Seminarprofil
Der viertägige Spezialkurs verbindet den professionellen Einsatz vorhandener Monitoring Connectors mit der Entwicklung eigener Plugins und Integrationsobjekte. Templates, Commands, Makros, Plugin-Modi, Return Codes und Performance-Daten werden bis auf Ausführungsebene analysiert.
Für eigene Prüfungen stehen robuste Schnittstellen, saubere Fehlerbehandlung, Threshold-Logik, Testbarkeit und paketierbare Bereitstellung im Mittelpunkt. Der Umfang rechtfertigt vier Tage, da Konfiguration, Entwicklung, Integration und Betriebsreife jeweils praktisch umgesetzt werden.
Inhaltsübersicht
- Connector-Struktur und Auswahl
- Installation und Parametrisierung
- Plugin-Ausgabe und Thresholds
- Eigene Plugin-Logik entwickeln
- Tests und Qualitätssicherung
- Commands und Templates integrieren
- Packaging und kontrollierter Rollout
- Wartung und Troubleshooting
Seminarinhalte
1. Connector-Struktur und Auswahl
- Schritt 1: Zielsystem, Protokoll, benötigte Metriken, Zugangsmethode und vorhandene Connectoren systematisch erfassen.
- Schritt 2: Host-Templates, Service-Templates, Commands, Discovery-Regeln, Makros und Abhängigkeiten eines Connectors analysieren.
- Schritt 3: Connector nach Funktionsabdeckung, Wartbarkeit, Lizenzbedarf, Sicherheitsanforderung und Skalierbarkeit auswählen.
2. Installation und Parametrisierung
- Schritt 1: Connector und zugehörige Plugin-Pakete auf Central Server beziehungsweise ausführendem Poller installieren.
- Schritt 2: Host- und Servicemakros mit Credentials, Ports, Protokollen, Timeouts und Zusatzoptionen kontrolliert befüllen.
- Schritt 3: Checks unter dem Engine-Benutzer ausführen und Pfade, Rechte, Proxy, Zertifikate sowie Umgebungsvariablen prüfen.
3. Plugin-Ausgabe und Thresholds
- Schritt 1: Statuscodes OK, WARNING, CRITICAL und UNKNOWN sowie einzeilige Plugin-Ausgabe korrekt erzeugen.
- Schritt 2: Performance-Daten mit eindeutigen Labels, Einheiten, Warn- und Kritischgrenzen sowie Min-/Maxwerten formatieren.
- Schritt 3: Threshold-Bereiche, Gegenprüfungen, Hysterese und Sonderwerte anhand reproduzierbarer Testdaten validieren.
4. Eigene Plugin-Logik entwickeln
- Schritt 1: Anforderung in Datenerfassung, Normalisierung, Bewertung, Ausgabe und Fehlerbehandlung zerlegen.
- Schritt 2: API-, SNMP-, Kommando- oder Dateizugriff mit Timeouts, Wiederholungen und sicheren Credentials implementieren.
- Schritt 3: Plugin-Modi und Optionen konsistent gestalten und Hilfetext, Validierung sowie aussagekräftige Fehlerausgaben ergänzen.
5. Tests und Qualitätssicherung
- Schritt 1: Unit-nahe Tests für Parser, Grenzwerte und Sonderfälle sowie Integrationstests gegen ein Zielsystem erstellen.
- Schritt 2: Timeout, Authentifizierungsfehler, leere Antwort, Teilantwort, ungültige Daten und hohe Laufzeit gezielt simulieren.
- Schritt 3: Ausgabe, Statuscode, Performance-Daten, Ressourcenverbrauch und parallele Ausführung unter realistischen Rechten prüfen.
6. Commands und Templates integrieren
- Schritt 1: Command mit Argumenten und Makros so gestalten, dass geheime und variable Werte sauber getrennt bleiben.
- Schritt 2: Host- und Service-Templates mit Vererbung, Standardwerten, Kategorien, Zeitperioden und Alarmoptionen erstellen.
- Schritt 3: Konfiguration generieren, prüfen, verteilen und neuen Service im Ressourcenstatus sowie Performance-Graphen abnehmen.
7. Packaging und kontrollierter Rollout
- Schritt 1: Dateipfade, Abhängigkeiten, Berechtigungen, Versionierung und Änderungsprotokoll für eine paketierbare Verteilung festlegen.
- Schritt 2: Pilotgruppe, Kompatibilitätstest, Rollback und stufenweisen Rollout über mehrere Poller planen.
- Schritt 3: Betriebsdokumentation mit Zweck, Parametern, Beispielen, Fehlerbildern und zuständiger Pflegeperson erstellen.
8. Wartung und Troubleshooting
- Schritt 1: Änderungen an Ziel-API, Authentifizierung, Datenformat oder Plugin-Framework frühzeitig erkennen und bewerten.
- Schritt 2: Fehler über Einzelaufruf, Debugoptionen, Engine-Log, Systemlog und Netzwerkdiagnose reproduzieren.
- Schritt 3: Regelmäßige Tests, Deprecation-Prüfung, Sicherheitsupdates und Lebenszyklusentscheidung für eigene Plugins verankern.
Praxisübungen
- Analyse und Anpassung eines vorhandenen Monitoring Connectors
- Entwicklung einer eigenen Prüfung mit Statuscode und Performance-Daten
- Aufbau automatisierter Grenzwert- und Fehlertests
- Integration in Command und Templates mit Paketierung und Rolloutplan
Zielgruppe
Erfahrene Centreon-Administratoren, Monitoring-Entwickler, DevOps-Teams und technische Integratoren
Voraussetzungen
Sichere Centreon-Konfiguration, Linux-Kommandozeile und Skript- oder Programmiererfahrung; Grundlagen zu APIs, SNMP oder vergleichbaren Datenquellen
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Erfahrene Centreon-Administratoren, Monitoring-Entwickler, DevOps-Teams und technische Integratoren |
| Voraussetzungen: | Sichere Centreon-Konfiguration, Linux-Kommandozeile und Skript- oder Programmiererfahrung; Grundlagen zu APIs, SNMP oder vergleichbaren Datenquellen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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