Seminar / Training
Expectations beschreiben überprüfbare Aussagen über Daten; Expectation Suites bündeln diese Aussagen zu einem wartbaren Regelwerk. Das Seminar führt vom gezielten Einsatz des Standardkatalogs über Schwellen, mostly und Metadaten bis zu strukturierten Suites, die fachlich verständlich, technisch testbar und betrieblich nutzbar bleiben.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Zielsetzung
- Geeignete Standard-Expectations für Tabellen, Spalten und Beziehungen auswählen.
- Schwellen, mostly, Nullbehandlung und Ergebnisdetails fachlich korrekt konfigurieren.
- Expectations mit Beschreibung, Severity und Metadaten verständlich dokumentieren.
- Suites nach Datenprodukt, Pipeline-Stufe und Verantwortlichkeit strukturieren.
- Regeln testen, aktualisieren, vergleichen und ohne unnötige Duplikate verwalten.
Zielgruppe
Data Engineers, Analytics Engineers, Data Stewards, Entwickler und Fachverantwortliche, die GX-Core-Regelwerke erstellen oder pflegen.
Voraussetzungen
Python-Grundlagen und Verständnis tabellarischer Daten. Ein vorbereiteter Data Context wird bereitgestellt; GX-Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Expectation als überprüfbare Aussage formulieren
Eine fachliche Anforderung wird in Datenbereich, Bedingung, Schwelle und erwartete Reaktion zerlegt, bevor eine Klasse ausgewählt wird.
- Schritt 2: Tabellenbezogene Expectations einsetzen
Zeilenanzahl, Spaltenbestand, Spaltenreihenfolge und weitere strukturelle Eigenschaften werden nach Nutzen und Stabilität geprüft.
- Schritt 3: Spaltenwerte validieren
Nullwerte, Wertemengen, Bereiche, Muster, Datentypen und Eindeutigkeit werden mit passenden Expectations abgedeckt.
- Schritt 4: Verteilungen und statistische Kennzahlen bewerten
Quantile, Mittelwerte, Abweichungen und Verteilungen werden vorsichtig eingesetzt, damit natürliche Schwankungen nicht zu unbrauchbaren Alarmen führen.
- Schritt 5: Beziehungen zwischen Spalten prüfen
Spaltenpaare und mehrspaltige fachliche Zusammenhänge werden als konsistente Regeln modelliert.
- Schritt 6: Nullsemantik und fehlende Werte behandeln
Fehlend, leer, technisch null und fachlich unbekannt werden unterschieden. Erwartungen und Vorfilter werden entsprechend gewählt.
- Schritt 7: Toleranzen mit mostly steuern
Prozentuale Toleranzen werden aus Risiko und Datenvolumen abgeleitet. Kleine Batches und starke Schwankungen werden gesondert betrachtet.
- Schritt 8: Beschreibung, Severity und Metadaten ergänzen
Regelzweck, Eigentümer, Fachbezug und Handlungsstufe werden direkt an der Expectation nachvollziehbar gehalten.
- Schritt 9: Expectation Suite anlegen und pflegen
Regeln werden hinzugefügt, ersetzt, entfernt und abgerufen. Eindeutige Namen und kontrollierte Änderungen verhindern Schattenkopien.
- Schritt 10: Suite-Grenzen festlegen
Eine Suite erhält einen klaren Daten- und Prozessbezug. Zu breite Mischungen aus unabhängigen Domänen werden aufgeteilt.
- Schritt 11: Testdaten und Grenzfälle verwenden
Positive, negative, leere und unerwartete Datensätze prüfen die Aussagekraft der Regeln und die Verständlichkeit der Ergebnisse.
- Schritt 12: Suite-Review und Bereinigung durchführen
Duplikate, widersprüchliche Schwellen, veraltete Regeln und fehlende Metadaten werden anhand einer Review-Matrix erkannt und korrigiert.
Praxisübungen
- Fachliche Anforderungen passenden Standard-Expectations zuordnen.
- Suite mit strukturellen, inhaltlichen und relationalen Regeln aufbauen.
- Nullbehandlung und mostly anhand kleiner und großer Batches vergleichen.
- Regeln mit Severity, Beschreibung und Eigentümer-Metadaten ergänzen.
- Suite-Review durchführen und eine fehlerhafte Regelarchitektur bereinigen.
Methodik
Ein gemeinsames Datenprodukt wird von der ersten Anforderung bis zur abgenommenen Suite bearbeitet. Demonstrationen, Regelentwurf, Codeübungen und Review wechseln sich ab; jede Regel wird mit gezielten Testdaten geprüft.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineers, Analytics Engineers, Data Stewards, Entwickler und Fachverantwortliche, die GX-Core-Regelwerke erstellen oder pflegen. |
| Voraussetzungen: | Python-Grundlagen und Verständnis tabellarischer Daten. Ein vorbereiteter Data Context wird bereitgestellt; GX-Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Schritt-für-Schritt-Übungen und praktische Laboraufgaben am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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