Seminar Apache CloudStack Administration und Betrieb

Der Schwerpunkt liegt auf dem verlässlichen Tagesbetrieb einer CloudStack-Umgebung. Konfiguration, Ressourcenverwaltung, Wartung und standardisierte Betriebsabläufe werden in einer durchgängigen Laborumgebung praktisch umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Lernziele
  4. Seminarinhalte
  5. Praxislabor
  6. Geeignete Anschlussseminare

Seminarprofil

Das Themengebiet wird mit klaren Betriebs- und Architekturentscheidungen, Demonstrationen und aufeinander aufbauenden Laboraufgaben erarbeitet. Jede Übung endet mit einer technischen Prüfung und einer kurzen Dokumentation des erreichten Zustands.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Cloud-Administratoren, Systemadministratoren, Plattformbetreiber, Rechenzentrumsmitarbeiter und technische Supportteams.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux, IP-Netzwerken und Virtualisierung; erste Erfahrung mit einer IaaS-Plattform ist hilfreich.

Lernziele

  • Aufbau und Zuständigkeiten der CloudStack-Komponenten sicher einordnen.
  • Zonen, Pods, Cluster, Hosts, Speicher und System-VMs administrieren.
  • Mandanten, Angebote, Ressourcenlimits und Workloads kontrolliert verwalten.
  • Wartungs-, Kapazitäts- und Störungsprozesse in Runbooks überführen.

Seminarinhalte

1. Betriebsoberfläche und Grundkonfiguration

Zentrale Administrationsbereiche, globale Einstellungen und rollenabhängige Sichten bilden den Ausgangspunkt für einen kontrollierten Betrieb.

Schritt-für-Schritt:

  1. Administrator- und Benutzeroberfläche strukturiert erkunden.
  2. Globale Einstellungen nach Funktionsbereich klassifizieren.
  3. Änderungen mit Ausgangswert, Zielwert und Rückfalloption dokumentieren.
  4. Konfigurationsänderungen kontrolliert anwenden und verifizieren.

2. Infrastrukturhierarchie verwalten

Zonen, Pods, Cluster und Hosts werden als Betriebs- und Fehlerdomänen betrachtet und mit ihren Abhängigkeiten geprüft.

Schritt-für-Schritt:

  1. Hierarchie und Ressourcenbestand inventarisieren.
  2. Host-, Cluster- und Zonenstatus bewerten.
  3. Wartungsmodi und Kapazitätsgrenzen vorbereiten.
  4. Ressourcen nach der Wartung wieder kontrolliert freigeben.

3. Mandanten und Servicekatalog

Domains, Accounts, Benutzer, Projekte und Ressourcenlimits werden mit Compute-, Disk- und Netzwerkangeboten zu einem nutzbaren Servicekatalog verbunden.

Schritt-für-Schritt:

  1. Mandantenstruktur und Rollenmodell festlegen.
  2. Service- und Disk-Angebote mit eindeutigen Merkmalen anlegen.
  3. Ressourcenlimits und Benachrichtigungsschwellen konfigurieren.
  4. Berechtigungen und Sichtbarkeit mit Testkonten prüfen.

4. Workload-Lebenszyklus

Instanzen, Volumes, Templates, ISO-Abbilder und Snapshots werden über ihren vollständigen Lebenszyklus verwaltet.

Schritt-für-Schritt:

  1. Vorlagen und Angebote für eine definierte Workload auswählen.
  2. Instanz bereitstellen und Netzwerkzugriff prüfen.
  3. Volumes, Snapshots und Wiederherstellung testen.
  4. Workload geordnet stoppen, migrieren oder entfernen.

5. System-VMs und Plattformdienste

Virtual Router, Console Proxy und Secondary Storage VM werden als kritische Plattformkomponenten überwacht und gewartet.

Schritt-für-Schritt:

  1. System-VM-Typen und Zuständigkeiten zuordnen.
  2. Status, Ressourcen und Agentenkommunikation kontrollieren.
  3. Neustart- und Recreate-Verfahren in einer Testlage ausführen.
  4. Auswirkungen auf Benutzer- und Verwaltungsfunktionen prüfen.

6. Standardbetrieb und Runbooks

Wiederkehrende Aufgaben werden in prüfbare Abläufe für Schichtbetrieb, Wartungsfenster und Kapazitätsmanagement überführt.

Schritt-für-Schritt:

  1. Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen definieren.
  2. Warnungen nach Dringlichkeit und Zuständigkeit klassifizieren.
  3. Betriebskennzahlen und Kapazitätstrends dokumentieren.
  4. Ein Runbook anhand einer simulierten Abweichung validieren.

Praxislabor

  • Mandanten und Angebote anlegen und prüfen.
  • Eine Instanz mit zusätzlichem Volume bereitstellen und sichern.
  • Einen Host in Wartung versetzen und wieder in Betrieb nehmen.
  • Eine System-VM-Störung anhand von Status- und Logdaten bearbeiten.

Geeignete Anschlussseminare

Als Vertiefung eignen sich Advanced Networking, Monitoring und Troubleshooting, Backup und Disaster Recovery sowie Upgrade und Lifecycle Management.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloud-Administratoren, Systemadministratoren, Plattformbetreiber, Rechenzentrumsmitarbeiter und technische Supportteams.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Linux, IP-Netzwerken und Virtualisierung; erste Erfahrung mit einer IaaS-Plattform ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Dresden 3 Tage
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Jena 3 Tage
Ulm 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
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Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
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Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
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