Seminar Airbyte – Intensivseminar Connector Engineering und Automatisierung

Seminar / Training

Connector Builder, Python CDK, automatisierte Tests, Versionierung, API, Terraform, PyAirbyte, Orchestrierung und CI/CD werden in einem durchgehenden Engineering-Workflow zusammengeführt.

Die Schulung verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfiguration, systematische Prüfung und praktische Übungen an einer durchgängigen Arbeitsumgebung.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • API-Anforderungen in deklarative und programmatische Connector-Architekturen übersetzen
  • Connector Builder und Python CDK passend zum Komplexitätsgrad einsetzen
  • Pagination, Partitionierung, Zustand, Schema und Resilienz belastbar implementieren
  • Test- und Release-Pipelines einschließlich Akzeptanztests aufbauen
  • Airbyte-Ressourcen per API und Terraform automatisieren
  • PyAirbyte und Orchestratoren in produktionsnahe Workflows integrieren

Zielgruppe

Erfahrene Data Engineers, Python- und Integrationsentwickler, Connector-Maintainer, Platform Engineers, DataOps und technische Architekten.

Voraussetzungen

Gute Python-Kenntnisse, sichere Airbyte-Grundlagen, Erfahrung mit HTTP-APIs, Git, Tests, Containern und mindestens einem CI/CD- oder Orchestrierungswerkzeug.

Seminarinhalte

Modul 1: Engineering-Schnitt und Technologieauswahl

API, Datenvolumen, Zustand und Sonderlogik bestimmen, ob deklarative oder programmatische Umsetzung geeignet ist.

  1. Schritt 1: Endpunkte, Streams, Schlüssel, Limits und Änderungsrate erfassen
  2. Schritt 2: Komplexität von Authentifizierung, Pagination und Unterressourcen bewerten
  3. Schritt 3: Connector Builder, Python CDK oder vorhandenen Connector auswählen
  4. Schritt 4: Abnahmekriterien und Wartungsverantwortung vor Beginn festlegen

Modul 2: Deklarativer Connector mit Connector Builder

Ein HTTP-Quell-Connector wird aus prüfbaren Komponenten zusammengesetzt.

  1. Schritt 1: Konfigurationsspezifikation und sicheren Authentifizierungsfluss anlegen
  2. Schritt 2: Streams, Requester und Record Selector konfigurieren
  3. Schritt 3: Schema, Primärschlüssel und Testdatensätze prüfen
  4. Schritt 4: Manifest exportieren und versionieren

Modul 3: Pagination, Partitionierung und Incremental Sync

Vollständigkeit und effiziente Fortsetzung werden im deklarativen Modell umgesetzt.

  1. Schritt 1: Paginationtyp und Abbruchlogik implementieren
  2. Schritt 2: Unterressourcen über Parent-Schlüssel partitionieren
  3. Schritt 3: Cursor, Startwert und Zeitfenster konfigurieren
  4. Schritt 4: Doppelte, verspätete und fehlende Datensätze mit Grenztests prüfen

Modul 4: Python-CDK-Projekt und Protokoll

Für komplexe Logik entsteht ein strukturiertes Python-Projekt mit klaren Airbyte-Schnittstellen.

  1. Schritt 1: Projektgerüst, Abhängigkeiten und Spezifikation einrichten
  2. Schritt 2: Verbindungstest, Discovery und Read-Lebenszyklus implementieren
  3. Schritt 3: Streams und Datensatzausgabe in kleine Komponenten zerlegen
  4. Schritt 4: Lokale Protokollbefehle reproduzierbar ausführen

Modul 5: State, Schema und robuste Verarbeitung

Zustandsfortschritt und Datenstruktur werden gegen Unterbrechung und API-Varianten abgesichert.

  1. Schritt 1: Cursor- und State-Logik mit Teilfortschritt implementieren
  2. Schritt 2: Stream Slices für Zeitfenster und Hierarchien erzeugen
  3. Schritt 3: Schemas und optionale Typen defensiv modellieren
  4. Schritt 4: Wiederanlauf und Schemaänderung mit deterministischen Daten testen

Modul 6: Authentifizierung, Rate Limits und Fehlerbehandlung

Produktionsreife entsteht durch kontrollierte Erneuerung, Backoff und eindeutige Fehlerklassen.

