Inhaltsübersicht
- Seminarprofil
- Lernziele
- Schrittweise Seminarinhalte
- 1. Beobachtungsmodell
- 2. Alerting konfigurieren
- 3. Logs und Korrelation
- 4. Kennzahlen und Dashboards
- 5. Reporting und Kontrolltests
- Praxisübungen
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Methodik
Seminarprofil
Das Seminar baut eine belastbare Beobachtbarkeit für GLIMPS Malware auf. Dashboard, technische Logs, Analysekennzahlen, E-Mail-, Syslog-, SIEM-, Splunk- oder MISP-Benachrichtigungen und regelmäßige Berichte werden so eingerichtet, dass Sicherheitsbefunde, technische Fehler und Kapazitätsengpässe getrennt erkannt und adressiert werden.
Lernziele
- Sicherheits-, Betriebs- und Kapazitätskennzahlen voneinander trennen
- Alerting-Kanäle mit eindeutiger Priorität und Eskalation konfigurieren
- Logs und Ereignisse korrelierbar an zentrale Systeme übergeben
- Dashboards und Berichte für Betrieb, SOC und Management gestalten
- Alarmqualität und Funktionsfähigkeit regelmäßig testen
Schrittweise Seminarinhalte
1. Beobachtungsmodell
- Schritt 1: Kritische Komponenten, Dateiflüsse, Schnittstellen und Betriebsabhängigkeiten inventarisieren.
- Schritt 2: Signale für Malwarebefund, Analysefehler, Integrationsfehler, Authentifizierungsfehler und Last definieren.
- Schritt 3: Serviceziele für Verfügbarkeit, Durchlaufzeit und Fehlerquote festlegen.
- Schritt 4: Eigentümer, Reaktionszeit und Eskalationsweg je Signal zuordnen.
2. Alerting konfigurieren
- Schritt 1: E-Mail-, Syslog-, SIEM-, Splunk- oder MISP-Ziel technisch anbinden.
- Schritt 2: Schweregrad, Filter, Deduplizierung und Unterdrückung wiederholter Meldungen einstellen.
- Schritt 3: Korrelationskennung, Auftragskennung, Quelle und Zeitstempel in Meldungen erhalten.
- Schritt 4: Testmeldung und echter End-to-End-Fall für jeden Kanal durchführen.
3. Logs und Korrelation
- Schritt 1: Administrative, technische und Analyseprotokolle nach Zweck und Schutzbedarf trennen.
- Schritt 2: Zeitquelle, Zeitzone und Synchronisation als Voraussetzung prüfen.
- Schritt 3: Felder für Benutzer, Token, Connector, Datei-Hash, Auftrag und Ergebnis normieren.
- Schritt 4: Aufbewahrung, Zugriff und datensparsame Weitergabe dokumentieren.
4. Kennzahlen und Dashboards
- Schritt 1: Volumen, Durchlaufzeit, Queue, Fehler, Treffer, Cache und Eskalationen erfassen.
- Schritt 2: Median, Perzentile und Spitzenlast statt ausschließlich Mittelwerte auswerten.
- Schritt 3: Betriebsdashboard, SOC-Dashboard und Managementübersicht getrennt gestalten.
- Schritt 4: Schwellenwerte anhand Baseline und Risikotoleranz festlegen.
5. Reporting und Kontrolltests
- Schritt 1: Tages-, Wochen- und Monatsbericht mit klarer Zielgruppe definieren.
- Schritt 2: Abweichungen, Ursachen, Maßnahmen und Restunsicherheit getrennt darstellen.
- Schritt 3: Synthetische Testfälle und Alarmübungen in festem Turnus ausführen.
- Schritt 4: Fehlalarme, fehlende Alarme und tote Datenpfade systematisch nacharbeiten.
Praxisübungen
- Entwurf eines dreistufigen Alarmmodells für Befund, Plattformfehler und Kapazität
- Konfiguration und Test eines zentralen Ereigniskanals
- Aufbau eines Betriebs- und SOC-Dashboards
- Erstellung eines Monatsberichts und eines Alarmtestplans
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Monitoring- und Plattformteams, SOC Engineering, SIEM-Verantwortliche, Administratoren und Security Operations Management
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Logging, Syslog, SIEM oder Splunk, Kennzahlen, Alarmierung und Betriebsprozessen
Methodik
Fachliche Einordnung, technische Demonstration und praktische Umsetzung wechseln sich ab. Jeder Themenblock folgt derselben belastbaren Reihenfolge: Ziel und Risiko bestimmen, Konfiguration oder Analyse durchführen, Sollzustand prüfen, Fehlerfall testen und den wiederholbaren Betriebsablauf dokumentieren.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring- und Plattformteams, SOC Engineering, SIEM-Verantwortliche, Administratoren und Security Operations Management |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Logging, Syslog, SIEM oder Splunk, Kennzahlen, Alarmierung und Betriebsprozessen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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