Seminar Crossplane Multi-Cloud-Plattformen

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarüberblick
  2. Einordnung und Praxisbezug
  3. Schrittweise Seminarinhalte
  4. Praxisübungen
  5. Zielgruppe und Voraussetzungen

Seminarüberblick

Multi-Cloud entsteht nicht durch das Verbergen sämtlicher Providerunterschiede. Das Seminar zeigt, welche Fähigkeiten sinnvoll vereinheitlicht werden können, welche Unterschiede sichtbar bleiben müssen und wie daraus stabile Plattformverträge entstehen.

Eine gemeinsame API wird mit mehreren providerabhängigen Compositions umgesetzt. Auswahlregeln, Identitäten, Umgebungen, Datenlokation, Kosten, Verbindungsdaten und Betriebszustände werden so gestaltet, dass Teams eine konsistente Oberfläche erhalten, ohne den kleinsten gemeinsamen Nenner zum Architekturprinzip zu machen.

Einordnung und Praxisbezug

  • Realistische Abstraktionsgrenzen statt scheinbarer vollständiger Cloud-Portabilität.
  • Einheitliche API mit kontrolliertem Zugriff auf providerspezifische Fähigkeiten.
  • Mandantenfähiges ProviderConfig-, Identitäts- und Governance-Modell.
  • Gemeinsame Betriebs-, Test- und Releaseverfahren über mehrere Clouds.

Schrittweise Seminarinhalte

Schritt 1: Multi-Cloud-Ziele präzisieren

  • Resilienz, Verhandlungsspielraum, Datenresidenz und Teamautonomie unterscheiden.
  • Messbare Ziele und ausdrücklich ausgeschlossene Erwartungen definieren.

Schritt 2: Control-Plane-Topologie auswählen

  • Zentrale, regionale und föderierte Control Planes vergleichen.
  • Latenz, Ausfallbereiche, regulatorische Grenzen und Ownership bewerten.

Schritt 3: Gemeinsames API-Modell entwerfen

  • Providerneutrale Kernfelder und bewusste Erweiterungspunkte festlegen.
  • Capability-Profile statt unkontrollierter providerabhängiger Felder verwenden.

Schritt 4: Provider und Identitäten trennen

  • ProviderConfigs nach Cloud, Konto, Projekt, Subscription und Umgebung strukturieren.
  • Workload Identity und Minimalberechtigungen je Provider umsetzen.

Schritt 5: Composition-Auswahl steuern

  • Labels, Selektoren, erzwungene Compositions und Revisionskanäle kombinieren.
  • Cloud-Auswahl als kontrollierte Plattformentscheidung modellieren.

Schritt 6: Netzwerk- und Datenunterschiede behandeln

  • Adressierung, private Zugriffe, Datenbankeigenschaften und Backups vergleichen.
  • Gemeinsame Serviceklassen mit transparenten Einschränkungen definieren.

Schritt 7: Kubernetes- und Cloud-Ressourcen verbinden

  • Anwendungsobjekte, Cluster und externe Dienste in einer XR komponieren.
  • Namespace-, Region- und Ownership-Grenzen korrekt berücksichtigen.

Schritt 8: Secrets und Identitäten vereinheitlichen

  • Ausgabeformate für Endpunkte und Zugangsdaten normalisieren.
  • Cloudspezifische Identitätsmechanismen hinter konsistenten Plattformregeln betreiben.

Schritt 9: Governance cloudübergreifend umsetzen

  • Tags, Labels, Verschlüsselung, Regionen und Größenklassen erzwingen.
  • Gemeinsame Admission Policies mit providerspezifischer Composition-Logik verbinden.

Schritt 10: Kosten- und Kapazitätsaspekte einbauen

  • Kostenstellen, Klassen und Quotas als API-Bestandteile behandeln.
  • Unterschiedliche Preis- und Limitmodelle transparent dokumentieren.

Schritt 11: Observability standardisieren

  • Conditions, Events, Metriken und Providerstatus in gemeinsame Sichten überführen.
  • Cloudspezifische Fehlercodes mit Plattformstatus korrelieren.

Schritt 12: Ausfälle und Teilfehler planen

  • Provider-Ausfall, API-Throttling und regionale Störung unterscheiden.
  • Keine automatische Datenportabilität versprechen, sondern definierte Wiederanlaufverfahren entwerfen.

Schritt 13: Portabilität testen

  • Konformitätstests gegen alle Compositions ausführen.
  • Abweichungen, nicht unterstützte Optionen und Migrationsaufwand sichtbar machen.

Schritt 14: Plattformpakete veröffentlichen

  • Gemeinsame XRDs und providerspezifische Compositions versionieren.
  • Freigabe, Deprecation und Kompatibilität über mehrere Teams organisieren.

Praxisübungen

  1. Entwurf einer gemeinsamen Datenbank-API mit zwei Cloud-Implementierungen.
  2. Aufbau getrennter ProviderConfig- und Identitätsmodelle.
  3. Implementierung labelbasierter Composition-Auswahl.
  4. Definition cloudübergreifender Governance- und Statusregeln.
  5. Durchführung eines Konformitätstests gegen mehrere Providerimplementierungen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Multi-Cloud Architects, Platform Engineers, Cloud Engineers, Kubernetes-Entwickler und technische Plattformverantwortliche.

Voraussetzungen: Gute Crossplane- und Kubernetes-Kenntnisse sowie praktische Erfahrung mit mindestens einer Public Cloud; Grundlagen einer zweiten Cloud sind hilfreich.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Multi-Cloud Architects, Platform Engineers, Cloud Engineers, Kubernetes-Entwickler und technische Plattformverantwortliche
Voraussetzungen: Gute Crossplane- und Kubernetes-Kenntnisse sowie praktische Erfahrung mit mindestens einer Public Cloud; Grundlagen einer zweiten Cloud sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Köln 4 Tage
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Frankfurt 4 Tage
Paderborn 4 Tage
Flensburg 4 Tage
Konstanz 4 Tage
Freiburg 4 Tage
Potsdam 4 Tage
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Leipzig 4 Tage
Hamm 4 Tage
Rostock 4 Tage
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Stuttgart 4 Tage
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Münster 4 Tage
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