Das 3-tägige Format behandelt die Entwicklung, Prüfung und betriebliche Steuerung fein granularer Zero-Trust-Regeln mit CEL und OPA/Rego. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Policy-Architektur und Entscheidungszeitpunkt
- Subjekte, Ressourcen und Kontextattribute
- ALLOW, DENY, Standardverhalten und Priorität
- CEL-Syntax, Datentypen und Ausdrücke
- CEL-Regeln für Identität, Gerät und Sitzung
- CEL-Regeln für Anfrage und Servicekontext
- OPA/Rego-Grundlagen und Datenmodell
- Komplexe Entscheidungen und wiederverwendbare Regeln
- Policy-Bindung an Services und Identitäten
- Testmatrix, Grenzfälle und Regressionstests
- Entscheidungsanalyse und Konfliktbehebung
- Versionierung, Freigabe und Policy-Governance
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
kontextbezogene ALLOW- und DENY-Entscheidungen nachvollziehbar modellieren, Regelkonflikte vermeiden und Policies mit einer belastbaren Test- und Freigabestrategie betreiben.
Seminarinhalte
Modul 1: Policy-Architektur und Entscheidungszeitpunkt
Dieses Modul erschließt Policy-Architektur und Entscheidungszeitpunkt. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Policy-Architektur und Entscheidungszeitpunkt“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: Subjekte, Ressourcen und Kontextattribute
Dieses Modul erschließt Subjekte, Ressourcen und Kontextattribute. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Subjekte, Ressourcen und Kontextattribute“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 3: ALLOW, DENY, Standardverhalten und Priorität
Dieses Modul erschließt ALLOW, DENY, Standardverhalten und Priorität. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „ALLOW, DENY, Standardverhalten und Priorität“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 4: CEL-Syntax, Datentypen und Ausdrücke
Dieses Modul erschließt CEL-Syntax, Datentypen und Ausdrücke. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „CEL-Syntax, Datentypen und Ausdrücke“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 5: CEL-Regeln für Identität, Gerät und Sitzung
Dieses Modul erschließt CEL-Regeln für Identität, Gerät und Sitzung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „CEL-Regeln für Identität, Gerät und Sitzung“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 6: CEL-Regeln für Anfrage und Servicekontext
Dieses Modul erschließt CEL-Regeln für Anfrage und Servicekontext. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „CEL-Regeln für Anfrage und Servicekontext“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 7: OPA/Rego-Grundlagen und Datenmodell
Dieses Modul erschließt OPA/Rego-Grundlagen und Datenmodell. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „OPA/Rego-Grundlagen und Datenmodell“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 8: Komplexe Entscheidungen und wiederverwendbare Regeln
Dieses Modul erschließt Komplexe Entscheidungen und wiederverwendbare Regeln. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Komplexe Entscheidungen und wiederverwendbare Regeln“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 9: Policy-Bindung an Services und Identitäten
Dieses Modul erschließt Policy-Bindung an Services und Identitäten. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Policy-Bindung an Services und Identitäten“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 10: Testmatrix, Grenzfälle und Regressionstests
Dieses Modul erschließt Testmatrix, Grenzfälle und Regressionstests. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Testmatrix, Grenzfälle und Regressionstests“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 11: Entscheidungsanalyse und Konfliktbehebung
Dieses Modul erschließt Entscheidungsanalyse und Konfliktbehebung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Entscheidungsanalyse und Konfliktbehebung“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Modul 12: Versionierung, Freigabe und Policy-Governance
Dieses Modul erschließt Versionierung, Freigabe und Policy-Governance. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Workload, Pipeline, Laufzeitumgebung und erforderliche Zielberechtigungen für „Versionierung, Freigabe und Policy-Governance“ beschreiben.
- Schritt 2: Workload-Identität, Assertion, Credential oder deklarative Ressource in den Bereitstellungsablauf integrieren.
- Schritt 3: Pipeline beziehungsweise Workload ohne manuell hinterlegte Dauergeheimnisse gegen den Zieldienst ausführen.
- Schritt 4: Token-, Sitzungs- und Policy-Daten kontrollieren sowie Rotation und Fehlerbehandlung automatisieren.
Praxisübungen
- eine Policy-Matrix für Rollen, Geräte, Zeitfenster und Servicepfade entwerfen.
- fachlich identische Regeln in CEL und Rego umsetzen und vergleichen.
- Prioritäts- und Konfliktfälle mit automatisierbaren Tests absichern.
- eine fehlerhafte Regel anhand der Entscheidungsdaten lokalisieren und korrigieren.
- einen versionsgeführten Freigabeprozess für Policies definieren.
Zielgruppe
Security Engineers, IAM- und Plattformteams, Zero-Trust-Architekten, DevSecOps-Fachkräfte und technische Auditoren.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Attributmodellen, logischen Ausdrücken, YAML, Identitäten, Services und Softwaretests; Programmiererfahrung ist hilfreich.
Methodik
Drei Tage sind erforderlich, weil das Policy-Modell, CEL und OPA/Rego getrennt erarbeitet und anschließend mit Prioritäten, Kontextdaten, Testmatrizen, Fehlersuche und Governance in realistischen Regeln verbunden werden. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, an den Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | Security Engineers, IAM- und Plattformteams, Zero-Trust-Architekten, DevSecOps-Fachkräfte und technische Auditoren |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Attributmodellen, logischen Ausdrücken, YAML, Identitäten, Services und Softwaretests; Programmiererfahrung ist hilfreich |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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