Seminar / Training
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Lernziele
- Technische Bausteine
- Schrittweise Umsetzung
- Praxisübungen und Szenarien
- Betriebsstandards und Qualitätssicherung
- Fehleranalyse und Wiederherstellung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Einordnung und Lernziele
Kapitelinhaltsverzeichnis: Systemanforderungen und Zielarchitektur belastbar dimensionieren; Plattform- und Komponentenserver kontrolliert installieren; Netzwerk, DNS, Zertifikate und Zugriffe sicher konfigurieren; Pulsar, Watchdog, Observer, Hacktor und SIEM-Komponenten anbinden; Updates, Backups und Monitoring als Regelprozesse etablieren.
Eine eigene Enginsight-Instanz wird von Anforderungsanalyse und Architektur über Installation, Komponentenbereitstellung und SIEM-Anbindung bis zu Update, Backup, Monitoring, Härtung und Wiederherstellung betrieben.
Begründung der Dauer: Vier Tage sind erforderlich, weil Plattform-, Datenbank-, Applikations- und Komponentenserver, Betriebsnetze, Backup, Update, Härtung und ein Wiederherstellungstest praktisch als Gesamtbetrieb behandelt werden.
Die Lernziele werden über nachvollziehbare Sollzustände, praktische Konfigurationen und überprüfbare Kontrollpunkte bearbeitet.
- Systemanforderungen und Zielarchitektur belastbar dimensionieren
- Plattform- und Komponentenserver kontrolliert installieren
- Netzwerk, DNS, Zertifikate und Zugriffe sicher konfigurieren
- Pulsar, Watchdog, Observer, Hacktor und SIEM-Komponenten anbinden
- Updates, Backups und Monitoring als Regelprozesse etablieren
- Störungen und Wiederherstellung anhand dokumentierter Runbooks beherrschen
Technische Bausteine
Kapitelinhaltsverzeichnis: Architektur, Rollen und Datenflüsse einer On-Premises-Instanz; Systemanforderungen, Kapazität und Storage-Planung; Datenbank-, Applikations- und Komponentenserver; DNS, Zertifikate, Firewall-Regeln und Administrationszugänge; automatische und kontrollierte Installation.
Die technischen Inhalte werden nicht isoliert betrachtet. Jede Funktion wird in Datenfluss, Verantwortlichkeit, Schutzbedarf und nachgelagerte Betriebsprozesse eingeordnet.
- Architektur, Rollen und Datenflüsse einer On-Premises-Instanz
- Systemanforderungen, Kapazität und Storage-Planung
- Datenbank-, Applikations- und Komponentenserver
- DNS, Zertifikate, Firewall-Regeln und Administrationszugänge
- automatische und kontrollierte Installation
- Komponenten- und SIEM-Anbindung
- Update-, Backup- und Restore-Verfahren
- Monitoring, Härtung, Protokollierung und Notfallbetrieb
Schrittweise Umsetzung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Tag 1: Anforderungen, Datenvolumen, Verfügbarkeit und Verantwortlichkeiten erfassen; Tag 1: Netzwerk-, DNS-, Zertifikats- und Serverplan erstellen; Tag 1: virtuelle Systeme bereitstellen und Grundhärtung durchführen; Tag 2: Datenbank- und Applikationsserver installieren; Tag 2: Komponentenserver anbinden und Plattformzugriff prüfen.
Der folgende Ablauf bildet einen wiederholbaren Labor- und Betriebsprozess. Jeder Schritt endet mit einem dokumentierten Prüfpunkt, bevor die nächste Stufe begonnen wird.
- Schritt 1
Tag 1: Anforderungen, Datenvolumen, Verfügbarkeit und Verantwortlichkeiten erfassen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 2
Tag 1: Netzwerk-, DNS-, Zertifikats- und Serverplan erstellen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 3
Tag 1: virtuelle Systeme bereitstellen und Grundhärtung durchführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 4
Tag 2: Datenbank- und Applikationsserver installieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 5
Tag 2: Komponentenserver anbinden und Plattformzugriff prüfen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 6
Tag 2: Benutzer, Rollen und administrative Zugänge absichern. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 7
Tag 3: Pulsar, Watchdog, Observer und Hacktor mit Laborzielen verbinden. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 8
Tag 3: SIEM-Datenpfad und Speicherverhalten kontrollieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 9
Tag 3: System- und Anwendungsmonitoring sowie Alarmierung einrichten. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 10
Tag 4: Backup mit dokumentiertem Datenumfang erstellen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 11
Tag 4: Update in Staging prüfen und kontrolliert einspielen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 12
Tag 4: Restore- und Wiederanlaufübung mit Abnahmekriterien durchführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands. - Schritt 13
Betriebshandbuch, Wartungsplan und Notfallkontakte vervollständigen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
Praxisübungen und Szenarien
Kapitelinhaltsverzeichnis: Installation einer mehrstufigen Laborinstanz; Zertifikats- und Namensauflösungstest aus mehreren Netzsegmenten; Anbindung einer Plattformkomponente und eines SIEM-Datenpfads; Update-Vorprüfung mit Rückfallentscheidung; Backup- und Restore-Test mit Datenintegritätsprüfung.
