Seminar Edgescan Enterprisebetrieb und Programmsteuerung

Der Enterprise-Betrieb erfordert ein verbindliches Zusammenspiel von Plattformadministration, Asset-Verantwortung, Prüfplanung, Risikosteuerung, Entwicklung, Infrastruktur und Governance. Einzelne Funktionen werden deshalb in ein gemeinsames Betriebsmodell eingebettet.

Über vier Tage entsteht aus technischen Konfigurationen, Prozessregeln und Kennzahlen ein vollständiges Programmhandbuch. Der Schwerpunkt liegt auf Skalierung, Aufgabentrennung, Datenqualität, Ausnahmebehandlung und wiederholbarer Steuerung über mehrere Organisationseinheiten.

Inhaltsübersicht

  • Zielgruppe und Einsatzbereich
  • Voraussetzungen
  • Kompetenzziele
  • Seminarinhalte
  • Praxisaufgaben

Zielgruppe und Einsatzbereich

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Rollen; Verantwortungsbereiche; typische Nutzungsszenarien.

  • Enterprise Security Operations
  • CISO- und Programmleitung
  • Plattformadministration
  • Vulnerability und Exposure Management
  • Architektur, GRC und Serviceverantwortliche

Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Fachkenntnisse; Plattformzugang; Übungsumgebung.

Praktische Erfahrung im Schwachstellen- oder Security-Operations-Management; grundlegende Edgescan-Kenntnisse werden empfohlen.

Kompetenzziele

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Einordnung; Konfiguration; operative Anwendung; Kontrolle und Dokumentation.

  • Ein skalierbares Edgescan-Betriebsmodell mit Rollen und Entscheidungswegen entwerfen.
  • Asset-, Credential-, Prüf- und Befundlebenszyklen organisationsweit standardisieren.
  • Technische Prüfbereiche und Exposure Management zu einem Portfolio verbinden.
  • Governance, Integrationen, Compliance und Kennzahlen dauerhaft verankern.

Seminarinhalte

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Enterprise-Architektur und Organisationsmodell; Asset-, Tag- und Credential-Lifecycle; Attack Surface und interne Reichweite; Prüfportfolio und Kapazitätsplanung; Risikopriorisierung und Schwachstellenlebenszyklus; Integrationen und Automatisierung; Compliance und Continuous Controls Validation; Reporting, KPIs und kontinuierliche Verbesserung.

Kapitel 1: Enterprise-Architektur und Organisationsmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Mandanten und Organisationen; Rollen und Aufgabentrennung; Servicegrenzen; Betriebsverantwortung.

Ein Zielbild für zentrale Plattformsteuerung und dezentrale Asset-Verantwortung wird entworfen.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Mandanten und Organisationen bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Rollen und Aufgabentrennung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Servicegrenzen anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Betriebsverantwortung prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 2: Asset-, Tag- und Credential-Lifecycle

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Onboarding; Taxonomie und Tiering; Credentials; Änderung und Stilllegung.

Ein durchgängiger Lebenszyklus mit Qualitätsgates und Verantwortlichkeiten wird definiert.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Onboarding bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Taxonomie und Tiering in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Credentials anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Änderung und Stilllegung prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 3: Attack Surface und interne Reichweite

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: ASM; Cloud- und Internetassets; JumpBox; authentifizierte Prüfungen.

Externe und interne Sicht werden in ein gemeinsames Scope- und Zugangsmodell überführt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von ASM bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Cloud- und Internetassets in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: JumpBox anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: authentifizierte Prüfungen prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 4: Prüfportfolio und Kapazitätsplanung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: NVM; DAST und API; MAST und PTaaS; Frequenz und Lizenzen.

Prüfarten werden nach Asset-Klasse, Änderungsrisiko und Geschäftsbedeutung geplant.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von NVM bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: DAST und API in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: MAST und PTaaS anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Frequenz und Lizenzen prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 5: Risikopriorisierung und Schwachstellenlebenszyklus

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: EXF und Standardscores; Asset-Kontext; SLA; Remediation und Retest.

Ein einheitliches Prioritäts- und Bearbeitungsmodell wird für mehrere Organisationseinheiten umgesetzt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von EXF und Standardscores bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Asset-Kontext in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: SLA anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Remediation und Retest prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 6: Integrationen und Automatisierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: API und Tokens; Ticketing; SIEM und Benachrichtigung; CI/CD.

Daten- und Prozessflüsse werden mit Sicherheitsgrenzen, Fehlerbehandlung und Betriebsverantwortung modelliert.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von API und Tokens bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Ticketing in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: SIEM und Benachrichtigung anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: CI/CD prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 7: Compliance und Continuous Controls Validation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Kontrollkatalog; Befundzuordnung; Ausnahmen; Audit-Evidenz.

Regulatorische und interne Anforderungen werden mit laufenden validierten Befunden verbunden.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Kontrollkatalog bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Befundzuordnung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Ausnahmen anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Audit-Evidenz prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 8: Reporting, KPIs und kontinuierliche Verbesserung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Dashboards; MTTR und SLA; Exposure-Trend; Management-Review.

Ein Kennzahlensystem und ein regelmäßiger Review-Zyklus für Verbesserungsmaßnahmen werden aufgebaut.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Dashboards bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: MTTR und SLA in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Exposure-Trend anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Management-Review prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Praxisaufgaben

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Vorbereitung; Durchführung; Kontrolle; Dokumentation.

  1. Enterprise-RACI und Organisationsmodell für den Plattformbetrieb entwickeln.
  2. Asset-, Credential- und Prüfportfolio für mehrere Geschäftsbereiche planen.
  3. Priorisierungs-, SLA- und Ausnahmeverfahren organisationsweit standardisieren.
  4. Integrationsarchitektur mit Ticketing, SIEM und CI/CD entwerfen.
  5. Management-Dashboard und Quartalsreview mit Verbesserungsbacklog erstellen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Enterprise Security Operations, CISO- und Programmleitung, Plattformadministration, Vulnerability und Exposure Management, Architektur, GRC und Serviceverantwortliche
Voraussetzungen: Praktische Erfahrung im Schwachstellen- oder Security-Operations-Management; grundlegende Edgescan-Kenntnisse werden empfohlen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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