Das 2-tägige Seminar vermittelt die konkrete tägliche Arbeit von Data Ownern sowie fachlichen und technischen Data Stewards in Katalog, Glossar, Qualität, Lineage und Governance-Workflows. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Arbeitsschritte, praktische Übungen und ein übertragbares Vorgehensmodell für den produktiven Einsatz von DataGalaxy.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Lernmodule
- Praxiswerkstatt
Seminarprofil
Die konkrete tägliche Arbeit von Data Ownern sowie fachlichen und technischen Data Stewards in Katalog, Glossar, Qualität, Lineage und Governance-Workflows. Die Inhalte werden von der fachlichen Einordnung über die Modellierung und Konfiguration bis zur Qualitätssicherung und Betriebsdokumentation aufgebaut.
Begründung der Seminardauer: Zwei Tage sind erforderlich, weil Rollenklärung und mehrere operative Arbeitsabläufe mit Review, Freigabe und Übergabe geübt werden.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Data Owner, Business Data Stewards, Technical Data Stewards, Domain Leads und Governance-Koordination.
Voraussetzungen: Grundverständnis der eigenen Datenverantwortung; Zugang zu beispielhaften Katalogobjekten ist empfehlenswert.
Lernziele
- Fachliche Ziele, Rollen, Datenobjekte und Erfolgskriterien strukturiert bestimmen.
- Passende Metadaten, Beziehungen, Kontrollen und Arbeitsabläufe in DataGalaxy modellieren.
- Plattformfunktionen anhand realistischer Anwendungsfälle sicher konfigurieren oder anwenden.
- Ergebnisse auf Qualität, Berechtigungen, Ownership und Nachvollziehbarkeit prüfen.
- Wiederverwendbare Standards, Review-Zyklen und Betriebsartefakte dokumentieren.
Lernmodule
Modul 1: Rollenabgrenzung und Verantwortungsumfang
Der Themenblock ordnet Rollenabgrenzung und Verantwortungsumfang in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Geltungsbereich, Beteiligte und Risikoszenarien für „Rollenabgrenzung und Verantwortungsumfang“ bestimmen.
- Schritt 2: Rollen, Entscheidungsrechte, Schutzanforderungen und prüfbare Kontrollen in einer Matrix modellieren.
- Schritt 3: Die Vorgaben an ausgewählten DataGalaxy-Objekten, Gruppen oder Arbeitsabläufen konfigurieren beziehungsweise zuordnen.
- Schritt 4: Positive und negative Prüffälle durchführen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 5: Review-, Freigabe-, Eskalations- und Rezertifizierungsregeln für den Regelbetrieb dokumentieren.
Modul 2: Datenportfolio und Ownership
Der Themenblock ordnet Datenportfolio und Ownership in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Geltungsbereich, Beteiligte und Risikoszenarien für „Datenportfolio und Ownership“ bestimmen.
- Schritt 2: Rollen, Entscheidungsrechte, Schutzanforderungen und prüfbare Kontrollen in einer Matrix modellieren.
- Schritt 3: Die Vorgaben an ausgewählten DataGalaxy-Objekten, Gruppen oder Arbeitsabläufen konfigurieren beziehungsweise zuordnen.
- Schritt 4: Positive und negative Prüffälle durchführen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 5: Review-, Freigabe-, Eskalations- und Rezertifizierungsregeln für den Regelbetrieb dokumentieren.
Modul 3: Fachliche Beschreibung und Glossarpflege
Der Themenblock ordnet Fachliche Beschreibung und Glossarpflege in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Relevante Begriffe, Synonyme, Kategorien und Nutzungskontexte für „Fachliche Beschreibung und Glossarpflege“ sammeln und abgrenzen.
- Schritt 2: Definitionen, Benennungsregeln, Beziehungen, Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien modellieren.
- Schritt 3: Die Inhalte strukturiert in DataGalaxy anlegen und mit geeigneten Datenobjekten, Berichten oder Richtlinien verknüpfen.
- Schritt 4: Mehrdeutigkeiten, Dubletten, fehlende Beziehungen und fachliche Widersprüche im Review bereinigen.
- Schritt 5: Freigabe, Versionierung, Pflegeintervall und Kommunikation als verbindlichen Arbeitsablauf festlegen.
Modul 4: Technische Metadaten und Integrationspflege
Der Themenblock ordnet Technische Metadaten und Integrationspflege in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Technische und fachliche Anforderungen für „Technische Metadaten und Integrationspflege“ erfassen und die Systemgrenzen festlegen.
- Schritt 2: Benötigte Zugänge, Sicherheitsvorgaben, Objektzuordnungen und Fehlerfälle in einer Prüfliste dokumentieren.
- Schritt 3: Die Konfiguration oder Automatisierung in einer kontrollierten Teststrecke aufbauen und mit repräsentativen Daten ausführen.
- Schritt 4: Ergebnisse, Protokolle, Objektidentitäten und Wiederanlaufverhalten gegen die Abnahmekriterien prüfen.
