Seminar Intruder – Container-Image-Scanning und Secrets Detection

Container-Images und technische Zugangsdaten verändern sich schnell und liegen häufig über mehrere Cloud-, Registry- und Anwendungsbereiche verteilt. Das Seminar verbindet die kontinuierliche Erfassung relevanter Images mit der Suche nach exponierten Secrets und einem nachvollziehbaren Behebungsprozess.

Die Übungen unterscheiden aktive und veraltete Image-Stände, ordnen Komponentenrisiken einem verantwortlichen Team zu und behandeln gefundene Zugangsdaten ohne deren Inhalte unnötig offenzulegen. Rebuild, Rotation, Ticketing und Wiederholungsprüfung werden als gemeinsamer Software-Supply-Chain-Prozess aufgebaut.

Inhaltsübersicht

  1. Scope und Software-Supply-Chain-Modell
  2. Image Discovery und Scansteuerung
  3. Container-Risiken und Remediation
  4. Secrets Detection und Credential Exposure
  5. Lifecycle, Integrationen und Retest
  6. Praxis und Übungen
  7. Arbeitsweise
  8. Vorkenntnisse und Zielgruppe

Zielsetzung

Container-Images, Tags und exponierte Zugangsdaten können risikobasiert erfasst, bewertet und bis zur verifizierten Behebung gesteuert werden. Verantwortlichkeiten, sichere Evidenz, Rebuild- und Rotationsprozesse sowie Retests sind reproduzierbar definiert.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Scope und Software-Supply-Chain-Modell

Schwerpunkt: Cloud-Konten, Registries, Repositories, Images, Tags, Digests, Laufzeitbezug, Anwendungen, Umgebungen und Eigentümer.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Scope und Software-Supply-Chain-Modell“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Cloud-Konten, Registries, Repositories, Images, Tags, Digests, Laufzeitbezug, Anwendungen, Umgebungen und Eigentümer strukturiert modellieren.
  3. Eine eindeutige Zuordnung von Images und Zugangsdaten zu Anwendungen, Umgebungen und Verantwortlichen erstellen und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
  4. Vollständiger Scope, aktuelle Zuständigkeit und Trennung von Entwicklung, Test und Produktion mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Supply-Chain-Asset-Matrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Image Discovery und Scansteuerung

Schwerpunkt: automatische Erfassung, überwachte Tags, neue Versionen, Rescans, veraltete Ergebnisse, Basisimages, Pakete und Scanfrequenz.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Image Discovery und Scansteuerung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von automatische Erfassung, überwachte Tags, neue Versionen, Rescans, veraltete Ergebnisse, Basisimages, Pakete und Scanfrequenz strukturiert modellieren.
  3. Relevante Images und Tags auswählen und einen wiederholbaren Scan- und Änderungsprozess konfigurieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
  4. Aktuelle Abdeckung, nachvollziehbare Versionen und keine unnötige Ergebnislast durch irrelevante Images mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine versionierte Image- und Scan-Baseline dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Container-Risiken und Remediation

Schwerpunkt: Komponentenbefunde, Schweregrad, Ausnutzbarkeit, Exposition, Basisimage, Paketpfad, Fix-Version, Rebuild, Digest und Deployment.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Container-Risiken und Remediation“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Komponentenbefunde, Schweregrad, Ausnutzbarkeit, Exposition, Basisimage, Paketpfad, Fix-Version, Rebuild, Digest und Deployment strukturiert modellieren.
  3. Mehrere Imagebefunde technisch einordnen und in einen sicheren Rebuild- und Rolloutplan überführen und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
  4. Korrekte Paketzuordnung, wirksame Aktualisierung und keine Regression im Zielimage mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Container-Remediation-Plan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Secrets Detection und Credential Exposure

Schwerpunkt: API-Schlüssel, Tokens, Passwörter, private Schlüssel, Verbindungsdaten, Webanwendungen, JavaScript-Bundles, Infrastruktur und Maskierung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Secrets Detection und Credential Exposure“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von API-Schlüssel, Tokens, Passwörter, private Schlüssel, Verbindungsdaten, Webanwendungen, JavaScript-Bundles, Infrastruktur und Maskierung strukturiert modellieren.
  3. Einen Secret-Befund sicher validieren, den betroffenen Zugriff bestimmen und eine Rotation vorbereiten und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
  4. Minimale Offenlegung, bestätigte Gültigkeit, erfasster Wirkungsbereich und kontrollierter Widerruf mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein freigegebenes Secret-Response-Protokoll dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Lifecycle, Integrationen und Retest

Schwerpunkt: Ticketing, Eigentümer, Fristen, Rotation, Rebuild, Pipeline-Prüfung, Ausnahme, erneuter Scan, Kennzahlen und Auditspur.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Lifecycle, Integrationen und Retest“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Ticketing, Eigentümer, Fristen, Rotation, Rebuild, Pipeline-Prüfung, Ausnahme, erneuter Scan, Kennzahlen und Auditspur strukturiert modellieren.
  3. Image- und Secret-Befunde in einen gemeinsamen Lifecycle mit automatisierten Übergaben integrieren und jeden Konfigurations- beziehungsweise Prozessschritt protokollieren.
  4. Geschlossene Rückmeldung, verifizierte Behebung und messbare Durchlaufzeiten mit definierten Positiv-, Negativ- und Fehlerfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein Supply-Chain-Security-Operating-Model dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxis und Übungen

  1. Eine Beispielumgebung aus Cloud-Konten, Registries, Repositories, Tags und Anwendungen in einer Asset-Matrix modellieren.
  2. Relevante Images und Tags auswählen, Scanergebnisse bereinigen und einen Rebuild mit Retest planen.
  3. Einen maskierten Secret-Befund validieren, Wirkungsbereich und Eigentümer bestimmen sowie Widerruf und Rotation dokumentieren.
  4. Container- und Secret-Befunde in einen gemeinsamen Ticket-, CI/CD- und Nachweisprozess überführen.

Arbeitsweise

Fachliche Einordnung, Demonstrationen und angeleitete Laborphasen wechseln sich ab. Jede Übung folgt dem Schema Vorbereitung, kontrollierte Durchführung, technische Prüfung, Dokumentation und betriebliche Standardisierung. Produktive Ziele werden nur innerhalb eines schriftlich freigegebenen Scopes und mit abgestimmten Schutzmaßnahmen geprüft.

Vorkenntnisse und Zielgruppe

Zielgruppe: DevSecOps, Container- und Plattformbetrieb, Cloud Security, Application Security, Entwicklung, Registry-Verantwortliche, Secrets Management und Vulnerability Management.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse zu Container-Images, Registries, Tags und Digests, Cloud-Konten, CI/CD, Paketabhängigkeiten sowie API-Schlüsseln, Tokens und technischen Zugangsdaten.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevSecOps, Container- und Plattformbetrieb, Cloud Security, Application Security, Entwicklung, Registry-Verantwortliche, Secrets Management und Vulnerability Management.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Container-Images, Registries, Tags und Digests, Cloud-Konten, CI/CD, Paketabhängigkeiten sowie API-Schlüsseln, Tokens und technischen Zugangsdaten.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborphasen, Fallanalysen und technische Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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