Seminarprofil
Die Veranstaltung liefert Entscheidungsverantwortlichen einen nüchternen Rahmen für Budget, Haftung, Markteinführung und Sicherheitsniveau. Technische Optionen werden auf geschäftliche Folgen und überprüfbare Mindestanforderungen reduziert.
Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Programmierkurs. Im Mittelpunkt stehen Entscheidungsunterlagen, Lieferantensteuerung, Risikofreigaben und die Frage, welche Nachweise tatsächlich Aussagekraft besitzen.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Fachliche Schwerpunkte
- Geschäftsrisiken und Managemententscheidungen
- Security Governance und Verantwortungsmodell
- Technologieauswahl und Architekturentscheidungen
- Beschaffung, Anbieterbewertung und Vertragsanforderungen
- Zertifizierungslandschaft und Assurance-Nachweise
- Krisensteuerung und Managementverantwortung
- Praxisaufgaben
- Einordnung in das Seminarprogramm
Zielgruppe
- Geschäftsführung und Bereichsleitung
- Product Owner und Programmleitung
- Einkauf und Vendor Management
- CISO-, Risiko- und Compliance-Verantwortliche
Voraussetzungen
Keine technischen Spezialkenntnisse erforderlich. Grundverständnis digitaler Produkte und betrieblicher Risiken genügt.
Lernziele
- Geschäftsrisiken und technische Risikotreiber einer Wallet unterscheiden.
- Mindestkontrollen und Sicherheits-Governance verbindlich festlegen.
- Anbieterangebote, Zertifikate und Abhängigkeiten kritisch bewerten.
- Zertifizierungs- und Incident-Verantwortung frühzeitig organisieren.
Fachliche Schwerpunkte
Geschäftsrisiken und Managemententscheidungen
Entscheidungsverantwortliche benötigen eine klare Sicht auf Fraud, Haftung, regulatorische Folgen, Ausfälle und Reputationsschäden. Technische Details werden in steuerbare Risikokategorien übersetzt.
- Kritische Wallet-Geschäftsprozesse und mögliche Schadensbilder erfassen.
- Risikotreiber aus Plattformabhängigkeit, Recovery, Drittparteien und Zertifizierung bewerten.
- Schutzbedarf, Budget und Markteinführungsziele gegeneinander abwägen.
- Entscheidungsvorlagen mit Mindestkontrollen und akzeptierten Restrisiken erstellen.
Security Governance und Verantwortungsmodell
Eine belastbare Governance verhindert Lücken zwischen Produktmanagement, Entwicklung, Betrieb, Datenschutz, Fraud, Compliance und externen Partnern.
- Rollen und Entscheidungskompetenzen über den gesamten Wallet-Lebenszyklus festlegen.
- Security Gates für Architektur, Entwicklung, Freigabe und Änderungen definieren.
- Ausnahmen, Risikofreigaben und Eskalationswege verbindlich regeln.
- Kennzahlen für Schwachstellen, Attestation, Recovery-Missbrauch und Zertifizierungsstatus etablieren.
Technologieauswahl und Architekturentscheidungen
Technische Optionen werden anhand von Schutzbedarf, Plattformreichweite, Recovery, Offline-Betrieb, Zertifizierbarkeit und Kosten verglichen.
- Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen als Entscheidungsmatrix formulieren.
- Hardware-, Plattform- und Cloud-Optionen anhand einheitlicher Kriterien bewerten.
- Abhängigkeiten, Lebenszyklusrisiken und Ausstiegsoptionen einbeziehen.
- Entscheidung und verworfene Alternativen nachvollziehbar dokumentieren.
Beschaffung, Anbieterbewertung und Vertragsanforderungen
Wallet-Sicherheit hängt häufig von SDKs, Cloud-Diensten, HSMs, Geräteplattformen und Prüflaboren ab. Der Baustein macht Sicherheitsanforderungen beschaffbar und vertraglich überprüfbar.
- Kritische Zulieferer, Abhängigkeiten und Lock-in-Risiken identifizieren.
- Mindestanforderungen an Nachweise, Support, Schwachstellenbehandlung und Lebenszyklus formulieren.
- Zertifikate, Prüfberichte und Leistungsgrenzen fachlich bewerten.
- Exit-, Migrations-, Incident- und Audit-Klauseln in die Beschaffung aufnehmen.
Zertifizierungslandschaft und Assurance-Nachweise
Wallet-Lösungen können regulatorische, kryptografische, Plattform- oder Zahlungszertifizierungen benötigen. Der Baustein trennt Produktzertifikat, Prozessnachweis, Laborprüfung und regulatorische Konformität.
- Produktkomponenten, Märkte und verpflichtende Nachweise erfassen.
- Relevante Zertifizierungs- und Prüfprogramme dem Scope zuordnen.
- Überschneidungen und nicht abgedeckte Risiken transparent machen.
- Eine mehrjährige Zertifizierungs- und Nachweisroadmap erstellen.
Krisensteuerung und Managementverantwortung
Bei Wallet-Sicherheitsvorfällen müssen technische Eindämmung, Nutzerkommunikation, Sperrung und regulatorische Meldungen zusammenwirken. Der Baustein legt Entscheidungsrechte und Zeitkritikalität fest.
- Vorfallklassen und geschäftliche Schwellenwerte definieren.
- Entscheidungsrechte für Sperrung, Deaktivierung, Rollback und Nutzerinformation zuweisen.
- Kommunikations- und Meldewege mit Recht, Datenschutz und Partnern abstimmen.
- Wiederanlaufkriterien und Nachbereitung als Managementprozess festlegen.
Praxisaufgaben
- Risikomatrix für ein geplantes Wallet-Produkt.
- Bewertung zweier Anbieterangebote anhand eines Sicherheitskriterienkatalogs.
- Entwurf eines Management-Dashboards für Security und Zertifizierung.
- Entscheidungsübung zu Markteinführung trotz offener Restrisiken.
Einordnung in das Seminarprogramm
Das Einzelseminar kann eigenständig besucht oder in einen Rollenpfad für Architektur, Entwicklung, Betrieb, Recovery, Testing oder Zertifizierung eingeordnet werden. Die Herstellerseite ordnet alle Angebote nach Einstieg, technischer Vertiefung und Assurance.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h, Beginn 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Geschäftsführung, Management, Product Owner, Einkauf, CISO, Risiko und Compliance |
| Voraussetzungen: | Keine technischen Spezialkenntnisse erforderlich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, Fallstudien und moderierte Architekturarbeit |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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