die extrahierten Assets werden auf Vollständigkeit, Typisierung, Beziehungen und Aktualität geprüft.
10. Spezielle Integrationen und Erweiterungskonzept
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: SDK-orientierte Anbindung; Mapping in das Metadatenmodell; Fehler- und Versionskonzept; Wartbarkeit.
- Schritt 1: Fehlende Standardkonnektoren werden anhand konkreter Metadaten- und Betriebsanforderungen beschrieben.
- Schritt 2: Quellfelder und Beziehungen werden auf das Ziel-Metadatenmodell abgebildet.
- Schritt 3: Authentisierung, Paginierung, Wiederanlauf, Fehlercodes und Versionsänderungen werden im Integrationsdesign berücksichtigt.
- Schritt 4: Testdaten, Dokumentation, Monitoring und Verantwortlichkeiten werden so festgelegt, dass die Erweiterung dauerhaft wartbar bleibt.
11. Integrationen testen, überwachen und betreiben
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Funktions- und Lasttest; Monitoring; Fehlerbehandlung; Änderungsmanagement.
- Schritt 1: Verbindungs-, Vollständigkeits-, Berechtigungs- und Performance-Tests werden mit erwarteten Ergebnissen definiert.
- Schritt 2: Ausführungen, Laufzeiten, Fehler, Mengen und Aktualität werden in ein Betriebsmonitoring übernommen.
- Schritt 3: Wiederanlauf, Eskalation und manuelle Korrektur werden für typische Störungen festgelegt.
- Schritt 4: Änderungen an Quellen, Zielsystemen, Zertifikaten und Schemas werden über einen kontrollierten Release-Prozess eingeführt.
12. Code Automation, Building Spaces und Automation Packages
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Spezifikation als Eingang; Building Space; Automation Package; Zielumgebung und Rückmeldung.
- Schritt 1: Die vollständige Datenproduktspezifikation wird als automatisierbarer Eingang geprüft.
- Schritt 2: Aufgabe und Grenzen des Building Space werden im Gesamtprozess eingeordnet.
- Schritt 3: Ein passendes Automation Package wird anhand von Zielplattform, Standards und gewünschtem Output ausgewählt.
- Schritt 4: Datenfluss, Codeerzeugung, Ausführung, Ergebnisrückgabe und Registrierung werden als End-to-End-Prozess dargestellt.
13. Automatisierten Build ausführen und Ergebnisse prüfen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Paketkonfiguration; standardisierte Übergabe; generierte Artefakte; technische Validierung.
- Schritt 1: Zielumgebung, Package-Version, Parameter und erforderliche Berechtigungen werden vorbereitet.
- Schritt 2: Die freigegebene Spezifikation wird standardisiert an das Automation Package übergeben.
- Schritt 3: Generierter Transformationscode, Qualitätsskripte, Schemas und Pipeline-Artefakte werden inventarisiert.
- Schritt 4: Code, Beispieldaten, Schema und technische Protokolle werden geprüft und Abweichungen zur Spezifikation dokumentiert.
14. Git, CI/CD und Standards by Construction
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Repository-Struktur; Naming und Templates; Tests und Releases; Deployment.
- Schritt 1: Repository, Branching, Ordnerstruktur und Verantwortlichkeiten werden für automatisierte Ergebnisse festgelegt.
- Schritt 2: Namenskonventionen, Qualitätsvorlagen und wiederverwendbare Muster werden im Package verankert.
- Schritt 3: Automatisierte Tests, Review-Schritte, Release-Regeln und Freigabekriterien werden definiert.
- Schritt 4: Das erzeugte Datenprodukt wird über die vorgesehene Pipeline in die Zielumgebung überführt und protokolliert.
15. Sichere Integrationen, Secrets und KI-Unterstützung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Service Accounts; Credential Management; Automation Packages; freigegebene KI-Provider.
- Schritt 1: Technische Konten werden mit minimalen Rechten, klarer Ownership und kontrollierter Laufzeit eingerichtet.
