Seminar QF-Test Mobile: Intensiv iOS Testautomatisierung

Seminar / Training

Einordnung

Das Intensivprogramm führt durch den vollständigen Lebenszyklus einer iOS-Automatisierung mit QF-Test. Eine macOS-Testumgebung wird geprüft, Simulator und optional reales Gerät werden verbunden, anschließend entsteht eine strukturierte Testsuite mit stabilen Komponenten, Gesten, Daten, Fehleranalyse und Batch-Ausführung. Die speziellen Anforderungen von Xcode, IDB, Entwicklerprofil und Gerätezustand werden in den regulären Testbetrieb eingebettet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Schrittweise Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Methodik

Lernziele

  • eine vollständige iOS-Testumgebung auf macOS prüfen und betreiben
  • Simulator und reales Gerät mit QF-Test verbinden
  • mobile iOS-Testfälle aufzeichnen, prüfen und stabilisieren
  • SmartID, Gesten, Prozeduren und Datenmodelle wartbar kombinieren
  • Run-Logs, Reports und unbeaufsichtigte Ausführung vorbereiten

Zielgruppe

  • QA Engineers
  • Testautomation Engineers
  • iOS-Tester
  • Testarchitektur
  • Mobile-Entwicklung mit Automatisierungsverantwortung

Voraussetzungen

Grundverständnis funktionaler Tests, macOS-Arbeitsplatz und Zugriff auf eine testbare iOS-App. Für reale Geräte werden passende Apple-Entwicklungsberechtigungen benötigt.

Schrittweise Seminarinhalte

1. iOS-Testumgebung prüfen

  1. QF-Test, vollständiges Xcode, iOS-Plattformen, Simulatoren und IDB werden auf Verfügbarkeit geprüft.
  2. Entwicklungspfad, Werkzeugversionen und benötigte Berechtigungen werden dokumentiert.
  3. Ein Environment-Check liefert eine reproduzierbare Ausgangsdiagnose.

2. Simulator und reales Gerät vorbereiten

  1. Ein Simulatorprofil wird ausgewählt, gestartet und auf definierten Ausgangszustand gebracht.
  2. Ein reales Gerät wird optional über Entwickler-Modus, Vertrauen und Gerätesperre vorbereitet.
  3. Team-ID, Signierung und App-Build werden für reale Geräte kontrolliert.

3. App verbinden und ersten Test erstellen

  1. Der Quickstart-Assistent erzeugt eine iOS-Setupsequenz für das gewählte Zielgerät.
  2. Eine fachliche Bedienfolge wird im gespiegelten Aufnahmefenster erfasst.
  3. Checks für Text, Sichtbarkeit und Zustand vervollständigen den Testfall.
  4. Setup und Cleanup machen Wiederholungen unabhängig.

4. Komponentenerkennung stabilisieren

  1. Der UI Inspector wird zur Analyse von Hierarchie, Labels, Klassen und Zuständen eingesetzt.
  2. SmartIDs und Scopes ersetzen instabile Index- oder Positionsreferenzen.
  3. Wiederholte Elemente, Listen und Dialoge werden auf mehreren Bildschirmzuständen geprüft.

5. iOS-Interaktionen beherrschen

  1. Taps, lange Berührungen, Swipes und Scrollen werden mit geeigneten Utility-Prozeduren umgesetzt.
  2. Tastatur, Secure Fields, Systemdialoge und App-Vordergrund erhalten definierte Handhabungen.
  3. Jede Interaktion wird durch eine fachliche Nachbedingung synchronisiert.

6. Testarchitektur und Daten aufbauen

  1. Fachliche Keywords werden von iOS-spezifischen Adapterprozeduren getrennt.
  2. Testdaten werden tabellarisch parametrisiert und je Datensatz isoliert.
  3. Pakete, Abhängigkeiten, Namensregeln und Versionierung werden auf Teamarbeit ausgerichtet.

7. Fehler analysieren und stabilisieren

  1. Run-Log, Debugger, Terminal und Geräteinformationen werden in einer festen Diagnosefolge kombiniert.
  2. Verbindungs-, Signierungs-, Komponenten- und Timingfehler werden gezielt unterschieden.
  3. Mehrfachläufe bestätigen Korrekturen und machen flüchtige Fehler messbar.

8. Reporting und Automatisierung vorbereiten

  1. HTML-, XML- und JUnit-Ergebnisse werden mit konsistenter Run-ID erzeugt.
  2. Ein Batch-Aufruf startet die iOS-Testsuite mit Umgebungsvariablen und Exitcode-Auswertung.
  3. Simulator- und Geräte-Cleanup werden für unbeaufsichtigte Läufe gehärtet.
  4. Ein Betriebscheck dokumentiert Recovery bei verlorener Verbindung oder nicht verfügbarem Zielgerät.

Praxisübungen

  • Prüfung und Dokumentation einer iOS-Testumgebung
  • Erzeugung einer Simulator- oder Geräte-Setupsequenz
  • Entwicklung eines iOS-Testfalls mit Checks, SmartIDs und Gesten
  • Refactoring in Prozeduren und datengetriebene Varianten
  • Diagnose eines Verbindungs- oder Erkennungsfehlers
  • Batch-Ausführung mit Report und robustem Cleanup

Methodik

Ein durchgängiges iOS-Praxisprojekt verbindet Infrastruktur und Testdesign. Jede neue Funktion wird zunächst interaktiv aufgebaut, danach mehrfach ausgeführt und schließlich für unbeaufsichtigte Läufe gehärtet.

Fachbereichsleitung / Trainingskoordination

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: QA Engineers, Testautomation Engineers, iOS-Tester, Testarchitektur, Mobile-Entwicklung
Voraussetzungen: macOS, testbare iOS-App, funktionale Testgrundlagen; für reale Geräte passende Entwicklerberechtigungen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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