Seminar Curity Identity Server – Migration, Upgrade, Backup und Wiederherstellung

Das zweitägige Seminar vermittelt kontrollierte Versionswechsel und Wiederherstellungsverfahren. Bestandsaufnahme, Upgrade-Pfade, Breaking Changes, Konfigurations- und Datenbankschemata, Plugin-Kompatibilität, Testmigration, Backup, Restore, Rollback, Blue-Green- oder Rolling-Strategien und Nachsorge werden in ein ausführbares Change-Runbook überführt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Versionen, Komponenten, Datenquellen, Plugins und Abhängigkeiten vollständig inventarisieren.
  • Unterstützte Upgrade-Pfade und erforderliche Zwischenstände sicher planen.
  • Konfiguration, Schlüssel, Plugins und operative Daten konsistent sichern und wiederherstellen.
  • Testmigration, Cutover, Rollback und Betriebsabnahme mit klaren Kriterien durchführen.
  • Nachsorge, Beobachtungsfenster und Wiederholbarkeit in einem Runbook festhalten.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Bestandsaufnahme und Upgrade-Pfad

Schwerpunkt: Versionen, Lizenz, Service Roles, Profile, Datenquellen, Plugins, Java-Laufzeit, Container, Konfiguration und Abhängigkeiten.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Bestandsaufnahme und Upgrade-Pfad“ anhand von Versionen, Lizenz, Service Roles, Profile, Datenquellen, Plugins, Java-Laufzeit, Container, Konfiguration und Abhängigkeiten erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige Upgrade-Inventur dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

2. Release-Änderungen und Kompatibilität

Schwerpunkt: Breaking Changes, veraltete Konfiguration, Authenticatoren, Datenbankschemata, APIs, SDKs, Plugins und Clientverhalten.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Release-Änderungen und Kompatibilität“ anhand von Breaking Changes, veraltete Konfiguration, Authenticatoren, Datenbankschemata, APIs, SDKs, Plugins und Clientverhalten erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine priorisierte Kompatibilitäts- und Maßnahmenliste dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

3. Backup- und Restore-Design

Schwerpunkt: Konfigurationsbackup, verschlüsselte Konfiguration, Schlüssel, Zertifikate, Plugins, Datenbank, Secrets, Aufbewahrung und Restore-Reihenfolge.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Backup- und Restore-Design“ anhand von Konfigurationsbackup, verschlüsselte Konfiguration, Schlüssel, Zertifikate, Plugins, Datenbank, Secrets, Aufbewahrung und Restore-Reihenfolge erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen konsistenten Sicherungs- und Wiederherstellungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

4. Testmigration und automatisierte Prüfungen

Schwerpunkt: Kopie der Produktionskonfiguration, Schema-Migration, Startvalidierung, Smoke Tests, Protokollvergleich, OAuth-Flows und Performance.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Testmigration und automatisierte Prüfungen“ anhand von Kopie der Produktionskonfiguration, Schema-Migration, Startvalidierung, Smoke Tests, Protokollvergleich, OAuth-Flows und Performance erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Testmigration mit Ergebnisprotokoll dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

5. Cutover, Rolling oder Blue-Green

Schwerpunkt: Wartungsfenster, Traffic Drain, parallele Versionen, Datenkompatibilität, Go oder No-Go, DNS oder Load Balancer und Rollback.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Cutover, Rolling oder Blue-Green“ anhand von Wartungsfenster, Traffic Drain, parallele Versionen, Datenkompatibilität, Go oder No-Go, DNS oder Load Balancer und Rollback erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Cutover- und Rückfallverfahren dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

6. Nachsorge und Betriebsabnahme

Schwerpunkt: Alarmierung, Fehlerquoten, Token- und Sessionverhalten, Logs, Kapazität, Clientmeldungen, offene Punkte und Dokumentationsabschluss.

  1. Anforderungen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten für den Themenblock „Nachsorge und Betriebsabnahme“ anhand von Alarmierung, Fehlerquoten, Token- und Sessionverhalten, Logs, Kapazität, Clientmeldungen, offene Punkte und Dokumentationsabschluss erfassen.
  2. Die dafür benötigten Profile, Facilities, Clients, Datenobjekte, Skripte oder Betriebsparameter in einer nachvollziehbaren Referenzkonfiguration anlegen.
  3. Den vorgesehenen Ablauf mit realistischen Requests, Benutzerinteraktionen, Datenänderungen oder Betriebszuständen vollständig ausführen.
  4. Berechtigungen, Protokollierung, Fehlerverhalten und Missbrauchsschutz mit definierten Positiv-, Negativ- und Randfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Beobachtungs- und Abnahmeplan dokumentieren, fachlich abnehmen und für wiederholbare Änderungen versionieren.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung einer Upgrade-Inventur und eines versionierten Kompatibilitätsregisters.
  • Durchführung eines Konfigurationsbackups mit Restore in einer isolierten Laborinstanz.
  • Simulation eines Cutovers mit Go-/No-Go-Entscheidung, Rollback und Nachkontrolle.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Curity-Administration, Plattformbetrieb, DevOps, Datenbankadministration, technische Projektleitung und Change Management.

Voraussetzungen: Erfahrung mit Curity-Betrieb, Konfigurationsmanagement, Datenbanken und kontrollierten Plattformänderungen.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachliche Einordnung und Demonstration wechseln mit strukturierten Hands-on-Labs. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand, enthält Positiv- und Negativtests und endet mit einer dokumentierten Abnahme sowie einem wiederholbaren Arbeitsablauf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Curity-Administration, Plattformbetrieb, DevOps, Datenbankadministration, technische Projektleitung und Change Management
Voraussetzungen: Erfahrung mit Curity-Betrieb, Konfigurationsmanagement, Datenbanken und kontrollierten Plattformänderungen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
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