- Schritt 2: Secrets, Tokens und Zertifikate werden ausschließlich in vorgesehenen sicheren Speichern verwaltet.
- Schritt 3: Automation Packages, generierter Code und Abhängigkeiten werden vor der produktiven Nutzung geprüft.
- Schritt 4: KI-Funktionen werden nur mit freigegebenen Providern, definierten Datenklassen und nachvollziehbaren Kontrollpunkten eingesetzt.
16. Registrierung, Qualitätsfeedback und Fehlerbehebung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: automatische Registrierung; Metadatenextraktion; Qualitätsergebnisse; Wiederanlauf und Support.
- Schritt 1: Das erzeugte Zielasset wird automatisch oder kontrolliert in der Plattform registriert.
- Schritt 2: Schema, Lineage und technische Metadaten werden nach dem Build erneut extrahiert.
- Schritt 3: Qualitätsresultate und Build-Status werden dem Datenprodukt zugeordnet und gegen die Freigabekriterien geprüft.
- Schritt 4: Fehlerfälle werden anhand von Protokollen, Paketparametern, Zielsystemstatus und Berechtigungen eingegrenzt und reproduzierbar behoben.
17. Monitoring, Backup, Update und Störungsbehebung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Verfügbarkeit und Kapazität; Protokolle und Alarme; Sicherung und Wiederherstellung; Release und Incident.
- Schritt 1: Verfügbarkeits-, Kapazitäts-, Fehler- und Laufzeitkennzahlen werden mit Schwellenwerten definiert.
- Schritt 2: Logs, Alarme und technische Zuständigkeiten werden in den bestehenden Betriebsprozess integriert.
- Schritt 3: Sicherungsumfang, Wiederherstellungsziele und regelmäßige Restore-Tests werden festgelegt.
- Schritt 4: Updates und Störungen werden über Runbooks, Change-Verfahren, Rollback und nachvollziehbare Incident-Dokumentation bearbeitet.
18. SAP-BW-Landschaft anbinden und erfassen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Systemscope; Objekte und Metadaten; ABAP- und Transformationslogik; Extraktionsprüfung.
- Schritt 1: Zu analysierende SAP-BW-Systeme, Mandanten, Bereiche und Objektarten werden festgelegt.
- Schritt 2: Verbindung, Berechtigungen und Extraktionsumfang werden vorbereitet.
- Schritt 3: Metadaten, Objektbeziehungen, Transformationen und relevante Logik werden strukturiert erfasst.
- Schritt 4: Vollständigkeit, Aktualität und technische Plausibilität der extrahierten Landschaft werden geprüft.
19. Abhängigkeiten, Nutzung und Modernisierungsrisiken analysieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Lineage; aktive und ungenutzte Assets; Komplexität; Geschäftsrelevanz.
- Schritt 1: Upstream- und Downstream-Abhängigkeiten kritischer BW-Objekte werden nachvollzogen.
- Schritt 2: Aktiv genutzte, selten genutzte und veraltete Assets werden voneinander getrennt.
- Schritt 3: Komplexe Transformationsketten, redundante Logik und technische Risiken werden markiert.
- Schritt 4: Technische Ergebnisse werden mit fachlicher Relevanz, Ownern und betroffenen Berichten verknüpft.
20. SAP-Datenlandschaft priorisieren und Roadmap erstellen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Wert und Kosten; Risiko und Abhängigkeiten; Migrationswellen; Entscheidungsvorlage.
- Schritt 1: Objekte und Use Cases werden nach Geschäftswert, Nutzung, Kosten, Risiko und Modernisierungsbedarf bewertet.
- Schritt 2: Abhängigkeiten und notwendige Vorarbeiten werden in eine umsetzbare Reihenfolge gebracht.
- Schritt 3: Stilllegung, Beibehaltung, Vereinfachung und Migration werden als getrennte Handlungsoptionen geplant.
