Seminar Das U-Boot: UEFI, EFI Boot Manager und Betriebssystemstart

Einordnung

Der Kurs behandelt U-Boot als UEFI-Implementierung und Plattform für standardisierte Betriebssystemstarts. EFI System Partition, Anwendungen, Boot Manager, Variablen, Bootreihenfolge, Device Tree oder ACPI, Standard Boot, Secure-Boot-Grundlagen und Diagnose werden praktisch eingesetzt.

Inhaltsübersicht

  • UEFI-Rolle von U-Boot einordnen
  • EFI System Partition vorbereiten
  • EFI-Anwendungen manuell starten
  • EFI Boot Manager konfigurieren
  • Standard Boot und EFI verbinden
  • UEFI-Variablen und Persistenz absichern
  • Secure-Boot-Grundlagen und Diagnose
  • Praxisübungen
  • Lernziele

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: BSP-Entwicklung, Plattformintegration, Embedded-Linux- und Betriebssystemintegration, Gerätehersteller, Test und technische Administration.
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse von U-Boot, Partitionen, FAT-Dateisystemen und Linux- oder UEFI-Bootprozessen.

1. UEFI-Rolle von U-Boot einordnen

U-Boot als UEFI-Firmware, Payload oder Anwendung wird von klassischen Bootkommandos abgegrenzt.

  1. Schritt 1: Plattformrolle und unterstützte UEFI-Dienste bestimmen.
  2. Schritt 2: Native EFI-Anwendungen und Betriebssystemloader inventarisieren.
  3. Schritt 3: Device Tree oder ACPI als Hardwareübergabe festlegen.

2. EFI System Partition vorbereiten

Partitionstyp, FAT-Dateisystem und Verzeichnisstruktur werden für portable Starts eingerichtet.

  1. Schritt 1: GPT und EFI-Systempartition prüfen.
  2. Schritt 2: FAT-Inhalt und Standardfallbackpfad kontrollieren.
  3. Schritt 3: EFI-Anwendung laden und vor dem Start identifizieren.

3. EFI-Anwendungen manuell starten

Direkter Start dient als überprüfbare Basis für Boot Manager und Standard Boot.

  1. Schritt 1: Datei in den RAM laden oder vom Dateisystem adressieren.
  2. Schritt 2: Device Tree beziehungsweise Systemtabelle passend bereitstellen.
  3. Schritt 3: Anwendung starten und Rückgabestatus sowie Ausgaben auswerten.

4. EFI Boot Manager konfigurieren

Persistente Bootoptionen, Reihenfolge und nächster Start werden kontrolliert verwaltet.

  1. Schritt 1: Vorhandene Bootvariablen und Bootreihenfolge anzeigen.
  2. Schritt 2: Neue Bootoption mit Gerät, Pfad und Beschreibung anlegen.
  3. Schritt 3: BootNext, Fallback und nicht mehr gültige Einträge testen.

5. Standard Boot und EFI verbinden

EFI-Bootmeth und globale Boot-Manager-Methode werden in eine konsistente Suchstrategie eingebunden.

  1. Schritt 1: Bootmethoden und deren Reihenfolge prüfen.
  2. Schritt 2: Bootflow für EFI-Datei und Boot Manager scannen.
  3. Schritt 3: Lokales, wechselbares und Recoverymedium sinnvoll priorisieren.

6. UEFI-Variablen und Persistenz absichern

Variable Store, Schreibzugriffe und Wiederherstellung werden produktionsnah behandelt.

  1. Schritt 1: Speicherort und Kapazität des Variable Store bestimmen.
  2. Schritt 2: Persistenz und Verhalten bei vollem oder beschädigtem Store testen.
  3. Schritt 3: Default- und Recoveryverfahren ohne Verlust geschützter Daten festlegen.

7. Secure-Boot-Grundlagen und Diagnose

Signierte Anwendungen, Schlüsselzustände und typische Startfehler werden eingeordnet.

  1. Schritt 1: Aktuellen Secure-Boot- und Setupzustand prüfen.
  2. Schritt 2: Signierte und nicht autorisierte EFI-Anwendung unterscheiden.
  3. Schritt 3: Fehler in Partition, Dateipfad, Variable, Device Tree oder Signatur systematisch eingrenzen.

Praxisübungen

  • Manueller Start einer EFI-Anwendung von einer EFI-Systempartition.
  • Anlage und Prüfung von Bootoptionen, BootOrder und BootNext.
  • Standard-Boot- und Fehlerdiagnose für ungültigen Pfad, Variable Store und nicht autorisierte Anwendung.

Lernziele

  • U-Boot als UEFI-Plattform korrekt einordnen.
  • EFI-Systempartitionen und Anwendungen sicher verwenden.
  • EFI Boot Manager, Variablen und Bootreihenfolge konfigurieren.
  • UEFI mit Standard Boot, Device Tree oder ACPI verbinden.
  • Typische UEFI- und Secure-Boot-Startfehler diagnostizieren.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: BSP-Entwicklung, Plattformintegration, Embedded-Linux- und Betriebssystemintegration, Gerätehersteller, Test und technische Administration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von U-Boot, Partitionen, FAT-Dateisystemen und Linux- oder UEFI-Bootprozessen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

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