Seminar PlantUML Intensiv – Diagramme und UML-Modellierung

Das Intensivprogramm bündelt die zentralen UML-orientierten Einzelseminare und führt von der Modellierungsfrage über Syntax und Semantik bis zu einem konsistenten Mehrdiagramm-Modell. Interaktion, Verhalten, Struktur, Anforderungen und technische Architektur werden an einem gemeinsamen System erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Kapitel 1: Modellierungsstrategie und PlantUML-Basis
  • Kapitel 2: Use Cases und Systemkontext
  • Kapitel 3: Sequenzdiagramme
  • Kapitel 4: Timingdiagramme
  • Kapitel 5: Aktivitäts- und Prozessdiagramme
  • Kapitel 6: Zustands- und SDL-Diagramme
  • Kapitel 7: Klassen- und Objektdiagramme
  • Kapitel 8: Komponenten- und Deployment-Sichten
  • Kapitel 9: Gestaltung, Wiederverwendung und Reviews
  • Kapitel 10: Capstone: konsistentes UML-Modellpaket
  • Durchgängiges Praxisprojekt
  • Methodik

Zielgruppe

Softwareentwickelnde, Software Architects, Business- und System-Analysten, Requirements Engineers, Test Engineers und technische Redaktionen mit breitem Modellierungsbedarf.

Voraussetzungen

Allgemeines Verständnis von Softwareentwicklung und Systemanalyse. PlantUML-Vorkenntnisse sind nicht zwingend, eine hohe Übungsintensität und Bereitschaft zur strukturierten Modellierung werden vorausgesetzt.

Lernziele

  • Modellierungsfragen in geeignete UML-Diagrammtypen übersetzen
  • Syntax und Semantik für Interaktions-, Verhaltens- und Strukturdiagramme sicher anwenden
  • mehrere Sichten mit konsistenten Begriffen und Systemgrenzen verbinden
  • Detailtiefe, Lesbarkeit und fachliche Korrektheit systematisch prüfen
  • ein versioniertes Modellpaket mit wiederverwendbaren Definitionen erstellen

Kapitel 1: Modellierungsstrategie und PlantUML-Basis

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Stakeholder, Frage und erwartete Entscheidung bestimmen, Diagrammtyp und Abstraktionsniveau auswählen, gemeinsame Syntax, Aliase und Notizen anwenden sowie Dateistruktur und zentrale Begriffe für das Gesamtmodell festlegen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Stakeholder, Frage und erwartete Entscheidung bestimmen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Diagrammtyp und Abstraktionsniveau auswählen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: gemeinsame Syntax, Aliase und Notizen anwenden.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Dateistruktur und zentrale Begriffe für das Gesamtmodell festlegen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Modellierungsstrategie und PlantUML-Basis“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 2: Use Cases und Systemkontext

