Seminar / Training
Die programmatische Schnittstelle wird als kontrollierter Zugang zum Metadatenmodell behandelt. Stabile Identitäten, sichere Schreiboperationen, wiederholbare Verarbeitung und nachvollziehbare Fehlerbehandlung stehen gleichrangig neben der reinen Funktion.
Lernziele
- API-Varianten und geeignete Einsatzbereiche unterscheiden
- GraphQL-Abfragen, Filter und Mutationen systematisch aufbauen
- Metadaten mit Python SDK und CLI lesen, ergänzen und prüfen
- Schreiboperationen idempotent, protokolliert und fehlertolerant gestalten
- Automatisierungen mit Tests, Berechtigungen und Betriebsgrenzen absichern
Zielgruppe
Dateningenieure, Softwareentwickler, Plattformteams, Automatisierungsverantwortliche und technische Data Stewards.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Python, JSON und HTTP-basierten Schnittstellen. Erfahrungen mit GraphQL oder Kommandozeilenwerkzeugen sind hilfreich.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: API-Landschaft und Identitäten
- Kapitel 2: GraphQL lesen und suchen
- Kapitel 3: GraphQL schreiben
- Kapitel 4: Python SDK und Änderungsvorschläge
- Kapitel 5: CLI und wiederholbare Jobs
- Kapitel 6: Tests und Betriebsreife
Kapitel 1: API-Landschaft und Identitäten
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Schnittstelle auswählen; URNs sicher adressieren; Authentifizierung vorbereiten.
Schritt 1: Schnittstelle auswählen
GraphQL, Python SDK, CLI und emitterbasierte Zugriffe werden nach Lese-, Schreib- und Integrationsszenario eingeordnet. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: URNs sicher adressieren
Entity-Typ, Plattform, Umgebung und Name werden nach stabilen Konventionen zusammengesetzt, damit Automatisierungen vorhandene Assets treffen. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Authentifizierung vorbereiten
Persönliche und technische Tokens werden mit minimalen Rechten, definierter Laufzeit und geregelter Rotation eingesetzt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 2: GraphQL lesen und suchen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Abfrage strukturieren; Assets filtern; Beziehungen auswerten.
Schritt 1: Abfrage strukturieren
Felder, Fragmente, Variablen und Pagination werden so eingesetzt, dass nur benötigte Daten geladen und Antworten stabil verarbeitet werden. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Assets filtern
Suchtext, Plattform, Domain, Tags, Glossarbegriffe, Eigentümer und Asset-Typ werden zu reproduzierbaren Abfragen kombiniert. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Beziehungen auswerten
Upstream-, Downstream-, Ownership- und Governance-Beziehungen werden gelesen und in ein eindeutiges internes Datenmodell überführt. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 3: GraphQL schreiben
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Ist-Zustand prüfen; Governance-Metadaten setzen; Änderung verifizieren.
Schritt 1: Ist-Zustand prüfen
Vor jeder Mutation wird der aktuelle Metadatenzustand gelesen, damit keine unnötigen oder doppelten Zuordnungen entstehen. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Governance-Metadaten setzen
Beschreibungen, Eigentümer, Tags, Begriffe und Domains werden mit klarer Fehlerbehandlung und minimalem Änderungsumfang geschrieben. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Änderung verifizieren
Ziel, vorheriger Zustand, Antwort und anschließende Leseprüfung werden protokolliert und fachlich bewertet. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 4: Python SDK und Änderungsvorschläge
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Client kapseln; Aspects gezielt ändern; Batchverarbeitung absichern.
Schritt 1: Client kapseln
Verbindung, Token, Zeitüberschreitung, Wiederholung und Protokollierung werden zentral und typisiert konfiguriert. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Aspects gezielt ändern
Metadatenänderungen beschränken sich auf betroffene Aspects, damit Quellmetadaten und manuelle Ergänzungen nicht versehentlich überschrieben werden. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Batchverarbeitung absichern
Batchgröße, Rate Limits, Teilfehler, Fehlerlisten und Wiederanlaufpunkte werden für große Objektmengen gesteuert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 5: CLI und wiederholbare Jobs
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: CLI diagnostisch nutzen; Dateien validieren; Job planbar ausführen.
Schritt 1: CLI diagnostisch nutzen
Suchen, Abrufen, Exportieren und Validieren werden als schnelle Betriebs- und Entwicklungswerkzeuge eingesetzt. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Dateien validieren
YAML- und JSON-Definitionen werden vor dem Schreiben auf Pflichtfelder, URNs und Namenskonventionen geprüft. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Job planbar ausführen
Exitcodes, Sperren, Logs, Wiederanlauf und technische Verantwortung werden für manuelle und geplante Ausführung definiert. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Kapitel 6: Tests und Betriebsreife
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Testfälle definieren; Fehlerklassen behandeln; Automatisierung übergeben.
Schritt 1: Testfälle definieren
Positiv-, Negativ- und Wiederholungstests prüfen Lesen, Schreiben, Berechtigungen und Idempotenz. Vor der Umsetzung werden Voraussetzungen, betroffene Objekte und erwartete Ergebnisse festgehalten. Die Ausführung erfolgt in einer abgegrenzten Übungsumgebung und endet mit einer dokumentierten Soll-Ist-Prüfung.
Schritt 2: Fehlerklassen behandeln
Netzwerk-, Authentifizierungs-, Schema- und Fachfehler erhalten unterschiedliche Reaktionen und Wiederholungsregeln. Konfiguration, Zuständigkeit und mögliche Fehlerbilder werden ausdrücklich berücksichtigt. Das Ergebnis wird mit technischen und fachlichen Prüfkriterien bewertet und als wiederverwendbarer Arbeitsschritt dokumentiert.
Schritt 3: Automatisierung übergeben
Konfiguration, Secrets, Monitoring, Alarmierung und Verantwortlichkeit werden in ein Betriebsblatt übernommen. Abweichungen werden nicht durch pauschale Wiederholung verdeckt, sondern nach Ursache, Auswirkung und Korrekturweg eingeordnet. Eine abschließende Kontrolle bestätigt, dass der Arbeitsschritt reproduzierbar ausgeführt werden kann.
Praxisübungen
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Anwendung, Prüfung und Dokumentation der behandelten Arbeitsschritte.
- GraphQL-Suche mit Filtern und Pagination
- Automatisches Setzen von Ownership und Glossarbegriffen
- Python-Batchjob mit Idempotenz und Fehlerliste
- Test- und Betriebscheckliste für eine Metadatenautomation
Methodik
Inhaltsübersicht dieses Kapitels: Vermittlungsform, Übungsorganisation und Qualitätssicherung.
Code-Demonstrationen werden unmittelbar in kleine, testbare Automatisierungsbausteine überführt. Jeder Baustein erhält Eingabeprüfung, Protokollierung und einen reproduzierbaren Testfall.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Dateningenieure, Softwareentwickler, Plattformteams, Automatisierungsverantwortliche und technische Data Stewards. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Python, JSON und HTTP-basierten Schnittstellen. Erfahrungen mit GraphQL oder Kommandozeilenwerkzeugen sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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