Seminar ASGARD Management Center – Benutzer, Rollen, LDAP, 2FA und Audit

Das Seminar überführt administrative und operative Zugriffe in ein belastbares Berechtigungs- und Kontrollmodell. Lokale Konten, LDAP-Rollen, Zwei-Faktor-Authentisierung, API-Schlüssel und hochprivilegierte Response-Funktionen werden getrennt, protokolliert und regelmäßig überprüft.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Ein Rollenmodell nach Least Privilege und Funktionstrennung entwickeln.
  • Lokale Benutzer und LDAP-Identitäten kontrolliert anbinden.
  • 2FA und Wiederherstellungsverfahren sicher betreiben.
  • API-Schlüssel und privilegierte Response-Rechte begrenzen.
  • Audit, Rezertifizierung und Abweichungsmanagement standardisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Governance-Zielbild und Schutzbedarf

Schwerpunkt: Administrationsrollen, Analystenrollen, Response-Rechte, API-Nutzung, Vertretung und kritische Funktionen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Governance-Zielbild und Schutzbedarf“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Administrationsrollen, Analystenrollen, Response-Rechte, API-Nutzung, Vertretung und kritische Funktionen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte Governance- und Rollenmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Lokale Benutzer und Rollen

Schwerpunkt: Konten, Rollen, Funktionsrechte, Einschränkungen, Sperrung, Ablauf und administrative Trennung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Lokale Benutzer und Rollen“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Konten, Rollen, Funktionsrechte, Einschränkungen, Sperrung, Ablauf und administrative Trennung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein least-privilege-basiertes lokales Berechtigungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. LDAP-Anbindung und Rollenmapping

Schwerpunkt: Server, TLS, Bind, Suchbasis, Gruppen, LDAP-Rollen, Ausfallverhalten und Offboarding.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „LDAP-Anbindung und Rollenmapping“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Server, TLS, Bind, Suchbasis, Gruppen, LDAP-Rollen, Ausfallverhalten und Offboarding modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sicher getestete Verzeichnisintegration dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Zwei-Faktor-Authentisierung

Schwerpunkt: Aktivierung, Enrollment, Recovery, Zurücksetzen, Administratorverfahren und Notfallzugang.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Zwei-Faktor-Authentisierung“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Aktivierung, Enrollment, Recovery, Zurücksetzen, Administratorverfahren und Notfallzugang modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten 2FA-Lifecycle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. API-Schlüssel und Dienstidentitäten

Schwerpunkt: Erstellung, Rechte, Speicherung, Rotation, Ablauf, Widerruf, Logging und Zuordnung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „API-Schlüssel und Dienstidentitäten“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Erstellung, Rechte, Speicherung, Rotation, Ablauf, Widerruf, Logging und Zuordnung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein belastbares Maschinenidentitätsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Remote Console und Response-Audit

Schwerpunkt: Root- oder Systemrechte, Sitzungsaufzeichnung, Wiedergabe, Einsichtsrechte, Freigabe und Nachkontrolle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Remote Console und Response-Audit“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Root- oder Systemrechte, Sitzungsaufzeichnung, Wiedergabe, Einsichtsrechte, Freigabe und Nachkontrolle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen revisionsfähigen privilegierten Response-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Rezertifizierung und Regelkontrollen

Schwerpunkt: Nutzerbestand, Rollenreview, inaktive Konten, Schlüsselrotation, Abweichungen, Kennzahlen und Nachweise.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Rezertifizierung und Regelkontrollen“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Nutzerbestand, Rollenreview, inaktive Konten, Schlüsselrotation, Abweichungen, Kennzahlen und Nachweise modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Zugriffs-Governance-Zyklus dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau einer Rollenmatrix mit getrennten Scan-, Response- und Administrationsrechten.
  • Konfiguration einer LDAP-Rolle und Durchführung von Positiv- und Negativtests.
  • Aktivierung und kontrolliertes Zurücksetzen von 2FA.
  • Audit einer Remote-Console-Sitzung und eines API-Schlüssels.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: ASGARD-Administration, IAM, Informationssicherheit, SOC-Leitung, interne Revision und technische Betriebsverantwortung.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Verzeichnisdiensten, rollenbasierter Zugriffskontrolle, Mehrfaktorauthentisierung und administrativen Security-Prozessen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: ASGARD-Administration, IAM, Informationssicherheit, SOC-Leitung, interne Revision und technische Betriebsverantwortung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Verzeichnisdiensten, rollenbasierter Zugriffskontrolle, Mehrfaktorauthentisierung und administrativen Security-Prozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Trier 2 Tage
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