Schemaänderungen werden wie Code behandelt: mit Profilen, Sandbox-Environments, versionierten Migrationen, generierten Typen, Tests, Promotion, Wartungsmodus, CI/CD und dokumentiertem Rückfallweg. Das Seminar setzt den vollständigen Ablauf mehrfach praktisch um.
Inhaltsübersicht
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Lernziele und Einsatzbereiche
- Vorbereitung und Arbeitsweise
- Seminarinhalte
- Praktische Übungen und Anwendung
Lernziele und Einsatzbereiche
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Kompetenzziele
- Typische Einsatzszenarien
- Abgrenzung und Schwerpunkt
Kompetenzziele
Die Inhalte sind auf unmittelbar anwendbare, prüfbare Kompetenzen ausgerichtet.
- CLI und Projektprofile reproduzierbar in einem Repository einrichten.
- Schemaänderungen als versionierte, testbare Migrationen entwickeln.
- Sandbox- und Primary-Environments mit klaren Promotionregeln betreiben.
- CI/CD, Typgenerierung, Wartungsmodus und Rückfallverfahren verbinden.
Typische Einsatzszenarien
Das Seminar eignet sich insbesondere für die folgenden Projekt- und Betriebssituationen.
- Kontrollierte Weiterentwicklung eines produktiven Schemas.
- Synchronisation von Blueprint- und Kundenprojekten.
- Parallele Featureentwicklung ohne direkte Änderungen am Primary-Environment.
Abgrenzung und Schwerpunkt
Die fachliche Tiefe wird durch folgende Grenzen bewusst fokussiert.
- Inhaltsmigrationen werden nur soweit behandelt, wie sie an Schemaänderungen gekoppelt sind.
- Allgemeine Git- und CI-Grundlagen werden vorausgesetzt.
- Planabhängige Environment-Funktionen werden anhand der verfügbaren Schulungsumgebung geübt.
Vorbereitung und Arbeitsweise
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Zielgruppen
- Vorkenntnisse und Schulungsumgebung
- Didaktisches Vorgehen
- Qualitäts- und Abnahmekriterien
Zielgruppen
Entwicklung, technische Architektur, DevOps, Plattformbetrieb und Teams mit mehreren DatoCMS-Projekten oder Umgebungen.
Vorkenntnisse und Schulungsumgebung
JavaScript- oder TypeScript-Praxis, Versionsverwaltung und Kommandozeile. Grundkenntnisse der DatoCMS-Schemamodellierung sind erforderlich.
- Schritt 1: Zugänge, Rollen und Schulungsprojekt vor Seminarbeginn kontrollieren.
- Schritt 2: Beispieldaten, Assets, Quellmaterial oder Codebasis entsprechend dem Seminarthema bereitstellen.
- Schritt 3: Ausgangszustand dokumentieren, damit Übungen wiederholt und Abweichungen eindeutig bewertet werden können.
Didaktisches Vorgehen
Kurze Fachblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen, geführten Arbeitsschritten, eigenständigen Laborphasen und kontrollierten Fehlerfällen verbunden.
- Schritt 1: Ausgangsproblem und gewünschtes Sollverhalten präzisieren.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung in kleinen, überprüfbaren Schritten ausführen.
- Schritt 3: Normalfall, Grenzfall und mindestens einen Fehlerfall testen.
- Schritt 4: Nachweis, Betriebsregel oder Checkliste aus dem Übungsergebnis ableiten.
Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Konfigurationen und Arbeitsschritte sind reproduzierbar dokumentiert.
- Berechtigungen, Datenstände und Environments sind eindeutig voneinander getrennt.
- Positive und negative Testfälle besitzen ein erwartetes und nachvollziehbares Ergebnis.
- Fehlerzustände führen zu einer kontrollierten Diagnose und einem definierten Wiederanlauf.
