Das 2-tägige Format behandelt identitätsbezogene, policygesteuerte und secretless Datenbankzugriffe auf PostgreSQL- und MySQL-Systeme. Der Schwerpunkt liegt auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten, kontrollierten Tests und einer Konfiguration, die sich in betrieblichen Umgebungen reproduzieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Datenbankzugriff im Zero-Trust-Modell
- PostgreSQL-Service und Rollenbezug
- MySQL-Service und Rollenbezug
- Secretless Credential Injection
- Policies nach Identität, Gruppe und Kontext
- TLS, Zielvalidierung und Backend-Vertrauen
- Client- und workloadbasierte Verbindung
- Credential-Rotation und Sitzungsfolgen
- Diagnose von Authentisierungs- und Rollenfehlern
- Praxisübungen
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
Datenbanken ohne direkte Netzfreigabe bereitstellen, Anmeldeinformationen kontrolliert injizieren und Zugriffe auf Rollen, Identitäten und Kontext begrenzen.
Seminarinhalte
Modul 1: Datenbankzugriff im Zero-Trust-Modell
Dieses Modul erschließt Datenbankzugriff im Zero-Trust-Modell. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutzbedarf und beteiligte Akteure für „Datenbankzugriff im Zero-Trust-Modell“ erfassen.
- Schritt 2: Komponenten, Vertrauensgrenzen und Datenflüsse in einem nachvollziehbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 3: einen zulässigen und einen unzulässigen Zugriffspfad anhand des Zielbilds durchspielen.
- Schritt 4: Annahmen, offene Risiken und technische Entscheidungen in einer belastbaren Architekturunterlage festhalten.
Modul 2: PostgreSQL-Service und Rollenbezug
Dieses Modul erschließt PostgreSQL-Service und Rollenbezug. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Datenbanktyp, Zielinstanz, Datenbankrolle und zulässige Operationen für „PostgreSQL-Service und Rollenbezug“ festlegen.
- Schritt 2: Service, Policy und Secretless-Credential-Injection für den Datenbankzugriff konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindung, Authentisierung und fachliche Testabfrage mit einer autorisierten Identität ausführen.
- Schritt 4: abgewiesene Anmeldung, Rollenfehler und Credential-Wechsel untersuchen und nachvollziehbar korrigieren.
Modul 3: MySQL-Service und Rollenbezug
Dieses Modul erschließt MySQL-Service und Rollenbezug. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Datenbanktyp, Zielinstanz, Datenbankrolle und zulässige Operationen für „MySQL-Service und Rollenbezug“ festlegen.
- Schritt 2: Service, Policy und Secretless-Credential-Injection für den Datenbankzugriff konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindung, Authentisierung und fachliche Testabfrage mit einer autorisierten Identität ausführen.
- Schritt 4: abgewiesene Anmeldung, Rollenfehler und Credential-Wechsel untersuchen und nachvollziehbar korrigieren.
Modul 4: Secretless Credential Injection
Dieses Modul erschließt Secretless Credential Injection. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Datenbanktyp, Zielinstanz, Datenbankrolle und zulässige Operationen für „Secretless Credential Injection“ festlegen.
- Schritt 2: Service, Policy und Secretless-Credential-Injection für den Datenbankzugriff konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindung, Authentisierung und fachliche Testabfrage mit einer autorisierten Identität ausführen.
- Schritt 4: abgewiesene Anmeldung, Rollenfehler und Credential-Wechsel untersuchen und nachvollziehbar korrigieren.
Modul 5: Policies nach Identität, Gruppe und Kontext
Dieses Modul erschließt Policies nach Identität, Gruppe und Kontext. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Schutzobjekt, Subjekt, Kontextmerkmale und gewünschte ALLOW- beziehungsweise DENY-Entscheidung definieren.
- Schritt 2: die Regel für „Policies nach Identität, Gruppe und Kontext“ mit CEL oder OPA/Rego umsetzen und mit eindeutiger Priorität zuordnen.
- Schritt 3: Grenzfälle in einer Testmatrix aus erlaubten, verweigerten und unvollständigen Anfragen ausführen.