Die Übungen werden mit klar abgegrenzten Testdaten und Rückfalloptionen durchgeführt. Zu jedem Szenario gehören Ausgangslage, Arbeitsauftrag, erwartete Beobachtung, Prüfkriterium und dokumentierte Abweichung.
- Installation einer mehrstufigen Laborinstanz
- Zertifikats- und Namensauflösungstest aus mehreren Netzsegmenten
- Anbindung einer Plattformkomponente und eines SIEM-Datenpfads
- Update-Vorprüfung mit Rückfallentscheidung
- Backup- und Restore-Test mit Datenintegritätsprüfung
Betriebsstandards und Qualitätssicherung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Produktion und Staging mit vergleichbaren Konfigurationen betreiben; administrative Zugänge getrennt, protokolliert und minimal berechtigen; Kapazität und Datenwachstum mit festen Schwellen überwachen; Backups regelmäßig durch echte Restore-Tests verifizieren; Updates nur mit Vorprüfung, Wartungsfenster und Rückfallplan durchführen.
Die Überführung in den Regelbetrieb erfolgt über definierte Eigentümer, Freigaben, Messwerte und Review-Termine. Konfigurationen werden erst nach positiver Laborprüfung und dokumentierter Abnahme ausgeweitet.
- Produktion und Staging mit vergleichbaren Konfigurationen betreiben
- administrative Zugänge getrennt, protokolliert und minimal berechtigen
- Kapazität und Datenwachstum mit festen Schwellen überwachen
- Backups regelmäßig durch echte Restore-Tests verifizieren
- Updates nur mit Vorprüfung, Wartungsfenster und Rückfallplan durchführen
Fehleranalyse und Wiederherstellung
Kapitelinhaltsverzeichnis: Installation scheitert an DNS-, Zeit- oder Zertifikatsproblemen; Komponentenserver erreicht Plattform oder Ziele nur teilweise; Datenbank oder Storage wächst schneller als geplant; Update verändert eine Abhängigkeit oder Konfiguration; Restore startet, aber Daten oder Komponenten bleiben inkonsistent.
Die Diagnose folgt einer festen Reihenfolge: Symptom eingrenzen, letzte Änderung bestimmen, Datenpfad prüfen, Berechtigungen kontrollieren, Gegenprobe ausführen und nur danach eine Änderung vornehmen. Jede Korrektur wird mit einem Negativ- und einem Positivtest verifiziert.
- Installation scheitert an DNS-, Zeit- oder Zertifikatsproblemen
- Komponentenserver erreicht Plattform oder Ziele nur teilweise
- Datenbank oder Storage wächst schneller als geplant
- Update verändert eine Abhängigkeit oder Konfiguration
- Restore startet, aber Daten oder Komponenten bleiben inkonsistent
Zielgruppe und Voraussetzungen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Rollenprofil; erforderliches Vorwissen; Laborzugang; organisatorische Vorbereitung.
Teilnehmerkreis: Linux- und Plattformadministration, Infrastrukturarchitektur, Security Administration, Backup- und Betriebsverantwortliche.
Fachliche Voraussetzungen: Sichere Linux-, Virtualisierungs-, DNS-, Zertifikats- und Netzwerkkenntnisse; administrative Laborinfrastruktur mit mehreren virtuellen Systemen.
Für praktische Übungen werden administrative Rechte ausschließlich in der vorbereiteten Laborumgebung benötigt. Produktive Änderungen gehören nicht zum Seminarbetrieb.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux- und Plattformadministration, Infrastrukturarchitektur, Security Administration, Backup- und Betriebsverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Sichere Linux-, Virtualisierungs-, DNS-, Zertifikats- und Netzwerkkenntnisse; administrative Laborinfrastruktur mit mehreren virtuellen Systemen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, geführte Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Konfiguration, Laborübungen und strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