Seminarinhalte
Kapitelinhaltsverzeichnis
- CLI-Installation, Anmeldung und Projektlink
- Primary- und Sandbox-Environments
- Schema-Type-Generation
- Migrationen anlegen und strukturieren
- Idempotenz und Datenverträglichkeit
- Testen in der Sandbox
- Promotion und Wartungsmodus
- CI/CD und automatische Prüfungen
- Rollback und Mehrprojekt-Synchronisation
CLI-Installation, Anmeldung und Projektlink
Lokale Konfiguration wird reproduzierbar und ohne fest eingebettete Geheimnisse aufgebaut.
- Schritt 1: CLI-Version und Laufzeitvoraussetzungen prüfen.
- Schritt 2: Projekt sicher anmelden und Repository verknüpfen.
- Schritt 3: Konfigurationsdatei, Profile und Geheimnisgrenzen dokumentieren.
Primary- und Sandbox-Environments
Environments werden wie Entwicklungszweige mit klarer Eigentümerschaft und Lebensdauer behandelt.
- Schritt 1: Primary-Zustand und geplantes Feature erfassen.
- Schritt 2: Sandbox mit eindeutiger Benennung und Verantwortlichem erzeugen.
- Schritt 3: Lebenszyklus für Aktualisierung, Promotion oder Löschung festlegen.
Schema-Type-Generation
Generierte Typen machen Schemaänderungen in Automatisierungen und Integrationen früh sichtbar.
- Schritt 1: Typdefinition aus dem aktuellen Schema erzeugen.
- Schritt 2: Änderungen in der Versionsverwaltung vergleichen.
- Schritt 3: Kompilierung und betroffene CMA-Skripte gegen die Typen prüfen.
Migrationen anlegen und strukturieren
Jede Migration beschreibt eine begrenzte, nachvollziehbare und wiederholbare Schemaänderung.
- Schritt 1: Änderungsziel und Abhängigkeiten als Ticket oder Notiz festhalten.
- Schritt 2: Neue Migrationsdatei mit eindeutiger Reihenfolge erzeugen.
- Schritt 3: Vorbedingungen, Operationen und Nachkontrollen implementieren.
Idempotenz und Datenverträglichkeit
Migrationen berücksichtigen vorhandene Daten, Teilstände und mögliche Wiederholung.
- Schritt 1: Bestehendes Schema und Datenrisiken vor Ausführung prüfen.
- Schritt 2: Operationen mit Existenz- oder Zustandsprüfungen absichern.
- Schritt 3: Zweiten Lauf beziehungsweise bereits angewandten Zustand testen.
Testen in der Sandbox
Schema, Daten, Frontend und Automatisierungen werden gemeinsam gegen die migrierte Sandbox geprüft.
- Schritt 1: Frische Sandbox aus geeignetem Ausgangszustand erstellen.
- Schritt 2: Ausstehende Migrationen ausführen und Protokoll prüfen.
- Schritt 3: API-Queries, Redaktion und Frontend-Smoke-Tests durchführen.
Promotion und Wartungsmodus
Der Wechsel zum neuen Primary folgt einer kontrollierten Sperr-, Test- und Freigabesequenz.
- Schritt 1: Schreibaktivität und Releasefenster abstimmen.
- Schritt 2: Wartungsmodus beziehungsweise redaktionelle Sperre aktivieren.
- Schritt 3: Aktuelle Sandbox migrieren, testen, promoten und Freigabe protokollieren.
CI/CD und automatische Prüfungen
Pipeline-Schritte verhindern, dass ungeprüfte oder fehlende Migrationen unbemerkt ausgeliefert werden.
- Schritt 1: Linting, Typprüfung und Dry-Run-nahe Kontrollen definieren.
- Schritt 2: Migrationen und Frontendtests in einer isolierten Umgebung ausführen.
- Schritt 3: Freigabegate und Artefaktprotokoll in die Pipeline integrieren.
Rollback und Mehrprojekt-Synchronisation
Rückfall wird über Datenstand, Gegenmigration oder Environment-Wechsel bewusst geplant.
- Schritt 1: Rückfalloption je Änderungsart festlegen.
