Seminar / Training
Gute Lichtautomation verbindet klare manuelle Bedienung mit zurückhaltender, nachvollziehbarer Automatik. Die Programmierung muss unterschiedliche Leuchtmittel, Dimmarten, Räume und Nutzungszeiten berücksichtigen, ohne unnötige Sonderlogik zu erzeugen.
Der Seminaraufbau führt von der Funktionsliste über den Lichtsteuerungsbaustein bis zu einem vollständig geprüften Raum- und Zentralprojekt. Der Umfang rechtfertigt zwei Tage, weil Planung, Parametrierung, Bedienung und Abnahme gemeinsam betrachtet werden.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praktische Übungen
- Qualitätssicherung
Einordnung und Zielsetzung
Ziel ist eine standardisierte Lichtprogrammierung, die komfortabel bedienbar, energieeffizient, wartbar und auf weitere Räume übertragbar ist.
Zielgruppe und Vorkenntnisse
Das Seminar richtet sich an Loxone-Programmierer, Elektroplaner, Elektrofachkräfte und Inbetriebnehmer.
Schrittweise Seminarinhalte
- Schritt 1: Lichtfunktionen und Lastarten erfassen Für jeden Raum werden Leuchten, Schalt- oder Dimmart, gewünschte Stimmungen, Bedienpunkte und Automatikbedingungen dokumentiert. Technische Grenzen von Relais, Dimmern und intelligenten Aktoren werden in der Planung berücksichtigt.
- Schritt 2: Ein- und Ausgänge eindeutig zuordnen Taster, Präsenzmelder, Helligkeitswerte und Lichtausgänge erhalten konsistente Namen und Montageorte. Räume und Kategorien werden vor der Programmierung eingerichtet, damit die spätere Visualisierung automatisch sauber aufgebaut wird.
- Schritt 3: Lichtsteuerungsbaustein aufbauen Die Ausgänge werden dem Baustein zugeordnet und passend typisiert. Grundzustände, maximale Helligkeiten, Fading und Rückmeldungen werden so parametriert, dass ein sicherer Ausgangszustand entsteht.
- Schritt 4: Lichtstimmungen entwickeln Alltag, Arbeiten, Reinigung, Nacht und Sondernutzung werden als klar benannte Stimmungen angelegt. Die Anzahl bleibt beherrschbar; ähnliche Varianten werden zusammengeführt, damit Bedienung und Wartung übersichtlich bleiben.
- Schritt 5: Präsenz, Bewegung und Tageslicht integrieren Präsenz und Bewegung erhalten unterschiedliche Nachlauf- und Übersteuerungsregeln. Helligkeitswerte verhindern unnötiges Einschalten, während manuelle Bedienung eine definierte Vorrangzeit erhält.
- Schritt 6: Tastenstandard und lokale Bedienung umsetzen Kurzer Tastendruck, Stimmungswechsel, Ausschalten und gegebenenfalls Dimmfunktionen werden konsistent umgesetzt. Sonderbedienungen werden nur dort ergänzt, wo sie betrieblich erforderlich und dokumentiert sind.
- Schritt 7: Betriebsmodi und Zeitfunktionen verknüpfen Nacht, Abwesenheit, Reinigung und Veranstaltungsbetrieb beeinflussen Stimmungen und Automatik. Übergänge werden getestet, damit nach einem Moduswechsel keine unerwarteten Lichtzustände bestehen bleiben.
- Schritt 8: Zentralfunktionen und Alarmzustände planen Gebäudeteile werden für Alles Aus, Alles Ein, Paniklicht oder definierte Servicefunktionen gruppiert. Zentralbefehle berücksichtigen Ausnahmen, Sicherheitsbereiche und die Rückkehr in den Normalbetrieb.
- Schritt 9: Visualisierung und Benutzeränderungen begrenzen Bedienobjekte, Räume, Kategorien und Rechte werden auf die jeweilige Rolle zugeschnitten. Änderbare Stimmungen und feste sicherheitsrelevante Funktionen werden voneinander getrennt.
- Schritt 10: Raumweise Funktionsprüfung durchführen Jeder Raum wird mit einer Prüffolge aus Handbedienung, Präsenz, Helligkeit, Moduswechsel, Zentralbefehl und Netzwiederkehr getestet. Abweichungen werden unmittelbar in einer Abnahmeliste dokumentiert.
Praktische Übungen
- Erstellen einer Lichtfunktionsliste für Wohn- und Gewerberaum
- Programmieren mehrerer Lichtstimmungen mit Präsenz- und Helligkeitslogik
- Aufbauen von Zentral-, Nacht- und Reinigungsfunktionen
- Durchführen einer vollständigen raumweisen Funktionsabnahme
Qualitätssicherung
Eine belastbare Lösung entsteht durch begrenzte Stimmungszahl, einheitlichen Tastenstandard, definierte Automatikprioritäten, klare Zentralgruppen und dokumentierte Tests.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Loxone-Programmierer, Elektroplaner, Elektrofachkräfte und Inbetriebnehmer |
| Voraussetzungen: | Loxone Config Grundlagen sowie Kenntnisse zu Schalt-, Dimm- und Farbsteuerungen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Prüf- und Dokumentationsaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
