Zielsetzung
Dieses Seminar fokussiert die technische Integration von Dapr-Anwendungen mit Infrastruktur- und Plattformdiensten. Behandelt werden das Komponentenmodell, die Konfiguration von Stores und Brokern, Eingabe- und Ausgabebindings sowie die portable Gestaltung ereignisbasierter Integrationsarchitekturen.
Zielgruppe
Geeignet für Entwicklung, Integrationsarchitektur und Plattformteams, die Dapr als Vermittlungsschicht zwischen Anwendungscode und Infrastruktur standardisieren möchten.
Voraussetzungen
Empfohlen werden Dapr-Grundkenntnisse, YAML-Erfahrung und ein solides Verständnis von Messaging, Persistenz und serviceorientierten Integrationsmustern.
Inhalte
- Aufbau und Lebenszyklus von Dapr-Komponenten in lokalen und Kubernetes-basierten Umgebungen
- State Stores, Pub/Sub-Broker, Secret Stores und Configuration Stores als austauschbare Integrationspunkte
- Input- und Output-Bindings für Ereigniseingänge und infrastrukturseitige Ausgaben
- Scoping, Namespaces und Zugriffsgrenzen für komponentenbasierte Architekturen
- Entwurf stabiler Eventing- und Integrationspfade mit loser Kopplung zwischen Services und Backends
- Umgang mit Umgebungsunterschieden zwischen Entwicklung, Test und Produktion
- Fehler- und Änderungsrobustheit durch austauschbare Komponenten und deklarative Konfiguration
Praxis
Im praktischen Teil werden mehrere Komponenten und Bindings eingerichtet, ausgetauscht und getestet. Dabei wird nachvollzogen, wie sich Infrastrukturwechsel, neue Backends oder geänderte Konfigurationen ohne invasive Änderungen am Anwendungscode umsetzen lassen.
Nutzen
Nach dem Seminar können Integrationsschnittstellen strukturiert mit Dapr entworfen, Komponenten sauber abgegrenzt und Infrastrukturabhängigkeiten durch deklarative Konfiguration und standardisierte APIs beherrscht werden.
