Seminar ImmuniWeb Discovery – Cloud-, Container- und Repository-Exposure

Seminarprofil

Das Seminar konzentriert sich auf digitale Liefer- und Entwicklungsumgebungen außerhalb klassischer Webinventare. Cloud-Dienste, Containerregistries, Images, öffentlich erreichbare Speicher, Code-Repositories, Schlüssel und Secrets werden mit Discovery erfasst, verifiziert, risikobewertet und in sichere Behebungsabläufe überführt.

Die angesetzte Dauer von 2 tage ist fachlich erforderlich, weil die Themen technisch anspruchsvoll sind, sich jedoch auf Exposure-Erkennung, Validierung und Remediation konzentrieren und keine vollständige Cloud-Penetrationstest-Ausbildung umfassen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Lernziele
  4. Schutzobjekte und Suchraum
  5. Cloud-Exposure erkennen und verifizieren
  6. Container und Images
  7. Repositories und Secrets
  8. Incident- und Remediation-Ablauf
  9. Prävention und laufende Kontrolle
  10. Praxisübungen

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Cloud Security, DevSecOps, Plattformengineering, Containerbetrieb, Softwareentwicklung, SOC und Vulnerability Management.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Public Cloud, Git, Containern, Registries, IAM und Secret Management; ausschließlich eigene oder freigegebene Ressourcen dürfen untersucht werden.

Lernziele

  • Cloud-, Container- und Repository-Schutzobjekte vollständig definieren.
  • Exponierungen und versehentlich veröffentlichte Secrets sicher validieren.
  • Fund und tatsächliche Verwendbarkeit voneinander unterscheiden.
  • Risiken nach Reichweite, Berechtigung und Geschäftsbezug priorisieren.
  • Behebung, Rotation und Prävention koordiniert steuern.

Seminarinhalte

1. Schutzobjekte und Suchraum

Der Suchraum wird anhand der Organisation und ihrer Entwicklungslandschaft strukturiert.

  1. Cloud-Konten, Mandanten, Namensräume und bekannte Dienste erfassen.
  2. Containerregistries, Image-Namen und Deployment-Plattformen zuordnen.
  3. Organisationen, Benutzer und Projekte in Code-Plattformen dokumentieren.
  4. Marken-, Domain- und Namensmuster für unbekannte Ressourcen festlegen.

2. Cloud-Exposure erkennen und verifizieren

Öffentliche Erreichbarkeit wird von legitimer Veröffentlichung unterschieden.

  1. Speicher, Datenbanken, Managementschnittstellen und Serverless-Endpunkte erfassen.
  2. Netzwerkzugriff, Authentisierung und tatsächliche Datenexposition prüfen.
  3. Metadaten, Eigentum und Produktionsbezug bestätigen.
  4. Unsichere Funde mit minimaler Dateneinsicht dokumentieren.

3. Container und Images

Containerartefakte können Software, Konfiguration und Zugangsdaten offenlegen.

  1. Öffentlich zugängliche Registries und Repositories identifizieren.
  2. Image-Tags, Aktualität und Herkunft bewerten.
  3. Konfigurationsdateien, Paketstände und eingebettete Secrets klassifizieren.
  4. Betroffene Deployments und abhängige Systeme ermitteln.

4. Repositories und Secrets

Geheimnisse in Quellcode benötigen schnelle, aber kontrollierte Reaktion.

  1. Öffentliche und falsch freigegebene Repositories zuordnen.
  2. Token, Schlüssel, Passwörter und Zertifikatsmaterial nach Typ klassifizieren.
  3. Verwendbarkeit intern und ohne produktive Nebenwirkung überprüfen.
  4. Commit-Historie, Forks, Artefakte und mögliche Weiterverbreitung berücksichtigen.

5. Incident- und Remediation-Ablauf

Das Löschen einer Datei allein beseitigt eine Exposition nicht.

  1. Zugangsdaten unverzüglich sperren oder rotieren.
  2. Öffentliche Freigaben und Fehlkonfigurationen korrigieren.
  3. Historien, Caches und abhängige Artefakte bereinigen.
  4. Ursache und Reichweite im Incident- oder Problemprozess untersuchen.

6. Prävention und laufende Kontrolle

Wiederholungen werden durch technische Leitplanken reduziert.

  1. Secret Scanning und Pre-Commit-Kontrollen etablieren.
  2. Sichere Repository- und Registry-Standards definieren.
  3. Cloud-Policies und zentralisierte Freigabekontrollen einführen.
  4. Monitoring-Regeln und Kennzahlen für neue Exponierungen festlegen.

Praxisübungen

  • Aufbau eines Exposure-Schutzobjektkatalogs.
  • Triage simulierter Cloud-, Container- und Repository-Funde.
  • Entwurf eines Secret-Rotation- und Incident-Ablaufs.
  • Definition präventiver Kontrollen für Entwicklungsplattformen.

Im Rahmen der Übungen entsteht ein Exposure-Playbook mit Suchraum, Validierungsregeln, Priorisierung, Secret-Rotation und Präventionskontrollen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloud Security, DevSecOps, Plattformengineering, Containerbetrieb, Softwareentwicklung, SOC und Vulnerability Management.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Public Cloud, Git, Containern, Registries, IAM und Secret Management; ausschließlich eigene oder freigegebene Ressourcen dürfen untersucht werden.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Fallarbeit und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse und Workshop - Präsenzseminare mit Trainer vor Ort, Webinar bei entsprechender Buchung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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