Seminar Credo TypeScript – W3C Verifiable Credentials, SD-JWT VC und mdoc

Das dreitägige Seminar entwickelt eine formatübergreifende Credential-Schicht mit Credo. W3C Verifiable Credentials, JWT-basierte Nachweise, SD-JWT VC und mdoc werden hinsichtlich Datenmodell, Signatur, selektiver Offenlegung, Holder Binding, Status, Anzeige, OpenID4VC-Transport, Prüfung und Interoperabilität umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Credential-Formate nach Datenmodell, Kryptografie und Einsatzprofil vergleichen.
  • W3C-VC-, SD-JWT-VC- und mdoc-Nachweise erstellen und prüfen.
  • Selektive Offenlegung und Holder Binding korrekt umsetzen.
  • Formatunterschiede in einer gemeinsamen Wallet- und Verifier-Domäne abstrahieren.
  • Status, Display, OpenID4VC-Transport und Interoperabilität testen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Formatarchitektur und gemeinsame Domäne

Schwerpunkt: Issuer, Holder, Verifier, Claims, Subjects, Holder Binding, Proof, Status, Display, Namespaces, Serialisierung und Formatabstraktion.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Formatarchitektur und gemeinsame Domäne“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Issuer, Holder, Verifier, Claims, Subjects, Holder Binding, Proof, Status, Display, Namespaces, Serialisierung und Formatabstraktion modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein gemeinsames Credential-Domänenmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

2. W3C Verifiable Credentials

Schwerpunkt: Kontexte, Types, Issuer, Credential Subject, Gültigkeit, Identifikatoren, Status, Proof- oder JWT-Repräsentation, Canonicalization-Grenzen und Prüfung.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „W3C Verifiable Credentials“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Kontexte, Types, Issuer, Credential Subject, Gültigkeit, Identifikatoren, Status, Proof- oder JWT-Repräsentation, Canonicalization-Grenzen und Prüfung modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein erstelltes und verifiziertes W3C Credential dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

3. JWT-basierte Credential-Repräsentationen

Schwerpunkt: Headers, Claims, Issuer, Subject, Audience, Zeitwerte, JWK und DID Keys, Algorithmen, Key IDs, Signaturprüfung und Claim-Mapping.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „JWT-basierte Credential-Repräsentationen“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Headers, Claims, Issuer, Subject, Audience, Zeitwerte, JWK und DID Keys, Algorithmen, Key IDs, Signaturprüfung und Claim-Mapping modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren JWT-VC-Verarbeitungspfad dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

4. SD-JWT VC und selektive Offenlegung

Schwerpunkt: Disclosures, Digests, Salt, Claim-Struktur, Key Binding, Holder Binding, Präsentation, minimale Offenlegung, Verifier-Prüfung und Datenschutz.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „SD-JWT VC und selektive Offenlegung“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Disclosures, Digests, Salt, Claim-Struktur, Key Binding, Holder Binding, Präsentation, minimale Offenlegung, Verifier-Prüfung und Datenschutz modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen funktionsfähigen SD-JWT-VC-Flow dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

5. mdoc und mobile Dokumente

Schwerpunkt: Namespaces, Data Elements, Issuer Signed, Device Signed, Mobile Security Object, Session Transcript, Device Authentication, Gültigkeit und Prüfung.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „mdoc und mobile Dokumente“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Namespaces, Data Elements, Issuer Signed, Device Signed, Mobile Security Object, Session Transcript, Device Authentication, Gültigkeit und Prüfung modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren mdoc-Ausgabe- und Präsentationsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

6. OpenID4VC-Transport und Formatverhandlung

Schwerpunkt: Credential Configurations, Formatparameter, Offers, Requests, Proofs, Credential Response, Presentation Definition, Response und Capability Matching.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „OpenID4VC-Transport und Formatverhandlung“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Credential Configurations, Formatparameter, Offers, Requests, Proofs, Credential Response, Presentation Definition, Response und Capability Matching modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine formatübergreifende OpenID4VC-Integration dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

7. Status, Darstellung und Wallet-Metadaten

Schwerpunkt: Statusreferenzen, Ablauf, Bilder und Texte, Claim Labels, Locale, Sortierung, Warnungen, Vertrauensanzeige, Zugänglichkeit und Datenminimierung.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Status, Darstellung und Wallet-Metadaten“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Statusreferenzen, Ablauf, Bilder und Texte, Claim Labels, Locale, Sortierung, Warnungen, Vertrauensanzeige, Zugänglichkeit und Datenminimierung modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Anzeige- und Lifecycle-Modell dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

8. Verifikation, Interoperabilität und Negativtests

Schwerpunkt: Signaturen, Holder Binding, Zeitwerte, Status, Algorithmusregeln, nicht unterstützte Claims, manipulierte Disclosures, mdoc-Fehler, Testvektoren und Partnerprofile.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Verifikation, Interoperabilität und Negativtests“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Signaturen, Holder Binding, Zeitwerte, Status, Algorithmusregeln, nicht unterstützte Claims, manipulierte Disclosures, mdoc-Fehler, Testvektoren und Partnerprofile modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen umfassenden Format-Abnahmekatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines W3C Verifiable Credentials und Prüfung der zentralen Felder.
  • Ausgabe eines SD-JWT VC mit selektiv offenlegbaren Claims.
  • Erzeugung einer minimalen SD-JWT-Präsentation mit Key Binding.
  • Modellierung und Prüfung eines mdoc-Datensatzes.
  • Formatverhandlung und Präsentation über OpenID4VC mit Negativtests.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Wallet-, Issuer- und Verifier-Entwicklung, Credential- und Datenarchitektur, TypeScript-Entwicklung, Security Engineering und Interoperabilitätstests.

Voraussetzungen: Gute TypeScript- und Credo-Grundkenntnisse; Erfahrung mit JSON, JWT und Public-Key-Kryptografie.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar mit Demonstrationen, strukturierten Implementierungsschritten, Code-Reviews, praktischen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen verbunden. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Lösungen reproduzierbar weiterentwickelt und in den Betrieb überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Wallet-, Issuer- und Verifier-Entwicklung, Credential- und Datenarchitektur, TypeScript-Entwicklung, Security Engineering und Interoperabilitätstests
Voraussetzungen: Gute TypeScript- und Credo-Grundkenntnisse; Erfahrung mit JSON, JWT und Public-Key-Kryptografie
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
Nürnberg 3 Tage
Köln 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Bremen 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Konstanz 3 Tage
Leipzig 3 Tage
Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
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Stuttgart 3 Tage
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Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
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