Seminar MCUboot Flash-Layout, Partitionierung und Speicherplanung

Das zweitägige Fachseminar vermittelt ein tragfähiges Flash- und RAM-Layout für Bootloader, Slots, Trailer, Scratch-Bereiche und Produktionsdaten. Die technischen Zusammenhänge werden nicht nur beschrieben, sondern an einem durchgängigen Beispielsystem bis zu prüfbaren Boot- und Updatezuständen nachvollzogen.

Die Bearbeitung umfasst die Themenfelder Partitionen, Slot-Größen und Flash-Geometrie, Devicetree, Linkerlayout und Migrationsplanung. Jeder Themenblock beginnt mit einem eigenen Inhaltsverzeichnis, wird anschließend in klaren Arbeitsschritten umgesetzt und endet mit einer praktischen Prüfung einschließlich typischer Fehler- und Grenzfälle.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Tag 1: Partitionen, Slot-Größen und Flash-Geometrie
  • Tag 2: Devicetree, Linkerlayout und Migrationsplanung
  • Praxisanteil
  • Arbeitsweise

Zielgruppe

Firmware-Architekten, Board-Portierer, Embedded-Entwickler und technische Projektleiter.

Voraussetzungen

Kenntnisse der Ziel-MCU, Devicetree oder Linker-Konfiguration sowie MCUboot-Grundlagen.

Lernziele

  • Bootloader-, Slot- und Datenpartitionen aus den Produktanforderungen ableiten
  • Alignment, Erase-Größen, Trailer und maximal nutzbare Image-Größe korrekt berechnen
  • interne und externe Flash-Bausteine einschließlich unterschiedlicher Sektorgrößen bewerten
  • Layoutänderungen migrationsfähig dokumentieren und mit Build-Prüfungen absichern

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Kapiteln bearbeitet. Jedes Tageskapitel enthält ein eigenes Inhaltsverzeichnis und einen schrittweisen Praxisablauf.

Tag 1: Partitionen, Slot-Größen und Flash-Geometrie

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • Bootloader-Region, Primärslot, Sekundärslot, Scratch und persistente Daten
  • Erase- und Write-Größen, Alignment sowie Grenzen von Flash-Areas
  • Image-Header, geschützte TLVs, Nutzdaten und reservierter Trailer
  • symmetrische und asymmetrische Slots bei internen und externen Speichern
  • Berechnung der maximalen Firmware-Größe mit Sicherheitsreserve

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „Bootloader-Region, Primärslot, Sekundärslot, Scratch und persistente Daten“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „Erase- und Write-Größen, Alignment sowie Grenzen von Flash-Areas“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „Image-Header, geschützte TLVs, Nutzdaten und reservierter Trailer“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „symmetrische und asymmetrische Slots bei internen und externen Speichern“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „Berechnung der maximalen Firmware-Größe mit Sicherheitsreserve“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Aus Datenblattwerten und einer vorgegebenen Firmware-Größe wird ein vollständiger Partitionsplan erstellt und durch einen Build mit Grenzwerttests überprüft.

Tag 2: Devicetree, Linkerlayout und Migrationsplanung

Inhaltsverzeichnis des Tageskapitels

  • Fixed Partitions, Flash-Area-Kennungen und Zuordnung zu MCUboot
  • Linkerregionen für Bootloader und Anwendung sowie Schutz vor Überlappung
  • Zusammenspiel mit Direct-XIP, RAM-Load und Multi-Image-Systemen
  • Layoutmigration bei größerer Firmware oder geändertem Updateverfahren
  • automatisierte Plausibilitätsprüfung von Adressen, Größen und Sektorzahlen

Schrittweise Bearbeitung

  1. Schritt 1: „Fixed Partitions, Flash-Area-Kennungen und Zuordnung zu MCUboot“ wird fachlich eingeordnet; Systemgrenzen, Voraussetzungen und Abhängigkeiten werden festgehalten.
  2. Schritt 2: Für „Linkerregionen für Bootloader und Anwendung sowie Schutz vor Überlappung“ werden die relevanten Konfigurationswerte, Datenstrukturen und Werkzeuge am Beispielprojekt nachvollzogen.
  3. Schritt 3: „Zusammenspiel mit Direct-XIP, RAM-Load und Multi-Image-Systemen“ wird am Beispielprojekt praktisch umgesetzt und mit Bootmeldungen, Speicherinhalten oder Prüfdaten kontrolliert.
  4. Schritt 4: Zu „Layoutmigration bei größerer Firmware oder geändertem Updateverfahren“ wird ein Fehler- oder Grenzfall gezielt erzeugt, ausgewertet und mit einer belastbaren Korrektur behoben.
  5. Schritt 5: „automatisierte Plausibilitätsprüfung von Adressen, Größen und Sektorzahlen“ wird abschließend in einen wiederholbaren Arbeits- und Prüfablauf für Entwicklungs- oder Produktionsprojekte überführt.

Praktische Umsetzung

Ein fehlerhaftes Layout wird schrittweise korrigiert; anschließend wird eine sichere Migration zu größeren Slots geplant, ohne bestehende Geräte unbootbar zu machen.

Praxisanteil

Der praktische Anteil umfasst aus datenblattwerten und einer vorgegebenen firmware-größe wird ein vollständiger partitionsplan erstellt und durch einen build mit grenzwerttests überprüft; ein fehlerhaftes layout wird schrittweise korrigiert; anschließend wird eine sichere migration zu größeren slots geplant, ohne bestehende geräte unbootbar zu machen. Die Übungen verwenden signierte Test-Images, kontrollierte Flashzustände und nachvollziehbare Prüfergebnisse.

Arbeitsweise

Kurzvorträge ordnen die Konzepte ein. Demonstrationen zeigen die Wirkung der Konfiguration auf Image, Flash und Bootentscheidung. Die anschließenden Übungen werden schrittweise durchgeführt, durch Negativtests ergänzt und mit einer technischen Prüfliste dokumentiert.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Firmware-Architekten, Board-Portierer, Embedded-Entwickler und technische Projektleiter
Voraussetzungen: Kenntnisse der Ziel-MCU, Devicetree oder Linker-Konfiguration sowie MCUboot-Grundlagen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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