- Schritt 4: Eine Roadmap mit Wellen, Verantwortlichen, Entscheidungszeitpunkten und Erfolgskriterien wird erstellt.
21. Migrationsscope und Zielarchitektur festlegen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Business Scope; Quell- und Zielplattform; Objektauswahl; Abnahmekriterien.
- Schritt 1: Geschäftskritische Berichte, Kennzahlen und Prozesse werden als fachlicher Migrationsscope festgelegt.
- Schritt 2: Zielplattform, Zielsprachen, Engineering-Standards und Betriebsmodell werden beschrieben.
- Schritt 3: Zu migrierende, zu vereinfachende und stillzulegende BW-Objekte werden getrennt erfasst.
- Schritt 4: Fachliche Gleichwertigkeit, technische Qualität, Performance und Betriebsfähigkeit werden als Abnahmekriterien vereinbart.
22. Migration Wizard und vollständige Source Lineage nutzen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Quellasset; Upstream-Auflösung; Zielstruktur; Warnungen und Lücken.
- Schritt 1: Das zu migrierende Ausgangsasset wird im Use Case Builder ausgewählt.
- Schritt 2: Die vollständige vorgelagerte Datenkette wird automatisch unterstützt oder kontrolliert ergänzt.
- Schritt 3: Quellobjekte werden auf eine geplante Zielstruktur und künftige Datenprodukte abgebildet.
- Schritt 4: Warnungen, fehlende Beziehungen, unbekannte Logik und Scope-Lücken werden vor der Umsetzung bearbeitet.
23. ABAP-Logik in Zielcode überführen und automatisieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Transformationslogik; Zielsprache; Automation Package; Code Review.
- Schritt 1: Relevante ABAP- und Transformationslogik wird fachlich verstanden und nach Komplexität klassifiziert.
- Schritt 2: Zielsprache und Ausführungsumgebung werden entsprechend der Zielplattform festgelegt.
- Schritt 3: Die Spezifikation wird an ein geeignetes Automation Package übergeben und Zielcode wird erzeugt.
- Schritt 4: Generierter SQL-, Python- oder PySpark-Code wird auf Semantik, Standards, Sicherheit und Wartbarkeit geprüft.
24. Validieren, bereitstellen und kontrolliert umstellen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels: Datenabgleich; Qualitäts- und Performance-Test; Deployment; Cutover und Rückfall.
- Schritt 1: Quell- und Zielergebnisse werden mit Kontrollsummen, Stichproben und fachlichen Kennzahlen abgeglichen.
- Schritt 2: Qualität, Aktualität, Laufzeit, Skalierung und Fehlerverhalten werden getestet.
- Schritt 3: Code, Pipeline, Datenprodukt und Metadaten werden in der Zielumgebung bereitgestellt und registriert.
- Schritt 4: Cutover, Parallelbetrieb, Kommunikation, Monitoring und Rückfallplan werden für die produktive Umstellung festgelegt.
Praxisübungen
- Deployment- und Betriebsarchitektur einschließlich SSO, Secrets und Monitoring erstellen
- Quellsystemanbindung mit Extraction Plan und Abnahmetest planen
- automatisierten Datenprodukt-Build mit CI/CD- und Registrierungsprozess entwerfen
- SAP-BW-Landschaft anhand von Abhängigkeiten und Nutzung priorisieren
- Migration von Source Lineage bis Code-Review, Validierung und Cutover planen
Methodik
Trainergeführte Erläuterungen, strukturierte Demonstrationen, fachliche und technische Fallstudien sowie praktische Übungen werden miteinander kombiniert. Prüflisten, Rollenmodelle, Spezifikationen und Betriebsabläufe entstehen direkt aus den Übungsfällen und werden im Seminar gemeinsam kontrolliert.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Platform, Cloud und Data Engineers; DevOps- und Integrationsteams; SAP-Datenarchitekten; technische Solution Architects und Betrieb |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse von Kubernetes, Datenplattformen, Git und CI/CD; technisches Verständnis von SAP BW ist für den Migrationsanteil hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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