Dieses Fachseminar zeigt, wie notwendige Hostanpassungen auf Fedora CoreOS ohne Verlust des imagebasierten Betriebsmodells umgesetzt werden. systemd, Konfigurationsdateien, Kernelargumente, OS Extensions, begrenztes Paket-Layering und Day-2-Verfahren werden nach klaren Entscheidungskriterien eingesetzt.
Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.
Inhaltsübersicht
- Unveränderliches Betriebsprinzip und Entscheidungsbaum
- Dateien, systemd, sysctl und Laufzeitparameter
- Kernelargumente und Bootkonfiguration
- OS Extensions und Paket-Layering
- Day-2-Konfiguration und Zustandsdrift
- Grenzen, Reprovisionierung und alternative Imageansätze
Lernziele
- Unveränderliches Betriebsprinzip und Entscheidungsbaum strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Dateien, systemd, sysctl und Laufzeitparameter strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Kernelargumente und Bootkonfiguration strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- OS Extensions und Paket-Layering strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Day-2-Konfiguration und Zustandsdrift strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Grenzen, Reprovisionierung und alternative Imageansätze strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
- Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen
Seminarinhalte
1. Unveränderliches Betriebsprinzip und Entscheidungsbaum
Der Themenblock ordnet Unveränderliches Betriebsprinzip und Entscheidungsbaum in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Anpassungsanforderung und betroffenen Lebenszyklus erfassen.
- Schritt 2: Container, Konfigurationsdatei, systemd, Extension oder Layering vergleichen.
- Schritt 3: Auswirkung auf Updates, Support und Rollback bewerten.
- Schritt 4: zulässigen Weg mit technischer Begründung dokumentieren.
2. Dateien, systemd, sysctl und Laufzeitparameter
Der Themenblock ordnet Dateien, systemd, sysctl und Laufzeitparameter in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: Konfigurationsdateien unter /etc reproduzierbar bereitstellen.
- Schritt 2: Units, Drop-ins und Timer als Sollzustand definieren.
- Schritt 3: sysctl- und udev-Anforderungen kontrolliert umsetzen.
- Schritt 4: Änderung nach Neustart und Update validieren.
3. Kernelargumente und Bootkonfiguration
Der Themenblock ordnet Kernelargumente und Bootkonfiguration in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: notwendige Kernelparameter und Risiken erfassen.
- Schritt 2: Argumente mit geeignetem rpm-ostree-Werkzeug setzen.
- Schritt 3: neues Deployment und Bootauswahl prüfen.
- Schritt 4: Rücknahme bei Boot- oder Funktionsfehlern durchführen.
4. OS Extensions und Paket-Layering
Der Themenblock ordnet OS Extensions und Paket-Layering in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: verfügbare OS Extensions und Einsatzzweck prüfen.
- Schritt 2: Extension aktivieren und Updatekompatibilität testen.
- Schritt 3: Paket-Layering nur für begründete Ausnahmefälle bewerten.
- Schritt 4: Transaktions-, Neustart- und Rollbackwirkung dokumentieren.
5. Day-2-Konfiguration und Zustandsdrift
Der Themenblock ordnet Day-2-Konfiguration und Zustandsdrift in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: First-Boot- und nachgelagerte Anforderungen trennen.
- Schritt 2: idempotente Day-2-Unit oder Konfigurationsautomation entwerfen.
- Schritt 3: Sollzustand, Ausführung und Fehler sichtbar machen.
- Schritt 4: Drift erkennen und in die Quellkonfiguration zurückführen.
6. Grenzen, Reprovisionierung und alternative Imageansätze
Der Themenblock ordnet Grenzen, Reprovisionierung und alternative Imageansätze in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.
- Schritt 1: kumulative Anpassungen und Wartungslast messen.
- Schritt 2: Kriterien für Neu-Provisionierung statt Reparatur anwenden.
- Schritt 3: schwere Imageanpassungen gegenüber Fedora Bootc bewerten.
- Schritt 4: Test-, Freigabe- und Rückfallverfahren für den gewählten Weg festlegen.
Praxisübungen
- Umsetzung einer Hostanforderung mit Datei, systemd-Drop-in und sysctl
- Setzen und Zurücknehmen eines Kernelarguments in einem Testsystem
- Bewertung und Aktivierung einer geeigneten OS Extension
- Erstellung eines Entscheidungsprotokolls für Layering, Reprovisionierung oder alternativen Imageansatz
Zielgruppe
Linux-Administration, Plattformengineering, DevOps und Architekturteams mit Anforderungen an zusätzliche Hostfunktionen oder nachgelagerte Konfiguration
Voraussetzungen
Sichere Linux-, systemd- und rpm-ostree-Grundkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit Fedora CoreOS, Butane oder Ignition
Arbeitsweise
Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux-Administration, Plattformengineering, DevOps und Architekturteams mit Anforderungen an zusätzliche Hostfunktionen oder nachgelagerte Konfiguration |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux-, systemd- und rpm-ostree-Grundkenntnisse sowie praktische Erfahrung mit Fedora CoreOS, Butane oder Ignition |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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