Seminar Incus Storage im Cluster – Ceph, LVM Cluster und verteilte Datenhaltung

Seminar / Training

Praxisorientierte Einordnung: Clusterfähigkeit eines Storage-Treibers bedeutet nicht automatisch Datenreplikation, Performance oder Hochverfügbarkeit. Das Seminar trennt Zugriff, Platzierung, Replikation und Fehlerdomäne und macht die Auswirkungen auf Migration und Recovery praktisch sichtbar.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisworkshop
  • Typische Einsatzszenarien

Zielsetzung

Auswahl und Betrieb geeigneter Storage-Backends für Incus-Cluster. Teilnehmende können Anforderungen bewerten, Pools clusterweit konfigurieren, Datenpfade prüfen und Ausfall- oder Migrationsszenarien sicher durchführen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Erfahrene Incus-, Linux- und Storage-Administratoren, Clusterarchitekten und Infrastructure Engineers.

Vorkenntnisse: Gute Incus-Cluster- und Storage-Kenntnisse; Grundlagen zu Ceph, SAN, Shared LVM oder verteilten Storage-Systemen sind hilfreich.

Seminarinhalte

1. Architektur- und Auswahlmodell

  1. Schritt 1: Lokale, shared-disk- und verteilte Backends nach Zugriff, Replikation, Failure Domain und Betriebsaufwand unterscheiden.
  2. Schritt 2: Container-, VM-, Dateisystem-, Block- und Bucket-Anforderungen in eine Treibermatrix überführen.
  3. Schritt 3: Migration, Evakuierung, Backup und Wiederherstellung bereits in der Auswahlentscheidung berücksichtigen.

2. Ceph RBD und CephFS

  1. Schritt 1: Ceph-Verbindung, Clustername, Benutzer, Schlüssel und vorhandene Pools vorbereiten.
  2. Schritt 2: RBD für Instanz- und Blockvolumes sowie CephFS für gemeinsam nutzbare Dateisystemvolumes konfigurieren.
  3. Schritt 3: Snapshots, Klone, Migration und Kapazitätszustand zwischen Incus und Ceph prüfen.

3. Ceph Object und Buckets

  1. Schritt 1: Objekt-Storage-Pool anbinden und S3-kompatible Buckets über Incus verwalten.
  2. Schritt 2: Zugangsdaten, Projektgrenzen, Quotas und Backup der Bucket-Metadaten planen.
  3. Schritt 3: Einsatzgrenzen gegenüber Datei- oder Blockvolumes anhand konkreter Workloads bewerten.

4. LVM Cluster und Shared Block Storage

  1. Schritt 1: Gemeinsames Blockgerät, Lock-Manager und Cluster-VG als technische Grundlage vorbereiten.
  2. Schritt 2: Cluster-LVM-Pool anlegen und VM- oder Container-Volumes auf mehreren Mitgliedern testen.
  3. Schritt 3: Lock-, Pfad-, Multipath- und Kapazitätsfehler mit klarer Prüfreihenfolge untersuchen.

5. Weitere clusterfähige Treiber

  1. Schritt 1: LINSTOR und TrueNAS nach Integrationsmodell, Verfügbarkeit und Betriebsverantwortung einordnen.
  2. Schritt 2: Treiberabhängige Einschränkungen für Snapshots, Migration, Blockformate und Multi-Attach prüfen.
  3. Schritt 3: Proof-of-Concept-Kriterien und Abnahmetests für ein neues Backend definieren.

6. Ausfall, Migration und Recovery

  1. Schritt 1: Mitgliedsausfall, Storage-Pfadverlust und Backend-Ausfall voneinander unterscheiden.
  2. Schritt 2: Instanzen und Volumes zwischen Mitgliedern oder Pools verschieben und Konsistenz nachweisen.
  3. Schritt 3: Wiederanlauf mit Backend-, Incus- und Gastprüfung in der richtigen Reihenfolge durchführen.

Praxisworkshop

  • Entwurf einer Storage-Matrix für Container, VMs, Datenvolumes und Buckets.
  • Anbindung eines clusterfähigen Backends und Bereitstellung von Instanzen auf mehreren Mitgliedern.
  • Simulation eines Pfad- oder Mitgliedsausfalls mit Migration und technischer Nachkontrolle.

Typische Einsatzszenarien

  • Produktionscluster mit gemeinsam erreichbaren Instanzdaten.
  • Verteiltes Storage für VM-Live-Migration und planmäßige Evakuierung.
  • Zentrale Datei-, Block- und Objektablage für mehrere Projekte.

Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Incus-, Linux- und Storage-Administratoren, Clusterarchitekten und Infrastructure Engineers.
Voraussetzungen: Gute Incus-Cluster- und Storage-Kenntnisse; Grundlagen zu Ceph, SAN, Shared LVM oder verteilten Storage-Systemen sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Konstanz 3 Tage
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