Seminar NCP VS GovNet – Administration des Connectors

Seminar / Training

Die Schulung behandelt den NCP VS GovNet Connector als zentral verwalteten Sicherheitsbaustein für geschützte Remote-Access-Arbeitsplätze. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Konfigurationen, kontrollierte Änderungen und belastbare Funktionsprüfungen in einer administrativen Testumgebung.

Seminarprofil

Der Stoff verbindet Client-Administration, Netzwerktechnik und Sicherheitsbetrieb. Sämtliche Konfigurationsschritte werden zunächst geplant, anschließend umgesetzt und danach mit Positiv- und Negativtests geprüft.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Rolle des Connectors und technische Voraussetzungen
  2. Kapitel 2: Installation und kontrollierte Erstinbetriebnahme
  3. Kapitel 3: Verbindungsprofile und Netzverhalten
  4. Kapitel 4: Personal Firewall und Richtlinien
  5. Kapitel 5: Authentisierung und Windows-Anmeldeintegration
  6. Kapitel 6: Protokollierung, Diagnose und Wiederherstellung

Zielsetzung

Ziel ist die selbstständige Installation, Konfiguration, Absicherung und Diagnose von Connector-Arbeitsplätzen einschließlich zentral vorgegebener Profile und Richtlinien.

Zielgruppe

Windows-Administratoren, Netzwerkadministratoren, VPN-Verantwortliche, Mitarbeitende des Client-Managements und IT-Sicherheitsfachkräfte.

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Windows-Administration, TCP/IP, DNS, Routing und grundlegenden IPsec-Konzepten. Für die Übungen sind administrative Rechte in einer isolierten Testumgebung erforderlich.

Kapitel 1: Rolle des Connectors und technische Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Komponenten und Kommunikationsbeziehungen
  • Windows- und Netzwerkvoraussetzungen
  • Zentral verwaltete Einstellungen
  • Abgrenzung zwischen zugelassenem und optionalem Funktionsumfang

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Schutzbedarf, Einsatzgrenzen und Zielnetz werden dokumentiert.
  2. Schritt 2: Windows-Version, Netzwerkschnittstellen, Zeitquelle und Namensauflösung werden geprüft.
  3. Schritt 3: Erreichbarkeit von Management, VPN-Gegenstelle und benötigten Infrastrukturkomponenten wird getestet.
  4. Schritt 4: Ein freigegebener Ausgangszustand wird als Baseline festgehalten.

Kapitel 2: Installation und kontrollierte Erstinbetriebnahme

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Installationspaket und Softwareverteilung
  • Lokale und unbeaufsichtigte Installation
  • Erstes Verbindungsprofil
  • Integritätsprüfung und sicherer Zustand

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Installationsmedien und Konfigurationsvorgaben werden auf Version und Integrität kontrolliert.
  2. Schritt 2: Der Connector wird mit protokollierter Installationsmethode eingerichtet.
  3. Schritt 3: Das initiale Profil wird zugewiesen und gegen unbeabsichtigte Änderungen gesperrt.
  4. Schritt 4: Startverhalten, Integritätsprüfung und Kommunikationssperre bei Fehlern werden verifiziert.

Kapitel 3: Verbindungsprofile und Netzverhalten

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • IPsec- und IKEv2-Parameter
  • VPN Path Finder
  • Seamless Roaming und Medienwechsel
  • Friendly Net Detection

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Gateway, Identitäten, Zertifikatszuordnung und Netzrouten werden in einem Profil erfasst.
  2. Schritt 2: Der reguläre IPsec-Verbindungsweg wird mit definierten Testzielen geprüft.
  3. Schritt 3: Der Fallback über den HTTPS-Port wird in einer kontrolliert eingeschränkten Netzumgebung getestet.
  4. Schritt 4: Medienwechsel, Wiederverbindung und Verhalten im vertrauenswürdigen Netz werden protokolliert.

Kapitel 4: Personal Firewall und Richtlinien

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Regelzonen innerhalb und außerhalb des Tunnels
  • Port-, Adress-, Segment- und Applikationsregeln
  • Zentrale Sperren
  • Positiv- und Negativtests

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Ein restriktives Regelwerk wird aus den freigegebenen Kommunikationsbeziehungen abgeleitet.
  2. Schritt 2: Erforderliche Freigaben werden nach Quelle, Ziel, Dienst und Anwendung getrennt eingetragen.
  3. Schritt 3: Änderbare und gesperrte Optionen werden zentral festgelegt.
  4. Schritt 4: Erlaubte sowie bewusst blockierte Verbindungen werden mit nachvollziehbaren Prüffällen getestet.

Kapitel 5: Authentisierung und Windows-Anmeldeintegration

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Zertifikate und SmartCards
  • PIN- und Benutzerprozesse
  • Biometrie und OTP als optionale Verfahren
  • Überblick zum Pre-Logon Access Provider

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Das vorgesehene Authentisierungsverfahren wird dem Benutzer- und Geräteprozess zugeordnet.
  2. Schritt 2: Zertifikatsspeicher, SmartCard-Middleware und Leser werden kontrolliert eingerichtet.
  3. Schritt 3: Verbindungsaufbau, PIN-Fehler, abgelaufene Zertifikate und gesperrte Karten werden getestet.
  4. Schritt 4: Die Voraussetzungen für eine spätere Windows-Pre-Logon-Integration werden dokumentiert.

Kapitel 6: Protokollierung, Diagnose und Wiederherstellung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels

  • Connector- und Audit-Protokolle
  • Statusanzeigen und Diagnoseinformationen
  • Fehlerklassifikation
  • Wiederherstellung eines sicheren Betriebszustands

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Eine Störung wird mit Uhrzeit, Benutzer, Profil und Netzpfad reproduzierbar beschrieben.
  2. Schritt 2: Relevante Protokolle werden gesammelt, ohne sicherheitskritische Daten unnötig zu vervielfältigen.
  3. Schritt 3: Die Ursache wird den Ebenen Endgerät, Authentisierung, IKE/IPsec, Routing, Firewall oder Anwendung zugeordnet.
  4. Schritt 4: Nach der Korrektur werden Tunnel, Richtlinien, Integritätsprüfung und Protokollübertragung erneut vollständig geprüft.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Windows-Administratoren, Netzwerkadministratoren, Client-Management und IT-Sicherheitsverantwortliche
Voraussetzungen: Kenntnisse in Windows-Administration, TCP/IP, DNS und grundlegenden IPsec-Verfahren
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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