Seminar Squidex – Intensivseminar: Self-Hosting, Betrieb und Plattformengineering

Der fünftägige Betriebs- und Plattformpfad bündelt Docker-Installation, Kubernetes, Skalierung, Hochverfügbarkeit, Monitoring, Backup, Restore, Migration, Sicherheit, Performance und CI/CD. Ziel ist kein isoliertes Deployment, sondern eine wiederanlaufbare und kontrolliert änderbare Plattform.

Eine Referenzumgebung wird schrittweise aufgebaut, gehärtet, skaliert, beobachtbar gemacht, gesichert, wiederhergestellt und aktualisiert. Störungssimulationen und Betriebsnachweise schließen jeden Teilabschnitt ab.

Zielgruppe

DevOps-, SRE- und Plattformteams, Systemadministratoren, Security-Verantwortliche und technische Betreiber produktiver Squidex-Umgebungen

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Linux, Docker, Kubernetes-Grundlagen, DNS, TLS, Datenbanken, Monitoring und CI/CD

Seminarziele

  • Eine belastbare Self-Hosting-Architektur mit klaren Abhängigkeiten planen.
  • Squidex mit Docker und Kubernetes reproduzierbar bereitstellen.
  • Persistenz, Hochverfügbarkeit, Health Checks und Skalierung korrekt gestalten.
  • Monitoring, Performance, Backup, Restore, Migration und Incident-Verfahren umsetzen.
  • Security und CI/CD mit kontrollierten Updates und Rollbacks integrieren.

Inhaltsübersicht

  1. Zielgruppe und Voraussetzungen
  2. Seminarziele
  3. Tag 1: Architektur, Docker und Basishärtung
  4. Tag 2: Kubernetes, Persistenz und Hochverfügbarkeit
  5. Tag 3: Monitoring, Performance und Kapazität
  6. Tag 4: Backup, Restore, Migration und Disaster Recovery
  7. Tag 5: Security, CI/CD, Updates und Incident-Abnahme
  8. Praxisprojekt und Abnahme

1. Tag 1: Architektur, Docker und Basishärtung

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Anwendung, Datenbank, Asset-Speicher, Identität und Netzwerkgrenzen modellieren.
  2. Versionierte Docker-Konfiguration mit persistenter Datenhaltung erstellen.
  3. Reverse Proxy, TLS und externe Basisadressen konfigurieren.
  4. Secrets und technische Zugänge von der Konfiguration trennen.
  5. Backup-Basis und Health-Prüfungen einrichten.
  6. Neustart- und Grundfunktionstest dokumentieren.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

2. Tag 2: Kubernetes, Persistenz und Hochverfügbarkeit

Der Abschnitt wird als vollständiger Arbeitsablauf bearbeitet: Ausgangslage erfassen, Zielzustand festlegen, Konfiguration umsetzen, Verhalten testen und die betriebliche beziehungsweise redaktionelle Übergabe dokumentieren.

Schrittweises Vorgehen

  1. Namespaces, Workloads, Services und Konfiguration strukturieren.
  2. Secrets, Volumes und externen Asset-Speicher anbinden.
  3. Readiness, Liveness und Startup-Prüfungen passend konfigurieren.
  4. Ressourcenanforderungen, Replikate und kontrollierte Rollouts festlegen.
  5. Ausfall einzelner Pods und Knoten simulieren.
  6. Verfügbarkeitsgrenzen externer Datenbank- und Speicherdienste bewerten.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

3. Tag 3: Monitoring, Performance und Kapazität

Die Inhalte werden nicht isoliert demonstriert. Jede Entscheidung wird anhand von Auswirkungen auf Redaktion, API, Sicherheit, Betrieb und spätere Änderungen bewertet und anschließend praktisch validiert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Logs, Metriken, Traces beziehungsweise Korrelation zentral erfassen.
  2. Dashboards für Fehler, Latenz, Durchsatz und Abhängigkeiten erstellen.
  3. API-Abfragen, Cache-Verhalten und Asset-Auslieferung messen.
  4. CPU-, Speicher-, Datenbank- und Netzwerkengpässe gezielt provozieren.
  5. Skalierungs- und Kapazitätsgrenzen aus Messergebnissen ableiten.
  6. Serviceziele und Warnungen mit Runbooks verknüpfen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

