Seminar MkDocs – Eigene Themes mit Jinja2 entwickeln

Ein eigenes Theme ist ein Softwareprodukt und keine lose Sammlung von HTML-Dateien. Template-Vererbung, Seitenkontext, Navigation, Assets, Komponenten, Zugänglichkeit, Tests und eine klare Upgrade-Strategie müssen gemeinsam entworfen werden.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

Aus einer leeren Theme-Struktur entsteht schrittweise ein lauffähiges, paketierbares MkDocs-Theme mit responsivem Layout, wiederverwendbaren Komponenten, Asset-Pipeline und Referenzprojekt.

Zielgruppe

Frontend-Entwickler, Python-Entwickler, Webarchitekten und Plattformteams mit Bedarf an einer eigenständigen MkDocs-Oberfläche.

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in HTML und CSS, Grundkenntnisse in JavaScript und Jinja2 sowie praktische MkDocs-Erfahrung.

Seminarinhalte

Die Themen werden in einer festen Arbeitsfolge aus Analyse, Einrichtung, Umsetzung und Prüfung bearbeitet.

Theme-Architektur und Paket

  1. Schritt 1: Portaltypen, Layoutbereiche, Komponenten und responsive Zustände modellieren.
  2. Schritt 2: Installierbares Python-Paket mit Theme-Verzeichnis und Konfiguration anlegen.
  3. Schritt 3: Basistemplates, statische Dateien und optionale Vorlagen strukturieren.
  4. Schritt 4: Ein minimales Referenzprojekt mit dem Theme erfolgreich bauen.

Jinja2-Vererbung und Seitenkontext

  1. Schritt 1: Basistemplate mit klaren Blöcken für Kopf, Navigation, Inhalt und Fuß entwickeln.
  2. Schritt 2: Includes, Makros und Template-Vererbung für wiederkehrende Strukturen einsetzen.
  3. Schritt 3: Globale Konfiguration, Seitenobjekt, Navigation und Metadaten sicher auswerten.
  4. Schritt 4: Fallbacks und sichere Ausgabe für fehlende oder unvollständige Werte definieren.

Navigation und Komponenten im eigenen Theme

  1. Schritt 1: Navigationsobjekte rekursiv und semantisch korrekt ausgeben.
  2. Schritt 2: Aktive, übergeordnete und ausklappbare Zustände kennzeichnen.
  3. Schritt 3: Seitennavigation, Inhaltsverzeichnis, Suche und Sonderseiten integrieren.
  4. Schritt 4: Tiefe Strukturen, versteckte Seiten und externe Ziele mit Referenzprojekten testen.

Asset-Struktur und Frontend-Verhalten

  1. Schritt 1: CSS- und JavaScript-Dateien modular organisieren.
  2. Schritt 2: Pfade für Unterverzeichnisse und unterschiedliche Basis-URLs absichern.
  3. Schritt 3: Ladeverhalten, Caching, kleine Dateigrößen und progressive Interaktionen berücksichtigen.
  4. Schritt 4: Entwicklungs-, Produktions- und Druckdarstellung getrennt prüfen.

Branding und Designsystem

  1. Schritt 1: Designvorgaben in Farben, Typografie, Logos, Icons und Komponenten zerlegen.
  2. Schritt 2: Anpassungen nach Konfiguration, CSS, JavaScript und Template-Eingriff klassifizieren.
  3. Schritt 3: Design-Tokens und wiederverwendbare Gestaltungsregeln festlegen.
  4. Schritt 4: Kontrast, Ladezeit, Druck und responsive Wirkung des Brandings prüfen.

Barrierefreiheit und zugängliche Struktur

  1. Schritt 1: Überschriften, Listen, Tabellen und Landmarken semantisch korrekt strukturieren.
  2. Schritt 2: Tastaturwege, Fokusreihenfolge und verständliche Interaktionen prüfen.
  3. Schritt 3: Kontraste, Typografie, Zoomverhalten und nichtfarbliche Kennzeichnung bewerten.
  4. Schritt 4: Automatisierte Prüfungen mit manueller Abnahme kombinieren.

Responsive, Druck- und Offline-Nutzung

  1. Schritt 1: Kritische Seitentypen auf kleinen, mittleren und breiten Ansichten prüfen.
  2. Schritt 2: Tabellen, Codeblöcke, Navigation und Diagramme für schmale Displays anpassen.
  3. Schritt 3: Druckansicht und offline nutzbare Such- sowie Asset-Strukturen kontrollieren.
  4. Schritt 4: Abweichungen nach Schweregrad und Reichweite priorisieren.

Qualitätsmodell und Prüfstrategie

  1. Schritt 1: Inhaltliche, strukturelle, technische, visuelle und betriebliche Fehler unterscheiden.
  2. Schritt 2: Fehler nach Auswirkung, Erkennbarkeit und Korrekturaufwand priorisieren.
  3. Schritt 3: Lokale Prüfung, Review-Gate und vollständige Pipeline-Prüfung trennen.
  4. Schritt 4: Akzeptanzkriterien und zeitlich begrenzte Ausnahmen dokumentieren.

HTML-, Barriere- und Regressionstests

  1. Schritt 1: Erzeugte Seiten auf erwartete Titel, Metadaten und Navigation prüfen.
  2. Schritt 2: Semantische HTML-Struktur, eindeutige IDs und Alternativtexte kontrollieren.
  3. Schritt 3: Kritische Seitentypen und Bildschirmgrößen für visuelle Vergleiche auswählen.
  4. Schritt 4: Beabsichtigte und fehlerhafte Darstellungsänderungen nachvollziehbar unterscheiden.

Upgrade in Staging und Kompatibilität

  1. Schritt 1: Abhängigkeiten in isolierter Umgebung schrittweise aktualisieren.
  2. Schritt 2: Konfiguration, Warnungen, Funktion und Darstellung gegen Referenzstand vergleichen.
  3. Schritt 3: Kompatibilitätsgrenzen zwischen MkDocs-Generationen, Material und Plugins bewerten.
  4. Schritt 4: Notwendige Anpassungen in einer nachvollziehbaren Migrationsliste erfassen.

Praxisübungen

  • Ein minimales Theme-Paket mit Vererbung und Basistemplates aufbauen
  • Navigation, Inhaltsbereich und wiederverwendbare Komponenten entwickeln
  • Theme mit Referenzseiten, Regressionstests und Paketierungsprozess absichern

Methodik

Fachliche Einführung, nachvollziehbare Demonstration, angeleitete Umsetzung, selbstständige Übungsphasen, strukturierte Fehleranalyse und gemeinsame Qualitätskontrolle wechseln einander ab. Alle Arbeitsschritte werden an einem zusammenhängenden Beispielprojekt durchgeführt.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Frontend-Entwickler, Python-Entwickler, Webarchitekten und Plattformteams mit Bedarf an einer eigenständigen MkDocs-Oberfläche.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in HTML und CSS, Grundkenntnisse in JavaScript und Jinja2 sowie praktische MkDocs-Erfahrung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise Übungen am System, Projektarbeit und Qualitätskontrolle
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stuttgart 4 Tage
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Regensburg 4 Tage
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Ulm 4 Tage
München 4 Tage
Friedrichshafen 4 Tage
Köln 4 Tage
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Nürnberg 4 Tage
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Bremen 4 Tage
Berlin 4 Tage
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