Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Einordnung und Lernziel
- Lernziele
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Schrittweises Fachprogramm
- Praxisübungen
- Methodik
Einordnung und Lernziel
Der zuverlässige Betrieb einer Firewall verlangt mehr als das einmalige Einrichten von Regeln. Dieses Seminar strukturiert die tägliche, wöchentliche und anlassbezogene Administration von IPFire und verbindet Weboberfläche, Konsole, Dienstestatus und nachvollziehbare Betriebsverfahren.
Im Mittelpunkt stehen sichere Verwaltungszugänge, kontrollierte Änderungen, Statusprüfungen, Baselines, Wartungsfenster und eine reproduzierbare Erstdiagnose. Alle Arbeitsschritte werden in einer Laborumgebung durchgeführt und anhand definierter Prüfpunkte dokumentiert.
Lernziele
- Aufbau und Zuständigkeiten der Administrationsoberflächen sicher einordnen
- Verwaltungszugänge und Basisdienste kontrolliert konfigurieren
- Regelmäßige Betriebsprüfungen anhand belastbarer Checklisten durchführen
- Konfigurationsänderungen mit Prüfung, Rückfalloption und Dokumentation umsetzen
- Störungen systematisch eingrenzen und geeignete Diagnosedaten sichern
Zielgruppe
Systemadministration, Netzwerkbetrieb, IT-Security, Plattformteams, technische Anwendungsbetreuung und Personen mit Betriebsverantwortung für IPFire.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu TCP/IP, Routing, Firewall-Grundlagen und Linux-Administration. Eine vorhandene IPFire-Laborinstanz ist hilfreich, wird im Seminar jedoch bereitgestellt.
Schrittweises Fachprogramm
- Schritt 1: Architektur und Verwaltungswege einordnen
Weboberfläche, lokale Konsole, Shell-Zugriff, Dienste, Konfigurationsbereiche und Zuständigkeiten werden voneinander abgegrenzt. Für jeden Verwaltungsweg wird festgelegt, wann er verwendet werden darf. - Schritt 2: Administrationszugänge absichern
Kennwörter, Zugriffsnetze, Sitzungen, verschlüsselte Verwaltungsverbindungen und Notfallzugänge werden geprüft. Nicht benötigte Zugriffswege werden deaktiviert oder auf definierte Quellnetze begrenzt. - Schritt 3: Systembasis kontrollieren
Hostname, Zeitzone, Zeitabgleich, DNS-Erreichbarkeit, Benachrichtigungen und grundlegende Systemparameter werden anhand einer Sollwertliste geprüft und dokumentiert. - Schritt 4: Dienste und Systemstatus überwachen
Laufende Dienste, Schnittstellenzustände, Ressourcenauslastung, Verbindungen und Warnmeldungen werden bewertet. Abweichungen werden einem technischen Verantwortungsbereich zugeordnet. - Schritt 5: Betriebsroutinen aufbauen
Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen werden als Checkliste aufgebaut. Dazu gehören Status, Logs, Speicher, Updates, Sicherungen, VPNs und auffällige Firewall-Ereignisse. - Schritt 6: Konsole kontrolliert einsetzen
Diagnosebefehle, Dienststeuerung und relevante Dateisystembereiche werden ohne unnötige Eingriffe genutzt. Jeder Konsolenschritt erhält Zweck, Prüfkriterium und Rückfalloption. - Schritt 7: Änderungen sicher durchführen
Ausgangszustand, Freigabe, Umsetzung, Funktionsprüfung, Dokumentation und Rollback werden als einheitlicher Change-Ablauf geübt. Konfigurationsänderungen erfolgen niemals ohne vorherige Sicherung. - Schritt 8: Störungen strukturiert erstanalysieren
Symptom, betroffene Zone, Zeitpunkt, letzte Änderung, Routing, Namensauflösung, Firewall und Dienstestatus werden in einer festen Reihenfolge geprüft. Diagnoseinformationen werden für eine Übergabe vollständig gesammelt.
Praxisübungen
- Erstellen einer Betriebsbaseline mit Sollwerten für Dienste, Schnittstellen und Ressourcen
- Durchführen einer kontrollierten Konfigurationsänderung einschließlich Funktionsprüfung und Rollback
- Analysieren einer simulierten Dienststörung mit Weboberfläche und Konsole
- Aufbauen einer täglichen, wöchentlichen und monatlichen Betriebscheckliste
Methodik
Vortrag, geführte Demonstrationen und aufeinander aufbauende Laborübungen wechseln sich ab. Jede Übung enthält Ausgangslage, Arbeitsschritte, Sollzustand, Fehlerbilder und Rückfallverfahren. Die erarbeiteten Checklisten werden als Grundlage für einen eigenen Betriebsstandard strukturiert.
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministration, Netzwerkbetrieb, IT-Security, Plattformteams und technische Betriebsverantwortliche. |
| Voraussetzungen: | TCP/IP-, Routing- und Firewall-Grundkenntnisse; grundlegende Linux-Kenntnisse. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Beauftragung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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