Seminarprofil
Das Seminar zeigt, wie technische Ergebnisse aus Discovery, Neuron, On-Demand, Mobile-Produkten und Continuous zu einer konsistenten Application Security Posture zusammengeführt werden. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, Risikonormalisierung, Ownership, Service-Level, Ausnahmebehandlung und belastbare Management-Kennzahlen.
Die angesetzte Dauer von 2 tage ist fachlich erforderlich, weil die fachliche Konsolidierung verschiedener Ergebnisquellen und der Aufbau eines steuerbaren Governance-Prozesses mehr als eine reine Produkteinweisung, jedoch keine mehrtägige technische Testausbildung erfordern.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- ASPM-Zielbild und Datenmodell
- Konsolidierung von Assets und Findings
- Risikomodell und Priorisierung
- Remediation Governance
- Kennzahlen und Management-Berichte
- Praxisübungen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Application-Security-Verantwortliche, CISO-Organisationen, Security Governance, Vulnerability Management, IT-Risikomanagement, Revision und technische Service Owner.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Schwachstellenmanagement, Anwendungen und Risikobewertung; Erfahrungen mit mindestens einer ImmuniWeb-Komponente sind hilfreich.
Lernziele
- Eine belastbare Asset- und Ownership-Struktur für Anwendungen aufbauen.
- Findings aus verschiedenen Prüfverfahren normalisieren und konsolidieren.
- Risikobasierte Priorisierung und verbindliche Behebungsfristen definieren.
- Ausnahmen, Akzeptanzen und Überfälligkeiten nachvollziehbar steuern.
- Kennzahlen für operative Teams und Management ableiten.
Seminarinhalte
1. ASPM-Zielbild und Datenmodell
Zu Beginn wird festgelegt, welche Entscheidungen die Application Security Posture tatsächlich unterstützen soll.
- Anwendungen, APIs, mobile Apps und technische Komponenten als steuerbare Objekte modellieren.
- Geschäftskritikalität, Datenklassen, Exposition und Owner ergänzen.
- Ergebnisquellen und deren Prüftiefe transparent kennzeichnen.
- Pflichtfelder und Qualitätsregeln für das zentrale Datenmodell definieren.
2. Konsolidierung von Assets und Findings
Mehrere Scanner und Prüfarten erzeugen Überschneidungen, die fachlich bereinigt werden müssen.
- Asset-Duplikate anhand stabiler Merkmale erkennen.
- Findings nach Ursache, Ort und Behebungsmaßnahme gruppieren.
- Wiederkehrende Befunde und Regressionen gesondert markieren.
- Unklare Zuordnungen in einen definierten Klärungsprozess geben.
3. Risikomodell und Priorisierung
Technischer Schweregrad allein reicht für die Steuerung nicht aus.
- Schweregrad, Ausnutzbarkeit und Evidenzqualität erfassen.
- Geschäftskritikalität, Exposition und Datenwirkung ergänzen.
- Kompensierende Kontrollen und bekannte Angriffspfade berücksichtigen.
- Aus den Faktoren nachvollziehbare Prioritätsklassen ableiten.
4. Remediation Governance
Die Behebung wird als verbindlicher Prozess mit eindeutigen Übergaben gestaltet.
- Owner und Bearbeiter je Anwendung und Findingtyp bestimmen.
- Service-Level nach Priorität und Systemklasse definieren.
- Ausnahmen mit Begründung, Laufzeit und Genehmigung dokumentieren.
- Eskalationen und Retests an klare Statusübergänge koppeln.
5. Kennzahlen und Management-Berichte
Kennzahlen sollen Verhalten steuern und nicht lediglich große Zahlenkolonnen produzieren.
- Bestand, Neuzugang, Abschlussrate und Altersstruktur getrennt auswerten.
- Risikoreduktion und Wiederholungsquote messen.
- Abdeckung nach Assetklasse und Prüfverfahren darstellen.
- Management-Sicht und operative Detailansicht zielgruppengerecht trennen.
Praxisübungen
- Entwurf eines ASPM-Datenmodells für ein Beispielunternehmen.
- Konsolidierung eines gemischten Finding-Bestands.
- Berechnung einer risikobasierten Priorität mit dokumentierten Kriterien.
- Aufbau eines Kennzahlensets samt Eskalationsschwellen.
Im Rahmen der Übungen entsteht ein ASPM-Betriebsmodell mit Datenmodell, Risikologik, Service-Level, Rollen und Berichtswesen.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Application-Security-Verantwortliche, CISO-Organisationen, Security Governance, Vulnerability Management, IT-Risikomanagement, Revision und technische Service Owner. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Schwachstellenmanagement, Anwendungen und Risikobewertung; Erfahrungen mit mindestens einer ImmuniWeb-Komponente sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Fallarbeit und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse und Workshop - Präsenzseminare mit Trainer vor Ort, Webinar bei entsprechender Buchung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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