  1. Schritt 1: Geheimnisse und Token-Erneuerung kapseln
  2. Schritt 2: Rate-Limit- und temporäre Fehler mit begrenztem Backoff behandeln
  3. Schritt 3: Dauerhafte Konfigurations- und Berechtigungsfehler früh abbrechen
  4. Schritt 4: Timeouts, ungültige Antworten und Netzunterbrechungen testen

Modul 7: Tests und Connector Acceptance

Logik, Integration und Protokollkonformität erhalten getrennte, automatisierte Prüfungen.

  1. Schritt 1: Unit-Tests für Parser, Pagination, Zustand und Fehler schreiben
  2. Schritt 2: HTTP-Fixtures und Mocks für Grenzfälle aufbauen
  3. Schritt 3: Integrations- und Akzeptanztests mit geschützten Testkonten ausführen
  4. Schritt 4: Testergebnisse, Bereinigung und Freigabekriterien automatisieren

Modul 8: Container, Version und Lifecycle

Connectoren werden reproduzierbar gebaut, kontrolliert ausgerollt und langfristig gepflegt.

  1. Schritt 1: Container mit festen Abhängigkeiten erzeugen
  2. Schritt 2: Änderungen nach kompatibel und inkompatibel klassifizieren
  3. Schritt 3: Pilotrollout, Beobachtung und Rücknahme durchführen
  4. Schritt 4: Pflegekalender, Abkündigungen und Stilllegung dokumentieren

Modul 9: API, Terraform und Konfigurationsautomatisierung

Connectoren und Verbindungen werden als versionierter Sollzustand verwaltet.

  1. Schritt 1: Sicheren technischen API-Client einrichten
  2. Schritt 2: Quellen, Ziele und Verbindungen idempotent erzeugen
  3. Schritt 3: Terraform-Ressourcen, State, Import und Drift-Prüfung aufbauen
  4. Schritt 4: Planprüfung, Freigabe und Smoke-Test in CI/CD integrieren

Modul 10: PyAirbyte und Orchestrierung

Python-nahe Nutzung und übergreifende Workflow-Steuerung ergänzen den Connector-Lifecycle.

  1. Schritt 1: Quelle mit PyAirbyte in einer isolierten Python-Umgebung laden
  2. Schritt 2: Katalog, Streamauswahl und lokale Verarbeitung kontrollieren
  3. Schritt 3: Airflow- oder Dagster-Workflow mit Statusüberwachung anbinden
  4. Schritt 4: End-to-End-Pipeline mit Retry, Datenprüfung und Betriebsübergabe abschließen

Praxisübungen

  1. Technologieentscheidung für mehrere Connector-Anforderungen mit dokumentierten Kriterien
  2. Umsetzung eines deklarativen API-Connectors mit Pagination und inkrementellem Zustand
  3. Entwicklung eines Python-CDK-Connectors mit Slices, Resilienz und Tests
  4. Ausführung einer Akzeptanztest- und Container-Build-Pipeline
  5. Automatisierte Bereitstellung von Airbyte-Ressourcen über API und Terraform
  6. Integration des Connectors in einen PyAirbyte- und Orchestrierungsworkflow

Methodik

Kurze fachliche Einführungen wechseln mit Demonstrationen, geführten Konfigurationsschritten, eigenständigen Übungen, Fehleranalysen und dokumentierten Abnahmekontrollen. Ergebnisse werden anhand technischer Prüfpunkte und fachlicher Stichproben bewertet.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Data Engineers, Python- und Integrationsentwickler, Connector-Maintainer, Platform Engineers, DataOps und technische Architekten.
Voraussetzungen: Gute Python-Kenntnisse, sichere Airbyte-Grundlagen, Erfahrung mit HTTP-APIs, Git, Tests, Containern und mindestens einem CI/CD- oder Orchestrierungswerkzeug.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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