Seminar / Training
Bei unterstützten HP-Plattformen sind Produktnummer, Board-ID, Revision, Flashlayout und Demontageweg exakt zu unterscheiden. Das Seminar verbindet sichere Servicearbeit mit ROM-Sicherung, kontrollierter Installation und umfassender Notebook- oder Desktopabnahme.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- HP-Plattformen über Produkt- und Boarddaten eindeutig zuordnen
- Servicezugang, Stromtrennung und Flash-Baustein sicher vorbereiten
- Original-ROM sichern und ein passendes ROM kontrolliert installieren
- Anzeige, Eingabe, Akku, Audio, Netzwerk, Suspend und Thermik prüfen
Zielgruppe
HP-Administratoren, Refurbisher, Reparaturwerkstätten, Systemintegratoren und technische Supportteams.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse des Libreboot-Flashing, ESD-sicheres Arbeiten und ein nachweislich unterstütztes HP-Übungsgerät.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Hardwareinventar und eindeutige Board-Identifikation
Inhaltsübersicht: Systemdaten aufnehmen; Varianten unterscheiden; Nachweis sichern
- Schritt 1 – Systemdaten aufnehmen: Hersteller, Modell, Board-Revision, Prozessor, Chipsatz, Flash-Baustein, Display, Netzwerkadapter und vorhandene Firmwareversion werden inventarisiert.
- Schritt 2 – Varianten unterscheiden: Ähnlich bezeichnete Modelle werden über Board-ID, Revision, Bestückung und Flash-Größe voneinander abgegrenzt.
- Schritt 3 – Nachweis sichern: Fotos, Etiketten, Auslesedaten und Prüfergebnisse werden in einem Geräteprotokoll zusammengeführt.
Kapitel 2: Kompatibilitätsprüfung und Auswahlentscheidung
Inhaltsübersicht: Unterstützungsstatus prüfen; Peripherie bewerten; Go oder No-Go entscheiden
- Schritt 1 – Unterstützungsstatus prüfen: Das konkrete Board wird gegen den dokumentierten Unterstützungsstand, bekannte Einschränkungen und erforderliche Installationswege geprüft.
- Schritt 2 – Peripherie bewerten: Grafik, Display, Massenspeicher, Netzwerk, Audio, USB, Erweiterungskarten, Suspend und Energieverwaltung werden in die Entscheidung einbezogen.
- Schritt 3 – Go oder No-Go entscheiden: Ergebnis, Restrisiken, notwendige Werkzeuge und Rückfallweg werden vor dem Öffnen des Geräts schriftlich freigegeben.
Kapitel 3: Vorbereitung unterstützter HP-Systeme
Inhaltsübersicht: Plattform identifizieren; Servicezugang sichern; Risiken freigeben
- Schritt 1 – Plattform identifizieren: Produktnummer, Board-ID, Revision, Display- oder Gehäusevariante, Flashgröße und vorhandene Firmware werden aufgenommen.
- Schritt 2 – Servicezugang sichern: Demontagereihenfolge, empfindliche Flachbandkabel, Akku, Stützbatterie und Position des Flash-Bausteins werden festgelegt.
- Schritt 3 – Risiken freigeben: Boardabhängige Einschränkungen, mögliche Schreibsperren und der externe Recovery-Weg werden vor der Installation bestätigt.
Kapitel 4: Arbeitsplatz, ESD-Schutz und Risikobegrenzung
Inhaltsübersicht: Arbeitsplatz vorbereiten; Gefahrenstellen markieren; Abbruchregeln definieren
- Schritt 1 – Arbeitsplatz vorbereiten: ESD-Schutz, Beleuchtung, geordnete Schraubenablage, Vergrößerung, Messmittel und sichere Stromversorgung werden eingerichtet.
- Schritt 2 – Gefahrenstellen markieren: Verpolung, falsche Spannung, Clipversatz, Kurzschluss, Akkureste, empfindliche Steckverbinder und mechanische Schäden werden vorbeugend berücksichtigt.
