Das viertägige Seminar behandelt den produktionsnahen Betrieb von Knative auf Kubernetes. Im Mittelpunkt stehen Installationsmodelle, Netzwerkanbindung, Sicherheitsaspekte, Observability, Kapazitätssteuerung, Upgrades und Troubleshooting für belastbare Plattformen.
Seminarziele
Vermittelt wird das Know-how für die Planung, Inbetriebnahme, Härtung und den stabilen Betrieb von Knative in Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen.
Zielgruppe
Geeignet ist das Format für Rollen mit Verantwortung für Plattformarchitektur, Clusterbetrieb, Servicebereitstellung und Governance in Kubernetes-Umgebungen.
Voraussetzungen
Erforderlich sind solide Kenntnisse in Kubernetes, Container-Netzwerken, Ingress-Konzepten, Zertifikatsverwaltung und typischen Betriebsabläufen.
Inhalte
- Installationswege für Knative Serving und Knative Eventing mit Fokus auf reproduzierbaren Plattformaufbau.
- Einordnung und Auswahl unterstützter Networking-Layer sowie deren Auswirkungen auf Routing und Betriebsmodell.
- DNS-, Domain- und TLS-Konzepte für interne und externe Erreichbarkeit.
- Namespace-, Mandanten- und Umgebungsstrategien für Team- und Projektstrukturen.
- Konfiguration von Autoskalierung, Scale-to-Zero, Bounds und betrieblichen Leitplanken.
- Betriebsrelevante Konfigurationspunkte für Logging, Metriken, Tracing und Alerting.
- Absicherung von Images, Registries, Service Accounts, Secrets und Zugriffsrechten.
- Release-, Upgrade- und Änderungsprozesse für Knative-Komponenten und abhängige Integrationen.
- Fehleranalyse in Serving- und Eventing-Pfaden, inklusive Request- und Event-Flows.
- Betriebsdokumentation, Standardisierung und Übergabe in Plattform- oder Produktteams.
Praxis
- Aufbau einer Knative-Umgebung auf einem Kubernetes-Cluster.
- Konfiguration des Networking-Layers sowie Domain- und TLS-Anbindung.
- Analyse von Skalierungsverhalten und Betriebsmetriken.
- Fehlerdiagnose in Eventing- und Serving-Szenarien.
- Erarbeitung eines produktionsnahen Betriebsmodells für das eigene Umfeld.