- Schritt 5: Betriebsparameter, Verantwortlichkeiten, Monitoring und Übergabeschritte als wiederverwendbaren Standard festhalten.
Modul 5: Datenqualität und Issue-Bearbeitung
Der Themenblock ordnet Datenqualität und Issue-Bearbeitung in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Steuerungsfrage, kritische Objekte und erwartete Entscheidung für „Datenqualität und Issue-Bearbeitung“ präzisieren.
- Schritt 2: Messgröße, Definition, Datenquelle, Baseline, Zielwert, Schwellenwert und Verantwortlichkeit festlegen.
- Schritt 3: Mess- oder Qualitätssignale mit den betroffenen DataGalaxy-Objekten und dem jeweiligen Nutzungskontext verbinden.
- Schritt 4: Bewertung, Ampellogik und Eskalation anhand realistischer Messwerte oder Abweichungen testen.
- Schritt 5: Review-Rhythmus, Maßnahmenverfolgung und Regeln zur kontinuierlichen Kalibrierung dokumentieren.
Modul 6: Lineage, Impact und Änderungsfreigabe
Der Themenblock ordnet Lineage, Impact und Änderungsfreigabe in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Ein geeignetes Ausgangsobjekt und die erwartete Abhängigkeitskette für „Lineage, Impact und Änderungsfreigabe“ auswählen.
- Schritt 2: Technische, manuelle und fachliche Beziehungen mit Quelle, Ziel, Richtung und Granularität erfassen.
- Schritt 3: Die Kette in DataGalaxy navigieren und relevante Filter, Ebenen und Kontextinformationen anwenden.
- Schritt 4: Vollständigkeit und Plausibilität anhand eines Änderungs-, Fehler- oder Nachweisszenarios validieren.
- Schritt 5: Festgestellte Lücken, Owner, Korrekturmaßnahmen und künftige Prüfintervalle dokumentieren.
Modul 7: Reviews, Kampagnen und Freigaben
Der Themenblock ordnet Reviews, Kampagnen und Freigaben in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Ziel, Scope, betroffene Objekte und Abschlusskriterien für „Reviews, Kampagnen und Freigaben“ festlegen.
- Schritt 2: Phasen, Statusübergänge, Rollen, Aufgaben, Fristen und Eskalationen modellieren.
- Schritt 3: Den Ablauf in DataGalaxy konfigurieren und mit repräsentativen Zuweisungen starten.
- Schritt 4: Fortschritt, Benachrichtigungen, Ausnahmen und fachliche Abnahmen während eines Testlaufs prüfen.
- Schritt 5: Abschluss, Nachweisführung, Wiederverwendung und Optimierung des Ablaufs dokumentieren.
Modul 8: Arbeitsrhythmus und Rollenübergabe
Der Themenblock ordnet Arbeitsrhythmus und Rollenübergabe in den Gesamtprozess ein, verbindet fachliche Anforderungen mit den relevanten Metadaten und Plattformfunktionen und führt zu einem prüfbaren Arbeitsergebnis.
- Schritt 1: Geltungsbereich, Beteiligte und Risikoszenarien für „Arbeitsrhythmus und Rollenübergabe“ bestimmen.
- Schritt 2: Rollen, Entscheidungsrechte, Schutzanforderungen und prüfbare Kontrollen in einer Matrix modellieren.
- Schritt 3: Die Vorgaben an ausgewählten DataGalaxy-Objekten, Gruppen oder Arbeitsabläufen konfigurieren beziehungsweise zuordnen.
- Schritt 4: Positive und negative Prüffälle durchführen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
- Schritt 5: Review-, Freigabe-, Eskalations- und Rezertifizierungsregeln für den Regelbetrieb dokumentieren.
Praxiswerkstatt
Die Praxiswerkstatt bündelt die zuvor aufgebauten Arbeitsschritte in einem durchgängigen Szenario. Jedes Arbeitspaket wird mit Ziel, Eingaben, Rollen, Prüfkriterien und Dokumentation abgeschlossen.
- Rollen-Backlog für ein Datenportfolio aufbauen.
- Metadaten-, Qualitäts- und Lineage-Aufgaben an realistischen Objekten bearbeiten.
- Review-Rhythmus mit Übergabe-, Eskalations- und Vertretungsregeln definieren.
Abnahmekriterien
- Objekte, Metadaten und Beziehungen sind vollständig und konsistent dokumentiert.
- Rollen, Berechtigungen, Freigaben und Eskalationen sind nachvollziehbar zugeordnet.
- Qualitäts-, Sicherheits- und Governance-Prüfungen sind mit konkreten Nachweisen belegt.
- Der erarbeitete Ablauf ist reproduzierbar und für den Regelbetrieb beschrieben.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Owner, Business Data Stewards, Technical Data Stewards, Domain Leads und Governance-Koordination |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis der eigenen Datenverantwortung; Zugang zu beispielhaften Katalogobjekten ist empfehlenswert |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, moderierte Modellierung, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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