- Schritt 2: Backup-, Export- oder altes Environment als Sicherung prüfen.
- Schritt 3: Änderungen auf zweites Projekt übertragen und Abweichungen kontrollieren.
Praktische Übungen und Anwendung
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Versionierte Modellerweiterung
- Sichere Promotion auf Primary
- Fehlerhafte Migration und Wiederanlauf
- Synchronisation eines Blueprint-Projekts
- Prüf- und Abnahmekriterien
Versionierte Modellerweiterung
Szenario: Ein Artikelmodell erhält ein neues validiertes Feld und einen wiederverwendbaren Block.
- Schritt 1: Änderung und Abhängigkeiten beschreiben.
- Schritt 2: Migration erzeugen und implementieren.
- Schritt 3: Sandbox ausführen und Typen generieren.
- Schritt 4: Redaktions- und Frontendtest protokollieren.
Prüfkriterium: Migration, generierte Typen, Redaktionsansicht und Frontendabfrage sind in der Sandbox geprüft und reproduzierbar.
Sichere Promotion auf Primary
Szenario: Mehrere Migrationen sind bereit, während im Primary noch redaktionelle Änderungen möglich sind.
- Schritt 1: Releasefenster und Sperrverfahren vorbereiten.
- Schritt 2: Aktuelle Sandbox erzeugen und Migrationen ausführen.
- Schritt 3: Anwendungen gegen Sandbox testen.
- Schritt 4: Promoten, Sperre aufheben und Nachkontrolle durchführen.
Prüfkriterium: Der Wechsel erfolgt aus einem aktuellen Ausgangszustand, ohne verlorene Änderungen, und besitzt einen klaren Rückfallpunkt.
Fehlerhafte Migration und Wiederanlauf
Szenario: Eine Migration bricht nach einer Teiloperation absichtlich ab.
- Schritt 1: Teiloperation und Fehlerbedingung reproduzieren.
- Schritt 2: Schema- und Migrationsstatus untersuchen.
- Schritt 3: Idempotente Korrektur implementieren.
- Schritt 4: Wiederanlauf und zweiten Kontrolllauf ausführen.
Prüfkriterium: Der Fehler ist diagnostiziert; ein erneuter Lauf erzeugt keinen inkonsistenten Zustand und die Korrektur ist versioniert.
Synchronisation eines Blueprint-Projekts
Szenario: Eine freigegebene Schemaänderung soll auf zwei abgeleitete Projekte übertragen werden.
- Schritt 1: Zielprojekte und Ausgangsstände erfassen.
- Schritt 2: Migrationen in getrennten Sandboxes ausführen.
- Schritt 3: Abweichungen und Konflikte behandeln.
- Schritt 4: Migrationsstände und Freigaben vergleichen.
Prüfkriterium: Beide Zielprojekte besitzen denselben Migrationsstand; projektspezifische Abweichungen sind erkannt und dokumentiert.
Prüf- und Abnahmekriterien
Die Übungen werden nicht allein nach sichtbarer Funktion, sondern nach Reproduzierbarkeit, Sicherheit, Datenqualität und Betriebsfähigkeit bewertet.
- Der Ausgangszustand, die Änderung und der geprüfte Zielzustand sind dokumentiert.
- Mindestens ein Negativ- oder Störungstest wurde kontrolliert durchgeführt.
- Geheimnisse, produktive Daten und unbeteiligte Systeme wurden nicht in die Übungen einbezogen.
- Offene Punkte besitzen Priorität, verantwortliche Stelle und nächsten Prüftermin.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
|---|---|
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Entwicklung, technische Architektur, DevOps, Plattformbetrieb und Teams mit mehreren DatoCMS-Projekten oder Umgebungen. |
| Voraussetzungen: | JavaScript- oder TypeScript-Praxis, Versionsverwaltung und Kommandozeile. Grundkenntnisse der DatoCMS-Schemamodellierung sind erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, geführte Konfiguration, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und Checklisten |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Kontakt: | Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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