Seminarbeschreibung
Standardisierte Druckprotokolle können die Abhängigkeit von Windows-Druckservern und gerätespezifischen Treiberketten verringern. Voraussetzung ist, dass die benötigten Druckerfunktionen über die ausgewählte Kombination aus Gerät, Protokoll und Client tatsächlich verfügbar sind. Das Seminar vermittelt eine gezielte Vorgehensweise für eine überschaubare Druckumgebung mit einem repräsentativen IPP-fähigen Gerät.
Aus einer vorhandenen Windows-Warteschlange wird ein geprüftes Linux-Zielszenario entwickelt. CUPS wird über Verwaltungsoberfläche und Kommandozeile eingerichtet, ein Windows-Testclient angebunden und die Ausgabe mit festgelegten Kriterien abgenommen. Duplexdruck, Papierformat, Fehlerstatus und Wiederanlauf erhalten eigene Prüfschritte. Die konzentrierte Ausrichtung ermöglicht einen vollständigen kleinen Migrationsfall an einem Tag.
Lernziele
- Drucker und benötigte Funktionen auf Eignung für ein IPP-basiertes Ziel prüfen.
- Eine CUPS-Warteschlange einrichten und einen Windows-Testclient anbinden.
- Ausgabequalität, Zugriff und Fehlerverhalten anhand definierter Kriterien abnehmen.
Zielgruppe
Administratoren mit Verantwortung für Windows-Druckserver, Arbeitsplatzbereitstellung und die Einführung Linux-basierter Infrastruktur.
Voraussetzungen
Grundlegende Windows- und Linux-Administration sowie Kenntnisse zu TCP/IP und Druckwarteschlangen. Die Schulungsumgebung ist vor Seminarbeginn vorbereitet.
Seminarinhalte
Inhaltsübersicht: Druckbestand und Funktionsbedarf; CUPS und Warteschlange vorbereiten; Windows-Client integrieren; Ausgabe und Fehlerfälle prüfen; Umstellung und Rückfall abschließen.
1. Druckbestand und Funktionsbedarf
- Geräte, Treiber, Warteschlangen, Zugriffswege und benötigte Sonderfunktionen aufnehmen.
- IPP, IPPS, IPP Everywhere und ältere treiberabhängige Verfahren unterscheiden.
- Duplex, Fächer, Farbe, Finishing und sichere Ausgabe in eine Testmatrix übertragen.
2. CUPS und Warteschlange vorbereiten
- CUPS-Dienst, Administrationszugang und erreichbare Druckziele kontrollieren.
- Eine passende Warteschlange über Weboberfläche und lpadmin einrichten.
- Freigabe, Standardoptionen und zulässige Netzzugriffe für das Testnetz begrenzen.
3. Windows-Client integrieren
- Den Windows-Testclient mit dem passenden IPP-Druckziel verbinden.
- Automatisch erkannte Optionen mit den tatsächlichen Gerätefähigkeiten vergleichen.
- Erreichbarkeit, Namensauflösung und verschlüsselten Zugriff im vorgesehenen Szenario prüfen.
4. Ausgabe und Fehlerfälle prüfen
- Repräsentative Dokumente mit festgelegten Papier-, Farb- und Duplexoptionen drucken.
- Warteschlangenstatus, Fehlermeldungen und Protokolle über Oberfläche und Kommandozeile auswerten.
- Ein unterbrochenes Ziel und den kontrollierten Wiederanlauf der Warteschlange erproben.
5. Umstellung und Rückfall abschließen
- Clientumstellung, Standarddrucker und Rückfall auf die Ausgangswarteschlange planen.
- Die Konfiguration sichern und die Wiederherstellung einer Testwarteschlange nachvollziehen.
- Nicht abgebildete Sonderfunktionen dokumentieren und die fachliche Freigabe begründen.
Praxisübungen
- Aus einer vorgegebenen Windows-Warteschlange Gerät und benötigte Ausgabeoptionen ermitteln.
- Eine CUPS-Warteschlange für den vorbereiteten IPP-Drucker anlegen und die Erreichbarkeit nachweisen.
- Einen Windows-Testclient anbinden und einen festgelegten Testauftrag ausgeben.
- Duplex, Papierformat und Fehlerstatus mit der Testmatrix vergleichen; Abweichungen dokumentieren.
- Eine Verbindungsunterbrechung simulieren, den Dienst wieder in Betrieb nehmen und den Rückfallweg erproben.
Schulungsumgebung
Der Kunde stellt eine vorbereitete Linux-VM, einen Windows-Testclient und einen geeigneten IPP-fähigen Netzwerkdrucker einschließlich Verbrauchsmaterial. Für technische Protokolltests kann ein IPP-Testdienst ergänzend dienen; eine reale Ausgabeprüfung erfordert ein physisches Gerät.
Fachlicher Umfang
Der Tagesumfang gilt für ein vorbereitetes Standard-Druckszenario. Herstellergebundenes Pull-Printing, Abrechnung, Kartenleser, Scanprozesse und große heterogene Druckerflotten benötigen eine gesonderte Vertiefung.
Weitere Seminare
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn: 10:00 Uhr |
|---|---|
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren mit Verantwortung für Windows-Druckserver, Arbeitsplatzbereitstellung und die Einführung Linux-basierter Infrastruktur. |
| Voraussetzungen: | Grundlegende Windows- und Linux-Administration sowie Kenntnisse zu TCP/IP und Druckwarteschlangen. Die Schulungsumgebung ist vor Seminarbeginn vorbereitet. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
