Seminar Credo TypeScript – Testing, Interoperabilität und Conformance

Das zweitägige Seminar entwickelt eine belastbare Teststrategie für Credo-Wallets und Agenten. Unit-, Integrations-, Protokoll-, Contract-, Interoperabilitäts-, Security- und Lasttests werden mit reproduzierbaren Testdaten, Mock-Komponenten, Fehlerfällen und Freigabekriterien verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Testpyramide, Systemgrenzen und risikobasierte Testziele festlegen.
  • Credo-Module, Services und Repositorys isoliert testen.
  • DIDComm-, OpenID4VC- und AnonCreds-Flows automatisiert prüfen.
  • Interoperabilität und Conformance mit unabhängigen Komponenten bewerten.
  • Security-, Last-, Fehler- und Release-Gates operationalisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Teststrategie und Qualitätsrisiken

Schwerpunkt: kritische Use Cases, Protokollrollen, Datenformate, Schlüssel, Registries, mobile Plattformen, externe Systeme, Fehlerkosten und Freigabekriterien.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Teststrategie und Qualitätsrisiken“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von kritische Use Cases, Protokollrollen, Datenformate, Schlüssel, Registries, mobile Plattformen, externe Systeme, Fehlerkosten und Freigabekriterien modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine risikobasierte Testlandkarte dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

2. Unit Tests und Dependency Isolation

Schwerpunkt: Services, State Machines, Validatoren, Mapper, Clock, Randomness, KMS-Doubles, Repository-Mocks, Events, Fehlerklassen und Coverage-Grenzen.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Unit Tests und Dependency Isolation“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Services, State Machines, Validatoren, Mapper, Clock, Randomness, KMS-Doubles, Repository-Mocks, Events, Fehlerklassen und Coverage-Grenzen modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen schnellen isolierten Testsatz dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

3. Agent- und Repository-Integrationstests

Schwerpunkt: Testagent, temporäre Wallets, Askar oder Drizzle, Migrationen, Transaktionen, Module, Provider, Cleanup, Parallelität und deterministische Fixtures.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Agent- und Repository-Integrationstests“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Testagent, temporäre Wallets, Askar oder Drizzle, Migrationen, Transaktionen, Module, Provider, Cleanup, Parallelität und deterministische Fixtures modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Integrationsumgebung dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

4. DID- und DIDComm-Protokolltests

Schwerpunkt: Resolver, Documents, Rotation, Out-of-Band, Verbindungen, Routing, Mediation, Threading, Attachments, Problem Reports und Replay-Fälle.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „DID- und DIDComm-Protokolltests“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Resolver, Documents, Rotation, Out-of-Band, Verbindungen, Routing, Mediation, Threading, Attachments, Problem Reports und Replay-Fälle modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen automatisierten DIDComm-Abnahmekatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

5. OpenID4VC-End-to-End-Tests

Schwerpunkt: Issuer, Wallet, Verifier, Metadaten, Offers, Authorization, Token, Proof, Credential, Presentation, Redirects, Nonce, State und Status.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „OpenID4VC-End-to-End-Tests“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Issuer, Wallet, Verifier, Metadaten, Offers, Authorization, Token, Proof, Credential, Presentation, Redirects, Nonce, State und Status modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige OpenID4VC-Teststrecke dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

6. AnonCreds- und Formatprüfungen

Schwerpunkt: Schema, Credential Definition, Issuance, Proofs, Prädikate, Revocation, W3C VC, SD-JWT VC, mdoc, Claim-Normalisierung und ungültige Signaturen.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „AnonCreds- und Formatprüfungen“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Schema, Credential Definition, Issuance, Proofs, Prädikate, Revocation, W3C VC, SD-JWT VC, mdoc, Claim-Normalisierung und ungültige Signaturen modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen formatübergreifenden Testkatalog dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

7. Interoperabilität und Conformance

Schwerpunkt: Testpartner, Capability Matrix, Profile, Versionen, Pflicht- und optionale Funktionen, Testvektoren, Abweichungen, Reproduktionspakete und Freigabe.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Interoperabilität und Conformance“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Testpartner, Capability Matrix, Profile, Versionen, Pflicht- und optionale Funktionen, Testvektoren, Abweichungen, Reproduktionspakete und Freigabe modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Interoperabilitätsbericht dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

8. Security, Last und CI-Gates

Schwerpunkt: Fuzzing, bösartige Eingaben, Race Conditions, Lastprofile, Timeouts, Ressourcenlecks, Flaky Tests, Artefakte, Parallelisierung und Release-Regeln.

  1. Anwendungsfall, Schutzbedarf, Eingaben, Ausgaben und messbare Abnahmekriterien für den Themenblock „Security, Last und CI-Gates“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Rollen, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Fuzzing, bösartige Eingaben, Race Conditions, Lastprofile, Timeouts, Ressourcenlecks, Flaky Tests, Artefakte, Parallelisierung und Release-Regeln modellieren und verbindliche Konfigurationsentscheidungen festlegen.
  3. Die erforderlichen TypeScript-Komponenten, Credo-Module, Provider, Konfigurationen oder Prozessschritte in einer kontrollierten Laborumgebung implementieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Schlüsselverwendung, Protokollzustände, Datenpersistenz und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine robuste automatisierte Qualitätssicherung dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederholbaren Entwicklungs- oder Betriebsstandard festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau eines Testagenten mit temporärem Wallet und austauschbaren Provider-Doubles.
  • Automatisierung eines vollständigen OpenID4VC-End-to-End-Flows.
  • Test eines DIDComm-Protokolls mit Routing- und Threading-Fehlern.
  • Durchführung einer Interoperabilitätsmatrix mit zwei getrennten Implementierungen.
  • Einrichtung von CI-Gates für Security-, Last- und Flaky-Test-Kriterien.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: TypeScript-Entwicklung, Testautomatisierung, QA Engineering, Protokoll- und Integrationsentwicklung, Security Testing und Release Management.

Voraussetzungen: Gute TypeScript- und Credo-Kenntnisse; Erfahrung mit automatisierten Tests, HTTP und CI/CD.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar mit Demonstrationen, strukturierten Implementierungsschritten, Code-Reviews, praktischen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen verbunden. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Lösungen reproduzierbar weiterentwickelt und in den Betrieb überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: TypeScript-Entwicklung, Testautomatisierung, QA Engineering, Protokoll- und Integrationsentwicklung, Security Testing und Release Management
Voraussetzungen: Gute TypeScript- und Credo-Kenntnisse; Erfahrung mit automatisierten Tests, HTTP und CI/CD
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
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