Das fünftägige Intensivseminar führt von den Grundlagen der visuellen Testautomatisierung bis zu robusten Web-, Desktop- und Electron-Flows. Datengetriebene Verfahren, Sub-Flows, Logik, Fehlerbehandlung, Synchronisation, Troubleshooting, Wartung, Run Lists und ein vollständiges End-to-End-Abschlussprojekt bilden einen zusammenhängenden Engineering-Pfad.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Visuelle Automationsflows methodisch sauber entwerfen und ausführen.
- Web-, Desktop- und Electron-Oberflächen robust erfassen und validieren.
- Daten, Sub-Flows, Logik und wiederverwendbare Bibliotheken entwickeln.
- Fehlerbehandlung, Synchronisation und Wartung systematisch beherrschen.
- Ein produktionsnahes End-to-End-Testpaket mit Run List und Reporting erstellen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Plattformgrundlagen und erster Flow
Schwerpunkt: Studio, Controller, Agents, Projekte, Canvas, Building Blocks, Konnektoren, Ausführung, Logs und Video.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Plattformgrundlagen und erster Flow“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Studio, Controller, Agents, Projekte, Canvas, Building Blocks, Konnektoren, Ausführung, Logs und Video erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen korrekt aufgebauten und diagnostizierbaren Basisflow dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
2. Smart Recorder und Webgrundlagen
Schwerpunkt: Browserstart, Aufzeichnung, DOM, Elemente, Klick, Eingabe, Navigation, Validierung und Abschluss.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Smart Recorder und Webgrundlagen“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Browserstart, Aufzeichnung, DOM, Elemente, Klick, Eingabe, Navigation, Validierung und Abschluss erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen stabilen aufgezeichneten Webprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
3. Web-Locators und dynamische Anwendungen
Schwerpunkt: Attribute, CSS, XPath, relative Anker, Frames, Tabs, Pop-ups, Dateien, Tabellen, Await DOM Change und Requests.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Web-Locators und dynamische Anwendungen“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Attribute, CSS, XPath, relative Anker, Frames, Tabs, Pop-ups, Dateien, Tabellen, Await DOM Change und Requests erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen robusten modernen Web-End-to-End-Test dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
4. Cross-Browser und Cloud-Ausführung
Schwerpunkt: Browserdriver, Profile, lokale Agents, Selenium Grid, BrowserStack, Sauce Labs, LambdaTest, Parallelität und Browsermatrix.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Cross-Browser und Cloud-Ausführung“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Browserdriver, Profile, lokale Agents, Selenium Grid, BrowserStack, Sauce Labs, LambdaTest, Parallelität und Browsermatrix erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen skalierbaren Cross-Browser-Ausführungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
5. Desktop-Automatisierung
Schwerpunkt: Start Application, Fenster, UI-Elemente, Formulare, Dialoge, Tabellen, Dateien, Fokus und sauberer Abschluss.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Desktop-Automatisierung“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Start Application, Fenster, UI-Elemente, Formulare, Dialoge, Tabellen, Dateien, Fokus und sauberer Abschluss erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen vollständigen Windows-Desktopprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
6. Electron und hybride Oberflächen
Schwerpunkt: Electron-Fenster, DOM-Elemente, Desktop- und Webanteile, Kontextwechsel, Validierungen und Wiederverwendung.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Electron und hybride Oberflächen“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Electron-Fenster, DOM-Elemente, Desktop- und Webanteile, Kontextwechsel, Validierungen und Wiederverwendung erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen stabilen hybriden Electron-Test dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
7. Datengetriebene Automatisierung
Schwerpunkt: Variablen, Tokens, CSV, Excel, JSON, Datenbanken, Schleifen, Generatoren, erwartete Werte und Cleanup.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Datengetriebene Automatisierung“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Variablen, Tokens, CSV, Excel, JSON, Datenbanken, Schleifen, Generatoren, erwartete Werte und Cleanup erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen wiederholbaren datengetriebenen Testfall dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
