Seminar ocserv / OpenConnect – Client-Deployment und Multi-Protokollbetrieb

Ein stabiler VPN-Dienst endet nicht am Serverport. Profile, Vertrauensanker, Routing, DNS, Proxy, Token und Updates müssen auf unterschiedlichen Betriebssystemen konsistent umgesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Seminarprofil
  • Lernziele
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Qualitäts- und Abnahmekriterien
  • Einordnung in das Gesamtprogramm

Seminarprofil

OpenConnect zentral ausrollen: CLI, Desktopintegration, Profile, Zertifikate, PKCS#11, Proxy, Routing, DNS, Skripte und Diagnose. Die festgelegte Dauer ist fachlich begründet: Zwei Tage sind erforderlich, um Kommandozeile, Desktopintegration, Zertifikate, Skripte, Proxys, mehrere Protokollvarianten und zentralen Rollout praktisch abzudecken.

Lernziele

  • OpenConnect per CLI und Desktop konfigurieren.
  • Profile und Vertrauensanker zentral verteilen.
  • Routing und DNS nachvollziehen.
  • Proxy, SSO und Protokollmodi einordnen.
  • Paketierung und Supportdiagnose standardisieren.

Zielgruppe

Clientmanagement, Workplace Engineering, Betriebssystemadministration, Service Desk sowie Netzwerk- und Security Engineering.

Voraussetzungen

Betriebssystem-, TLS-, Routing- und DNS-Grundkenntnisse sowie Zugriff auf verwaltete Testgeräte.

Seminarinhalte

Schritt 1: Clientarchitektur und Protokollauswahl

Servertyp, URL, Authentifizierungsfluss, TLS-Vertrauen, Datenkanal und lokale Netzwerkanpassung werden getrennt betrachtet. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Clientarchitektur und Protokollauswahl
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Clientarchitektur und Protokollauswahl
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Clientarchitektur und Protokollauswahl
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Clientarchitektur und Protokollauswahl

Schritt 2: Kommandozeilenprofile

Server, Gruppe, Zertifikatsprüfung, Benutzerinteraktion, Exitcodes und sichere Secret-Zufuhr bilden eine reproduzierbare Referenz. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Kommandozeilenprofile
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Kommandozeilenprofile
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Kommandozeilenprofile
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Kommandozeilenprofile

Schritt 3: Desktop- und Netzwerkmanagerintegration

Systemweite und benutzerspezifische Profile, Schlüsselbund, Autostart und Benutzerkontext werden plattformgerecht eingeordnet. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Desktop- und Netzwerkmanagerintegration
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Desktop- und Netzwerkmanagerintegration
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Desktop- und Netzwerkmanagerintegration
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Desktop- und Netzwerkmanagerintegration

Schritt 4: Zertifikate und Hardwaretoken

PKCS#12, Systemzertifikat, PKCS#11, Smartcard, PIN, Ablauf, Sperrung und Ersatzgerät werden praktisch geprüft. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Zertifikate und Hardwaretoken
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Zertifikate und Hardwaretoken
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Zertifikate und Hardwaretoken
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Zertifikate und Hardwaretoken

Schritt 5: Routing- und DNS-Skripte

Serverparameter werden in Routen, DNS-Server, Suchdomänen und Split-DNS umgesetzt und beim Trennen vollständig zurückgenommen. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Routing- und DNS-Skripte
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Routing- und DNS-Skripte
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Routing- und DNS-Skripte
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Routing- und DNS-Skripte

Schritt 6: Proxy, SSO und restriktive Netze

Expliziter Proxy, TLS-Inspection, captive Portal, Browserfluss, blockiertes UDP und TCP-Rückfall werden diagnostiziert. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Proxy, SSO und restriktive Netze
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Proxy, SSO und restriktive Netze
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Proxy, SSO und restriktive Netze
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Proxy, SSO und restriktive Netze

Schritt 7: Paketierung und Verteilung

Client, Profil, Skript, Zertifikate und Supportinformationen werden versioniert, pilotiert, gestaffelt verteilt und rücknehmbar gehalten. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Paketierung und Verteilung
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Paketierung und Verteilung
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Paketierung und Verteilung
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Paketierung und Verteilung

Schritt 8: Clientdiagnose

DNS, TCP/TLS, Zertifikat, Anmeldung, Tunnel, Route, DNS und Anwendung bilden eine datensparsame Supportkette. Zunächst werden Ausgangslage, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen erfasst. Danach folgt die schrittweise Umsetzung in einer Laborumgebung. Der technische Zustand wird mit positiven und negativen Prüfungen verifiziert. Abschließend werden Betriebswerte, Rückfallweg und notwendige Dokumentation festgehalten.

  • Planung und Voraussetzungen für Clientdiagnose
  • Konfiguration und kontrollierte Umsetzung von Clientdiagnose
  • Funktions-, Sicherheits- und Fehlerprüfung für Clientdiagnose
  • Betriebscheckliste, Abnahme und Rückfallweg für Clientdiagnose

Praxisübungen

  1. Clientarchitektur und Protokollauswahl anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
  2. Kommandozeilenprofile anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
  3. Desktop- und Netzwerkmanagerintegration anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
  4. Zertifikate und Hardwaretoken anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
  5. Routing- und DNS-Skripte anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.
  6. Proxy, SSO und restriktive Netze anhand eines vorbereiteten Szenarios planen, umsetzen und technisch prüfen.

Qualitäts- und Abnahmekriterien

  • Jede Konfigurationsänderung besitzt einen dokumentierten Ausgangszustand und einen Rückfallpunkt.
  • Erlaubte Funktionen werden positiv, verbotene oder fehlerhafte Zustände ausdrücklich negativ getestet.
  • Client-, Server-, Netzwerk- und Identitätssicht werden zeitlich korreliert.
  • Geheimnisse, Schlüssel und personenbezogene Sitzungsdaten bleiben geschützt.
  • Die Laborergebnisse werden in eine wiederholbare Betriebs- oder Projektcheckliste überführt.

Einordnung in das Gesamtprogramm

Der Kurs ergänzt Installation, Authentifizierung und Migration. Für die flächendeckende Einführung folgt der Enterprise-Rollout-Workshop.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Clientmanagement, Workplace Engineering, Betriebssystemadministration, Service Desk sowie Netzwerk- und Security Engineering.
Voraussetzungen: Betriebssystem-, TLS-, Routing- und DNS-Grundkenntnisse sowie Zugriff auf verwaltete Testgeräte.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
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