- Schritt 4: Entscheidungsweg und Auswertungsdaten untersuchen, Regelkonflikte beseitigen und die Policy versionieren.
Modul 6: TLS, Zielvalidierung und Backend-Vertrauen
Dieses Modul erschließt TLS, Zielvalidierung und Backend-Vertrauen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „TLS, Zielvalidierung und Backend-Vertrauen“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 7: Client- und workloadbasierte Verbindung
Dieses Modul erschließt Client- und workloadbasierte Verbindung. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Datenbanktyp, Zielinstanz, Datenbankrolle und zulässige Operationen für „Client- und workloadbasierte Verbindung“ festlegen.
- Schritt 2: Service, Policy und Secretless-Credential-Injection für den Datenbankzugriff konfigurieren.
- Schritt 3: Verbindung, Authentisierung und fachliche Testabfrage mit einer autorisierten Identität ausführen.
- Schritt 4: abgewiesene Anmeldung, Rollenfehler und Credential-Wechsel untersuchen und nachvollziehbar korrigieren.
Modul 8: Credential-Rotation und Sitzungsfolgen
Dieses Modul erschließt Credential-Rotation und Sitzungsfolgen. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Bedrohungen, Angriffsflächen, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien für „Credential-Rotation und Sitzungsfolgen“ modellieren.
- Schritt 2: präventive Kontrollen, minimale Berechtigungen und sichere Standardwerte in der Konfiguration umsetzen.
- Schritt 3: Umgehungs-, Fehlbedienungs- und Rechteausweitungsszenarien kontrolliert testen.
- Schritt 4: Befunde bewerten, Härtungsmaßnahmen priorisieren und die Wirksamkeit durch erneute Tests belegen.
Modul 9: Diagnose von Authentisierungs- und Rollenfehlern
Dieses Modul erschließt Diagnose von Authentisierungs- und Rollenfehlern. Fachliche Einordnung, Sicherheitswirkung und praktische Umsetzung werden so verbunden, dass Entscheidungen und Konfigurationsfolgen nachvollziehbar bleiben.
- Schritt 1: Normalzustand, Service-Level, Abhängigkeiten und relevante Zustandsindikatoren für „Diagnose von Authentisierungs- und Rollenfehlern“ festlegen.
- Schritt 2: Cluster-, Komponenten- und Ressourcenstatus systematisch erfassen und eine belastbare Baseline bilden.
- Schritt 3: ein typisches Fehlerbild kontrolliert erzeugen und anhand von Logs, Metriken und Zustandsdaten eingrenzen.
- Schritt 4: Störung beheben, Wirksamkeit nachweisen und die Arbeitsschritte als Runbook dokumentieren.
Praxisübungen
- PostgreSQL und MySQL als getrennte geschützte Services bereitstellen.
- Datenbankrollen an unterschiedliche Identitätsgruppen koppeln.
- eine Verbindung ohne lokal gespeichertes Datenbankkennwort aufbauen.
- Credential-Wechsel, verweigerte Rollen und fehlerhafte TLS-Ziele untersuchen.
Zielgruppe
Datenbankadministratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Entwickler und Sicherheitsverantwortliche.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in PostgreSQL oder MySQL, TCP, TLS, Rollenmodellen und Octelium-Services.
Methodik
Zwei Tage sind notwendig, um die Unterschiede beider Datenbankprotokolle, Rollen- und Credential-Modelle, Secretless-Verfahren sowie Fehler- und Rotationsszenarien praktisch abzudecken. Die Durchführung kombiniert fachliche Einordnung, Demonstration, angeleitete Konfiguration, eigenständige Laborphasen, Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse. Jeder Themenblock endet mit einer prüfbaren Konfiguration und einer dokumentierten Kontrollliste.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage, ca. 6 Stunden pro Tag; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | mindestens 2, höchstens 8 |
| Zielgruppe: | Datenbankadministratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Entwickler und Sicherheitsverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in PostgreSQL oder MySQL, TCP, TLS, Rollenmodellen und Octelium-Services |
| Durchführung: | Praxisorientiertes Präsenz- oder Live-Online-Seminar mit Laborübungen |
| Inhouse: | auf Anfrage |
Seminartermine
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