Seminar / Training
Das Intensivseminar bündelt die technisch-betrieblichen Themen für produktive GX-Core-Lösungen. Datenquellen, Batch- und Partitionierungsstrategien, Spark, Checkpoints, Pipeline-Integration, Stores, Sicherheit, Monitoring, Performance, Fehlersuche und Migration werden in einem zusammenhängenden Betriebsprojekt umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Zielsetzung
- GX Core für SQL-, Datei-, Cloud-, pandas- und Spark-Datenquellen architektonisch planen.
- Batches und Partitionen für skalierbare, wiederholbare Validierung entwerfen.
- Checkpoints, Actions und Pipeline-Gates robust automatisieren.
- Stores, Secrets, Zugriffsrechte, Monitoring, Backup und Wiederherstellung produktionsfähig gestalten.
- Performanceprobleme, technische Fehler und Versionswechsel systematisch beherrschen.
Zielgruppe
Erfahrene Data Engineers, Plattform- und DevOps-Teams, Spark-Entwickler, Administratoren und technische Architekten mit Verantwortung für produktive Datenqualitätsplattformen.
Voraussetzungen
Sichere Python-Kenntnisse, Erfahrung mit Datenpipelines und mindestens einer SQL-, Cloud- oder Spark-Plattform. GX-Core-Grundlagen werden vorausgesetzt oder vorab über das Grundlagen- beziehungsweise Kompaktseminar erworben.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Zielarchitektur und Betriebsanforderungen festlegen
Datenprodukte, Engines, Umgebungen, Prüffrequenzen, Verfügbarkeitsziele, Schutzbedarf und Verantwortlichkeiten werden als Architekturrahmen dokumentiert.
- Schritt 2: Data Context und Deployment-Modell aufbauen
Persistenter Kontext, Projektstruktur, Container- oder Job-Ausführung sowie getrennte Umgebungen werden reproduzierbar eingerichtet.
- Schritt 3: SQL Data Sources produktionsfähig anbinden
Treiber, Connection Strings, Servicekonten, Table und Query Assets sowie Verbindungstests werden sicher konfiguriert.
- Schritt 4: Filesystem und Object Storage integrieren
Lokale Dateien, S3-kompatibler Storage, Azure Blob oder Google Cloud Storage werden mit präzisen Asset-Mustern und Secrets angebunden.
- Schritt 5: Pandas und Spark passend einsetzen
In-Memory- und verteilte Verarbeitung werden nach Datenvolumen, Latenz, Kosten und Betriebsmodell ausgewählt.
- Schritt 6: Batch- und Partitionierungsstrategie entwickeln
Gesamtbestände, Zeitpartitionen, Pipeline-Läufe und Nachlieferungen werden als stabile Batch Definitions mit Parametern modelliert.
- Schritt 7: Skalierbare Expectation Suites planen
Regeln werden nach Kosten, Scan-Verhalten, Pushdown, Shuffle und Diagnosebedarf priorisiert.
- Schritt 8: Validation Definitions und Result Formats optimieren
Ausführungsumfang, Metadaten und Ergebnisdetail werden für regulären Betrieb und Tiefendiagnose getrennt festgelegt.
- Schritt 9: Checkpoints und Actions automatisieren
Mehrere Validation Definitions, Severity, Benachrichtigung und eigene Folgeschritte werden zu einem kontrollierten Lauf verbunden.
- Schritt 10: Pipeline-Gates und Orchestrierung umsetzen
Exit Codes, Retries, Quarantäne, Freigaben, Task-Abhängigkeiten und Laufartefakte werden in eine Laborpipeline integriert.
- Schritt 11: Stores und Data Docs betreiben
Ablage, Zugriff, Aufbewahrung, Build und Veröffentlichung werden mit minimalen Rechten und klarer Lebensdauer eingerichtet.
- Schritt 12: Secrets und Servicekonten absichern
Kurzlebige Zugangsdaten, Secret Stores, TLS, Netzwerkbegrenzung und Protokollschutz werden praktisch geprüft.
- Schritt 13: Monitoring und Alarmierung aufbauen
Laufstatus, technische Fehler, fehlende Läufe, Laufzeit, Qualitätsverletzungen und Action-Fehler erhalten getrennte Signale.
- Schritt 14: Performance für SQL und Spark optimieren
Filter, Partition Pruning, Indizes, Spaltenauswahl, Batch-Größe, Caching und Result-Begrenzung werden anhand von Messwerten verbessert.
- Schritt 15: Systematische Fehlersuche durchführen
Data Context, Verbindung, Batch, Expectation, Validation Result, Checkpoint und Store werden mit einer festen Diagnosekette untersucht.
- Schritt 16: Backup und Wiederherstellung testen
Konfiguration und Stores werden gesichert, in einer sauberen Zielumgebung wiederhergestellt und mit Referenzläufen verifiziert.
- Schritt 17: Upgrade und Migration vorbereiten
Abhängigkeiten, Referenzbatches, Regressionstests, Parallelbetrieb, Cutover und Rollback werden für einen Versionswechsel geplant.
- Schritt 18: Betriebsabnahme und Runbook erstellen
Architektur, Kontrollen, Verantwortlichkeiten, Eskalation, Wartung und Wiederanlauf werden in einem abnahmefähigen Runbook zusammengeführt.
Praxisübungen
- Produktionsarchitektur für zwei Datenquellen und drei Umgebungen entwerfen.
- SQL- und Cloud-Dateiquelle mit getrennten Servicekonten und Secrets anbinden.
- Datumsbasierte Batches und Nachlieferungsszenario umsetzen.
- Spark- oder SQL-Regel anhand Laufzeit und Ergebnisgröße optimieren.
- Checkpoint mit Severity, Action, Quarantäne und Pipeline-Gate betreiben.
- Monitoring-Nutzlast und datenschutzgerechte Data Docs erzeugen.
- Store-Ausfall, Verbindungsfehler und fehlerhafte Partition diagnostizieren.
- Backup wiederherstellen und Referenz-Checkpoint ausführen.
- Upgrade- oder Teilmigrationsplan mit Paralleltest und Rollback erstellen.
Methodik
Fünf Tage folgen einem produktionsnahen Plattformprojekt. Architektur, Konfiguration, Automatisierung, Sicherheit und Betrieb werden nicht isoliert behandelt, sondern in einer vollständigen Laufkette aufgebaut, gestört, optimiert und abgenommen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene Data Engineers, Plattform- und DevOps-Teams, Spark-Entwickler, Administratoren und technische Architekten mit Verantwortung für produktive Datenqualitätsplattformen. |
| Voraussetzungen: | Sichere Python-Kenntnisse, Erfahrung mit Datenpipelines und mindestens einer SQL-, Cloud- oder Spark-Plattform. GX-Core-Grundlagen werden vorausgesetzt oder vorab über das Grundlagen- beziehungsweise Kompaktseminar erworben. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Schritt-für-Schritt-Übungen und praktische Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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