- Schritt 3 – Abbruchregeln definieren: Messwerte, Lesefehler, unbekannte Bausteine und mechanische Auffälligkeiten erhalten klare Stop-Kriterien statt improvisierter Fortsetzung.
Kapitel 5: Original-ROM, Baseline und Beweissicherung
Inhaltsübersicht: Mehrfach lesen; Abbilder vergleichen; Baseline archivieren
- Schritt 1 – Mehrfach lesen: Der vorhandene Flash-Inhalt wird mindestens zweimal unabhängig ausgelesen, ohne vorzeitige Schreiboperationen auszuführen.
- Schritt 2 – Abbilder vergleichen: Dateigröße, Prüfsummen und Bytevergleich werden genutzt, um stabile und identische Lesungen nachzuweisen.
- Schritt 3 – Baseline archivieren: Originalabbild, Geräteinventar, Werkzeugdaten, Datum und Prüfergebnis werden schreibgeschützt und eindeutig benannt abgelegt.
Kapitel 6: Flash-Layout, Regionen und Schreibbereiche
Inhaltsübersicht: Layout analysieren; Schreibziel bestimmen; Grenzen prüfen
- Schritt 1 – Layout analysieren: Flash-Größe, Descriptor, BIOS-Bereich, Management-Engine-Bereich, GbE-Daten, FMAP und CBFS werden je nach Plattform eingeordnet.
- Schritt 2 – Schreibziel bestimmen: Vollständiges ROM, definierte Region oder einzelner Baustein werden als Schreibziel festgelegt; unklare Mischformen werden vermieden.
- Schritt 3 – Grenzen prüfen: Regionale Sperren, Schreibschutz, doppelte Flash-Bausteine und gerätespezifische Reihenfolgen werden vor dem Flashen verifiziert.
Kapitel 7: Externes Löschen, Schreiben und Verifizieren
Inhaltsübersicht: Schreibabbild freigeben; Kontrolliert schreiben; Bytegenau verifizieren
- Schritt 1 – Schreibabbild freigeben: Board-Zuordnung, Größe, Payload, erforderliche gerätespezifische Daten und Prüfsumme werden gegen das Freigabeprotokoll geprüft.
- Schritt 2 – Kontrolliert schreiben: Löschen und Schreiben erfolgen mit protokollierter Befehlsfolge und ohne gleichzeitige Versorgungskonflikte.
- Schritt 3 – Bytegenau verifizieren: Der Chip wird erneut gelesen und gegen das freigegebene Abbild verglichen; ein bloßer erfolgreicher Rückgabecode genügt nicht.
Kapitel 8: Installation und Abnahme auf HP-Hardware
Inhaltsübersicht: Backup erstellen; ROM installieren; Notebookfunktionen testen
- Schritt 1 – Backup erstellen: Original-ROM und Geräteparameter werden mehrfach gelesen, verglichen und dem konkreten System zugeordnet.
- Schritt 2 – ROM installieren: Der dokumentierte Flashpfad wird mit passender Spannung, Chipauswahl, ROM-Größe und Verifikation durchgeführt.
- Schritt 3 – Notebookfunktionen testen: Display, Helligkeit, Tastatur, Touchpad, Akku, Ladefunktion, Audio, Funk, USB, Suspend und Thermik werden geprüft.
Praxisübungen
Ein unterstütztes HP-System wird anhand von Boarddaten freigegeben, fachgerecht geöffnet, mehrfach ausgelesen, installiert, verifiziert und mit einer vollständigen Funktionscheckliste getestet.
Methodik
Fachliche Kurzvorträge, Live-Demonstrationen, geführte Laborphasen, Checklisten und dokumentierte Kontrollpunkte wechseln sich ab. Schreiboperationen am Firmware-Flash erfolgen ausschließlich an freigegebenen Übungsgeräten mit vorhandenem Original-ROM und vorbereitetem Recovery-Weg.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | HP-Administratoren, Refurbisher, Reparaturwerkstätten, Systemintegratoren und technische Supportteams. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse des Libreboot-Flashing, ESD-sicheres Arbeiten und ein nachweislich unterstütztes HP-Übungsgerät. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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