Seminar StorPool Storage – Installation und Erstkonfiguration

Seminar / Training

Im Mittelpunkt stehen technische Vorbereitung, Installation und Erstinbetriebnahme eines StorPool-Clusters in einer kontrollierten Schulungsumgebung. Hardware, Firmware, BIOS, Linux, Netzwerk, Laufwerke, Cgroups, Dienste, Quorum, Speicherobjekte, Ausfalltests und Abnahme bilden einen durchgängigen Rollout. Die Durchführung verbindet technische Einordnung, nachvollziehbare Demonstrationen und praktische Arbeit an einer kontrollierten Laborumgebung.

Inhaltsübersicht

  • Rolloutplanung
  • Hardware und Firmware
  • BIOS und Linux
  • Netzwerkkonfiguration
  • Ressourcenisolation
  • Laufwerksvorbereitung
  • Knotenkonfiguration
  • Dienstinstallation
  • Speichergrundkonfiguration
  • Clientzugriff
  • Verfügbarkeitstests
  • Monitoring und Abnahme
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielgruppe

Storage- und Infrastrukturarchitektur, Plattformengineering, Rechenzentrumsplanung, technische Projektleitung und verantwortliche Administration.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse zu Serverhardware, Linux, Ethernet-Netzwerken, Storage-Workloads und Redundanzverfahren. Sehr sichere Linux-Administration und ein abgeschlossenes Sizing werden vorausgesetzt.

Seminarinhalte

1. Rolloutplanung

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Zielarchitektur, Knotenrollen, IP-Plan, Namensschema, Prüfpunkte, Stop-Kriterien und Rückfall festlegen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

2. Hardware und Firmware

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: CPU, RAM, Laufwerke, Controller, Netzwerkadapter, Verkabelung und Firmware gegen die Stückliste prüfen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

3. BIOS und Linux

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Energieprofil, C-States, NUMA, Kernel, Pakete, Zeitsynchronisation und Namensauflösung vorbereiten.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

4. Netzwerkkonfiguration

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Bonds, LACP oder Active-Backup, VLANs, MTU, Routing, Redundanz und Paketfehler testen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

5. Ressourcenisolation

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Cgroups, Hugepages, NUMA-Zuordnung und reservierte CPU- sowie Speicherressourcen konfigurieren.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

6. Laufwerksvorbereitung

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Geräte identifizieren, Daten- und Journalrollen festlegen, initialisieren und inventarisieren.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

7. Knotenkonfiguration

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Knotenkennungen, erwartete Knoten, Quorum, Schnittstellen, API und optionale Dienste konfigurieren.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

8. Dienstinstallation

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Komponenten je Knotenrolle bereitstellen, kontrolliert starten und Logs sowie Clustererkennung prüfen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

9. Speichergrundkonfiguration

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Vorlagen, Schutzprofile, Tiers, Testvolume und Snapshot bereitstellen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

10. Clientzugriff

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Blockgerät an einem Client öffnen, Eindeutigkeit, Zugriff und Datenpfad verifizieren.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

11. Verfügbarkeitstests

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Netzwerk-, Dienst-, Laufwerks- und Knotenausfälle kontrolliert simulieren und zurückführen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

12. Monitoring und Abnahme

  1. Ausgangslage und Zielsetzung erfassen: Baseline, Meldungen, Inventar, Konfigurationssicherung, Abnahmeprotokoll und Betriebsübergabe erstellen.
  2. Beteiligte Komponenten, Abhängigkeiten, Schutzmechanismen und betriebliche Risiken zuordnen.
  3. Konfiguration beziehungsweise Vorgehen in klaren Einzelschritten durchführen und jeden Zwischenschritt prüfen.
  4. Ergebnis anhand von Statusinformationen, Metriken und Negativtests verifizieren; Rückfallpunkt und Betriebsdokumentation festhalten.

Praxisübungen

  1. Installations- und Prüfcheckliste erstellen
  2. Laborknoten für BIOS, Linux, Netzwerk und Ressourcenisolation vorbereiten
  3. Laufwerke initialisieren und Cluster bilden
  4. Volume und Snapshot bereitstellen und Ausfälle testen
  5. Abnahmeprotokoll mit Baseline und Übergabe erstellen

Methodik

Die Inhalte werden schrittweise aufgebaut. Auf die fachliche Einordnung folgen Demonstration, angeleitete Umsetzung, kontrollierte Fehlerszenarien und dokumentierte Abnahme. Änderungen werden grundsätzlich mit Vorprüfung, klarer Zieldefinition, Rückfallpunkt und Gegenkontrolle durchgeführt.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Storage- und Infrastrukturarchitektur, Plattformengineering, Rechenzentrumsplanung, technische Projektleitung und verantwortliche Administration.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse zu Serverhardware, Linux, Ethernet-Netzwerken, Storage-Workloads und Redundanzverfahren. Sehr sichere Linux-Administration und ein abgeschlossenes Sizing werden vorausgesetzt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerszenarien und dokumentierte Abnahme
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Paderborn 4 Tage
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Darmstadt 4 Tage
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Flensburg 4 Tage
Konstanz 4 Tage
Hamm 4 Tage
Rostock 4 Tage
Hamburg 4 Tage
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Dresden 4 Tage
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Madgeburg 4 Tage
Friedrichshafen 4 Tage
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