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Akteure und Systemgrenze identifizieren, Ziele, Use Cases und Beziehungen modellieren, Include-, Extend- und Generalisierungsbeziehungen begrenzen sowie Use-Case-Sicht mit fachlichen Szenarien abgleichen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Akteure und Systemgrenze identifizieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Ziele, Use Cases und Beziehungen modellieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Include-, Extend- und Generalisierungsbeziehungen begrenzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Use-Case-Sicht mit fachlichen Szenarien abgleichen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Use Cases und Systemkontext“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 3: Sequenzdiagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Teilnehmende und Lebenslinien eindeutig definieren, synchrone, asynchrone und rücklaufende Nachrichten modellieren, Alternativen, Schleifen und parallele Fragmente einsetzen sowie Interaktion gegen Use Case und Schnittstellen prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Teilnehmende und Lebenslinien eindeutig definieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: synchrone, asynchrone und rücklaufende Nachrichten modellieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Alternativen, Schleifen und parallele Fragmente einsetzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Interaktion gegen Use Case und Schnittstellen prüfen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Sequenzdiagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 4: Timingdiagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Zustände und Zeitachsen für relevante Elemente bestimmen, Änderungen, Zeitpunkte und Intervalle notieren, mehrere Signale oder Komponenten synchronisieren sowie Zeitannahmen und Grenzfälle explizit dokumentieren. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Zustände und Zeitachsen für relevante Elemente bestimmen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Änderungen, Zeitpunkte und Intervalle notieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: mehrere Signale oder Komponenten synchronisieren.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Zeitannahmen und Grenzfälle explizit dokumentieren.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Timingdiagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 5: Aktivitäts- und Prozessdiagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Ablaufgrenzen, Aktivitäten und Entscheidungen erfassen, Parallelität, Schleifen und Ausnahmen ergänzen, Verantwortlichkeiten mit Partitionen darstellen sowie Prozesspfade auf Vollständigkeit und Verständlichkeit prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Ablaufgrenzen, Aktivitäten und Entscheidungen erfassen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Parallelität, Schleifen und Ausnahmen ergänzen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Verantwortlichkeiten mit Partitionen darstellen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Prozesspfade auf Vollständigkeit und Verständlichkeit prüfen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Aktivitäts- und Prozessdiagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 6: Zustands- und SDL-Diagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Zustandsraum und Ereignisse eines Objekts bestimmen, Übergänge, Guards und Aktionen präzisieren, hierarchische und parallele Zustände strukturieren sowie Protokoll- oder Lebenszyklusmodell gegen Szenarien testen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Zustandsraum und Ereignisse eines Objekts bestimmen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Übergänge, Guards und Aktionen präzisieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: hierarchische und parallele Zustände strukturieren.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Protokoll- oder Lebenszyklusmodell gegen Szenarien testen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Zustands- und SDL-Diagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 7: Klassen- und Objektdiagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Domänenbegriffe, Klassen und Verantwortlichkeiten herausarbeiten, Assoziationen, Multiplizitäten und Vererbung modellieren, Objektschnappschüsse für konkrete Fälle ergänzen sowie Strukturmodell mit Interaktionen und Zuständen abgleichen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Domänenbegriffe, Klassen und Verantwortlichkeiten herausarbeiten.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Assoziationen, Multiplizitäten und Vererbung modellieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Objektschnappschüsse für konkrete Fälle ergänzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Strukturmodell mit Interaktionen und Zuständen abgleichen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Klassen- und Objektdiagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 8: Komponenten- und Deployment-Sichten

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Komponenten und Schnittstellen definieren, Abhängigkeiten und technische Verträge beschreiben, Artefakte und Laufzeitknoten zuordnen sowie logische und physische Sicht konsistent halten. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Komponenten und Schnittstellen definieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Abhängigkeiten und technische Verträge beschreiben.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Artefakte und Laufzeitknoten zuordnen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: logische und physische Sicht konsistent halten.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Komponenten- und Deployment-Sichten“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 9: Gestaltung, Wiederverwendung und Reviews

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Theme, Styles und Legenden vereinheitlichen, gemeinsame Elemente in Include-Dateien auslagern, fachliche, semantische und visuelle Prüfung durchführen sowie Widersprüche zwischen Diagrammen erkennen und beheben. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Theme, Styles und Legenden vereinheitlichen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: gemeinsame Elemente in Include-Dateien auslagern.
  3. Schritt 3 – Erweitern: fachliche, semantische und visuelle Prüfung durchführen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Widersprüche zwischen Diagrammen erkennen und beheben.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Gestaltung, Wiederverwendung und Reviews“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 10: Capstone: konsistentes UML-Modellpaket

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Modellumfang und offene Fragen priorisieren, ausgewählte Diagramme zu einem Gesamtpaket verbinden, Qualitäts- und Konsistenzchecklisten anwenden sowie Modellpaket für Architektur-, Fach- und Entwicklungsreview vorbereiten. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Modellumfang und offene Fragen priorisieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: ausgewählte Diagramme zu einem Gesamtpaket verbinden.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Qualitäts- und Konsistenzchecklisten anwenden.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Modellpaket für Architektur-, Fach- und Entwicklungsreview vorbereiten.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Capstone: konsistentes UML-Modellpaket“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Durchgängiges Praxisprojekt

Ein durchgängiges Systemmodell umfasst Use Cases, Sequenzen, Aktivitäten, Zustände, Klassen, Komponenten und Deployment. Gemeinsame Begriffe, Includes und Review-Regeln sichern Konsistenz über alle Sichten.

Methodik

Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.

Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmende: Softwareentwickelnde, Software Architects, Business- und System-Analysten, Requirements Engineers, Test Engineers und technische Redaktionen mit breitem Modellierungsbedarf.
Voraussetzungen: Allgemeines Verständnis von Softwareentwicklung und Systemanalyse. PlantUML-Vorkenntnisse sind nicht zwingend, eine hohe Übungsintensität und Bereitschaft zur strukturierten Modellierung werden vorausgesetzt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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