8. Sub-Flows und Engineering-Standards
Schwerpunkt: Modulschnitt, Eingaben, Ausgaben, Bibliotheken, Benennung, Dokumentation, Versionierung, Review und Definition of Done.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Sub-Flows und Engineering-Standards“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Modulschnitt, Eingaben, Ausgaben, Bibliotheken, Benennung, Dokumentation, Versionierung, Review und Definition of Done erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als eine wartbare Sub-Flow- und Assetstruktur dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
9. Logik, Fehlerbehandlung und Kompensation
Schwerpunkt: Verzweigungen, Switch, Loops, Error-Ausgänge, Retry, Fail, Cleanup, Rollback, Idempotenz und Eskalation.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Logik, Fehlerbehandlung und Kompensation“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Verzweigungen, Switch, Loops, Error-Ausgänge, Retry, Fail, Cleanup, Rollback, Idempotenz und Eskalation erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen belastbaren technischen Fehlerpfad dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
10. Synchronisation, Debugging und Troubleshooting
Schwerpunkt: Await, Timeouts, DOM, Requests, UI-Zustände, Logs, Video, Screenshots, Daten, Authentisierung, Agent und Netzwerk.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Synchronisation, Debugging und Troubleshooting“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Await, Timeouts, DOM, Requests, UI-Zustände, Logs, Video, Screenshots, Daten, Authentisierung, Agent und Netzwerk erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen reproduzierbaren Diagnose- und Stabilitätsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
11. Wartung, Refactoring und Run Lists
Schwerpunkt: Locatorpflege, Duplikate, technische Schulden, Kennzahlen, Run Lists, Schritte, Bedingungen, Agentwahl und Reporting.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „Wartung, Refactoring und Run Lists“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Locatorpflege, Duplikate, technische Schulden, Kennzahlen, Run Lists, Schritte, Bedingungen, Agentwahl und Reporting erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als einen wartbaren Ausführungs- und Pflegeprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
12. End-to-End-Abschlussprojekt
Schwerpunkt: Web, Desktop oder Electron, mehrere Datenvarianten, Sub-Flows, Fehlerpfade, Agent, Run List, Reporting und Abnahmekriterien.
- Ausgangslage, Zielprozess, Testobjekt und Abnahmekriterien für „End-to-End-Abschlussprojekt“ festlegen.
- Benötigte Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Web, Desktop oder Electron, mehrere Datenvarianten, Sub-Flows, Fehlerpfade, Agent, Run List, Reporting und Abnahmekriterien erfassen.
- Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise den Automationsflow in nachvollziehbaren Einzelschritten aufbauen.
- Positiv-, Negativ-, Wiederholungs- und Fehlerfälle ausführen sowie Logs, Screenshots, Video und Rückgabewerte auswerten.
- Die Lösung als ein vollständiges und abgenommenes Automationspaket dokumentieren, fachlich abnehmen und als wiederverwendbaren Standard bereitstellen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Erstellung und Stabilisierung eines Webtests mit dynamischen Elementen.
- Automatisierung eines Windows- oder Electron-Prozesses.
- Aufbau einer wiederverwendbaren Sub-Flow-Bibliothek mit Datenvarianten.
- Einbau von Retry, Cleanup, Logging und kontrollierter Fehlerbehandlung.
- Durchführung eines vollständigen End-to-End-Abschlussprojekts mit Run List und Bericht.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Testautomation, QA Engineering, Fachtest mit technischer Ausrichtung, Entwickler, SDET und Center of Excellence.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Softwaretests und sicherer Umgang mit Windows sowie Webanwendungen; erste Leapwork-Erfahrung ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe wiederholbar und in betriebliche Standards übertragbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Testautomation, QA Engineering, Fachtest mit technischer Ausrichtung, Entwickler, SDET und Center of Excellence |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Softwaretests und sicherer Umgang mit Windows sowie Webanwendungen; erste Leapwork-Erfahrung ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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