Seminar / Training
Hooks erweitern die Scanverarbeitung an einer klar definierten Lebenszyklusgrenze. Damit eigene Integrationen zuverlässig bleiben, müssen Eingabe, Finding-Verarbeitung, Nebenwirkungen, Wiederholung, Geheimnisse, Paketierung und Beobachtbarkeit gemeinsam entwickelt werden.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- Das Hook-Modell und geeignete Einsatzgrenzen sicher anwenden
- Eigene lesende und schreibende Hook-Logik mit dem SDK implementieren
- Findings, Metadaten und Scanstatus robust verarbeiten
- Idempotenz, Wiederholung, Fehlerstatus und Geheimnisse korrekt gestalten
- Hooks testen, paketieren, versionieren und überwacht bereitstellen
Zielgruppe
Softwareentwickler, Integrationsentwickler, DevSecOps, technische Consultants und Plattformteams mit Entwicklungsaufgaben.
Voraussetzungen
Gute Programmierkenntnisse, Container- und Kubernetes-Grundlagen, Git, YAML und grundlegendes Verständnis von Scans, Findings und Web-Schnittstellen.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Geeigneten Hook-Anwendungsfall abgrenzen
Nachbearbeitung, Feldänderung, Benachrichtigung, Export und Workflow-Auslösung werden gegen alternative Integrationswege geprüft. Nebenwirkungen und Verantwortlichkeiten werden festgelegt.
- Schritt 2: Hook-Lebenszyklus verstehen
Auswahl, Startbedingung, Reihenfolge, Statusübergang, Zugriff auf Scan und Findings sowie Verhalten bei Fehlern werden anhand eines vollständigen Ablaufs untersucht.
- Schritt 3: Entwicklungsprojekt vorbereiten
Quellstruktur, Abhängigkeiten, SDK, Container-Build, lokale Tests und Beispielressourcen werden reproduzierbar eingerichtet.
- Schritt 4: Eingabedaten sicher lesen
Scanmetadaten, Labels, Finding-Dokumente, Rohresultatverweise und Konfiguration werden validiert. Fehlende oder unerwartete Werte führen zu kontrollierten Fehlern.
- Schritt 5: Findings gezielt transformieren
Filterung, Anreicherung, Feldaktualisierung, Fingerprints und Statusänderungen werden ohne Verlust bestehender Informationen implementiert.
- Schritt 6: Externe Aktionen kapseln
API-Aufrufe, Webhooks, Tickets oder Benachrichtigungen werden mit klaren Zeitüberschreitungen, Authentifizierung und Rückgabewerten angebunden.
- Schritt 7: Idempotenz und Wiederholung entwerfen
Eindeutige Schlüssel, bereits verarbeitete Zustände, Retry-Strategien und Schutz vor doppelten Nebenwirkungen werden umgesetzt.
- Schritt 8: Secrets und Netzwerkzugriff absichern
ServiceAccount, Secret-Mounts, Umgebungsvariablen, Zertifikate, Egress und Protokollmaskierung werden auf minimale Offenlegung ausgelegt.
- Schritt 9: Fehler und Status modellieren
Technische Fehler, fachliche Ablehnung, Teilverarbeitung und temporäre Störung werden in verständliche Exit-Codes, Logs und Statusmeldungen übersetzt.
- Schritt 10: Hook-Ressourcen definieren
ScanCompletionHook, Selektoren, Jobtemplate, Parameter, Ressourcenlimits und Sicherheitskontext werden für den entwickelten Container konfiguriert.
- Schritt 11: Automatisierte Tests erstellen
Unit-Tests, Fixture-Findings, Fehlerfälle, Idempotenztests und ein Integrationslauf im Testnamespace sichern die Funktion ab.
- Schritt 12: Paketierung und Bereitstellung organisieren
Imageversion, Helm-Chart, Konfigurationswerte, Kompatibilität, Rollback und Freigaben werden zu einem wartbaren Releaseverfahren verbunden.
- Schritt 13: Beobachtbarkeit ergänzen
Strukturierte Logs, Laufzeit, Fehlerrate, externe Antwortzeiten und verarbeitete Finding-Anzahl werden als Betriebskennzahlen bereitgestellt.
Praxisübungen
- Ein Hook-Projekt aus einem Minimalgerüst aufbauen
- Findings nach definierten Regeln filtern und anreichern
- Einen idempotenten externen Webhook-Aufruf implementieren
- Secret- und Netzwerkzugriff des Hook-Jobs härten
- Unit- und Integrationsprüfungen für Fehler- und Wiederholungsfälle erstellen
- Ein Helm-basiertes Release mit Rollback vorbereiten
Methodik
Der Kurs folgt einem vollständigen Entwicklungszyklus: Anforderung, Implementierung, Test, Containerisierung, Kubernetes-Ressource, Release und Betrieb. Beispielcode wird schrittweise erweitert und in jedem Abschnitt geprüft.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwareentwickler, Integrationsentwickler, DevSecOps, technische Consultants und Plattformteams mit Entwicklungsaufgaben. |
| Voraussetzungen: | Gute Programmierkenntnisse, Container- und Kubernetes-Grundlagen, Git, YAML und grundlegendes Verständnis von Scans, Findings und Web-Schnittstellen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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