4. Tag 4: Backup, Restore, Migration und Disaster Recovery

Im Mittelpunkt steht ein reproduzierbares Vorgehen. Konfiguration, Testdaten, Prüfschritte und Abnahmekriterien werden so festgehalten, dass der Ablauf in einer eigenen Umgebung wiederholt werden kann.

Schrittweises Vorgehen

  1. Sicherungsumfang, RPO, RTO und Aufbewahrung verbindlich festlegen.
  2. Datenbank, Assets, Konfiguration und Schlüsselmaterial sichern.
  3. Vollständige Wiederherstellung in einer getrennten Umgebung durchführen.
  4. Content- und Konfigurationssynchronisation für Umgebungswechsel erproben.
  5. Konsistenz und Berechtigungen nach dem Restore automatisiert prüfen.
  6. Disaster-Recovery-Ablauf messen und nachschärfen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

5. Tag 5: Security, CI/CD, Updates und Incident-Abnahme

Dieser Themenblock verbindet fachliche Entscheidung, konkrete Konfiguration und überprüfbare Abnahme. Die Schritte werden an einer durchgängigen Beispiel-App umgesetzt und mit geeigneten Positiv- und Negativfällen kontrolliert.

Schrittweises Vorgehen

  1. Netzwerk, Identität, Rollen, Clients und Secrets gegen das Bedrohungsmodell prüfen.
  2. Images und Konfiguration in einer reproduzierbaren Pipeline bauen.
  3. Staging-Update mit Migration, Smoke-Test und Abbruchkriterien ausführen.
  4. Canary- oder Rolling-Strategie mit kontrolliertem Rollback testen.
  5. Komplexe Störung mit Kommunikation und Eskalation bearbeiten.
  6. Plattform, Runbooks und Betriebsnachweise formell abnehmen.

Prüfpunkte

  • Die Konfiguration erfüllt den beschriebenen fachlichen Zweck ohne unnötige Sonderfälle.
  • Berechtigungen, Fehlerzustände und Auswirkungen auf abhängige Komponenten sind geprüft.
  • Ergebnis, offene Punkte und Wiederholungsweg sind nachvollziehbar dokumentiert.

Praxisprojekt und Abnahme

Eine hochverfügbare Referenzplattform wird aufgebaut, beobachtet, gesichert, wiederhergestellt, aktualisiert und in einer Incident-Simulation abgenommen.

Arbeitsschritte

  1. Zielarchitektur, Schutzbedarf und Serviceziele dokumentieren.
  2. Docker- und Kubernetes-Bereitstellung mit Persistenz und Härtung umsetzen.
  3. Monitoring, Lasttest, Skalierung und Kapazitätsplanung durchführen.
  4. Backup, Restore und Umgebungswechsel praktisch prüfen.
  5. CI/CD, Security Review, Update, Rollback und Incident-Abnahme abschließen.

Abnahmekriterien

  • Der fachliche Anwendungsfall ist mit repräsentativen Daten vollständig durchgespielt.
  • Fehler-, Berechtigungs- und Wiederanlaufszenarien sind kontrolliert geprüft.
  • Konfiguration, Tests und Verantwortlichkeiten sind so dokumentiert, dass der Transfer in eine eigene Umgebung möglich ist.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage mit jeweils ca. 6 Stunden, Beginn am ersten Tag 10:00 Uhr, an Folgetagen 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps-, SRE- und Plattformteams, Systemadministratoren, Security-Verantwortliche und technische Betreiber produktiver Squidex-Umgebungen
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in Linux, Docker, Kubernetes-Grundlagen, DNS, TLS, Datenbanken, Monitoring und CI/CD
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen, Gruppenarbeit und Review am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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