Seminar Longhorn V2 Data Engine und erweiterte Volumes

Die V2 Data Engine führt gegenüber dem klassischen Datenpfad veränderte Host-, Kernel- und Ressourcenanforderungen ein.

Die Schulung untersucht Voraussetzungen, selektive Aktivierung und den versionsabhängigen Funktionsumfang. Kernelmodule, Huge Pages, CPU-Reservierung, NVMe-TCP, UBLK und Interrupt Mode werden in einer isolierten Testumgebung geprüft.

Inhaltsübersicht

  1. Architektur und Funktionsumfang
  2. Hostvoraussetzungen
  3. Huge Pages und CPU
  4. Selektive Aktivierung
  5. NVMe-TCP testen
  6. UBLK bewerten
  7. Interrupt Mode messen
  8. Pilot und Rückfall

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • V1- und V2-Datenpfade technisch und betrieblich unterscheiden.
  • Knoten mit Kernelmodulen, Huge Pages und CPU-Ressourcen vorbereiten.
  • V2 selektiv aktivieren und geeignete Frontends testen.
  • Feature-Unterstützung, Leistung und Einführungsrisiken bewerten.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Architektur und Funktionsumfang

Die Auswahl beginnt mit einer versionsbezogenen Feature-Prüfung.

  1. Schritt 1: V1- und V2-Engine, Instance Manager und Frontends vergleichen.
  2. Schritt 2: Unterstützte und nicht unterstützte Volume-Funktionen erfassen.
  3. Schritt 3: Experimentelle von freigegebenen Funktionen trennen.
  4. Schritt 4: Pilotworkloads und Ausschlusskriterien definieren.

2. Hostvoraussetzungen

V2 benötigt zusätzliche, explizit nachzuweisende Hostfunktionen.

  1. Schritt 1: CPU-Architektur, Kernelversion und benötigte Module erfassen.
  2. Schritt 2: vfio_pci und uio_pci_generic prüfen.
  3. Schritt 3: NVMe-TCP- und UBLK-Unterstützung getrennt validieren.
  4. Schritt 4: Abweichungen als Knotenlabel dokumentieren.

3. Huge Pages und CPU

Speicher- und CPU-Reservierung werden abgestimmt.

  1. Schritt 1: Huge-Page-Bedarf und verfügbare Reserven bestimmen.
  2. Schritt 2: Betriebssystem und Kubernetes für Huge Pages konfigurieren.
  3. Schritt 3: Guaranteed Instance Manager CPU festlegen.
  4. Schritt 4: Ressourcenverbrauch vor und nach Aktivierung messen.

4. Selektive Aktivierung

Die neue Engine wird nur auf geeigneten Knoten und Volumes zugelassen.

  1. Schritt 1: Globale und knotenspezifische Aktivierung unterscheiden.
  2. Schritt 2: Geeignete Knoten kennzeichnen und erneut prüfen.
  3. Schritt 3: V2-fähige StorageClass oder Volume-Konfiguration anlegen.
  4. Schritt 4: Erstellte Instanzen und Datenpfad kontrollieren.

5. NVMe-TCP testen

Das Frontend wird mit Fokus auf Erreichbarkeit und Fehlerverhalten geprüft.

  1. Schritt 1: nvme_tcp-Modul und benötigte Dienste validieren.
  2. Schritt 2: Testvolume bereitstellen und an einen Pod anbinden.
  3. Schritt 3: Gerät, Mount und I/O-Pfad auf dem Knoten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Knotenwechsel und Wiederanbindung testen.

6. UBLK bewerten

UBLK wird nur eingesetzt, wenn Kernel und Funktionsumfang passen.

  1. Schritt 1: ublk_drv und Huge-Page-Abhängigkeit prüfen.
  2. Schritt 2: Frontend in der Testkonfiguration aktivieren.
  3. Schritt 3: Volume bereitstellen und I/O-Funktion messen.
  4. Schritt 4: Stabilität, Wiederanlauf und Einschränkungen dokumentieren.

7. Interrupt Mode messen

Leistung wird durch Vergleichsmessung optimiert.

  1. Schritt 1: Baseline mit Standardmodus erfassen.
  2. Schritt 2: Interrupt Mode in geeigneter Testkonfiguration aktivieren.
  3. Schritt 3: CPU-Verbrauch, Latenz und Durchsatz vergleichen.
  4. Schritt 4: Einsatzgrenze anhand der Messwerte festlegen.

8. Pilot und Rückfall

Eine produktive Einführung erfolgt in begrenzten Schritten.

  1. Schritt 1: Pilotvolumes mit niedriger Kritikalität auswählen.
  2. Schritt 2: Backup, Monitoring und Supportdaten vorbereiten.
  3. Schritt 3: Abnahme- und Abbruchkriterien anwenden.
  4. Schritt 4: Ergebnisse in Feature-Matrix und Rückfallplan überführen.

Zielgruppe

Erfahrene Kubernetes- und Longhorn-Administration, Linux-Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Architektur.

Voraussetzungen

Fundierte Longhorn- und Kubernetes-Kenntnisse, Linux-Kernel- und Storage-Grundlagen sowie Zugriff auf geeignete Testknoten.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Kubernetes- und Longhorn-Administration, Linux-Plattformbetrieb, Performance Engineering und technische Architektur.
Voraussetzungen: Fundierte Longhorn- und Kubernetes-Kenntnisse, Linux-Kernel- und Storage-Grundlagen sowie Zugriff auf geeignete Testknoten.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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