Seminar croit Ceph Sicherheit, TLS, Identitäten und Schlüssel

Die Managementebene, Ceph-interne Authentisierung und Datenservicezugänge verwenden unterschiedliche Identitäten und Schlüssel. Das Seminar führt diese Ebenen in ein minimales, prüfbares Rechte- und Zertifikatsmodell zusammen.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Seminarprofil

Das Seminar entwickelt ein durchgängiges Sicherheitsmodell für die croit Ceph Management Platform und ihre Datenservices. Behandelt werden Rollen und administrative Trennung, lokale Konten, OIDC und LDAP, TLS-Zertifikate und PKCS12, CephX-Schlüssel und Capabilities, API-Token, Geheimnisübergabe, Netzwerkzonen, relevante Ports, Rotation, Audit und Notfallzugänge.

Lernziele

  • Management-, CephX- und Datenserviceidentitäten klar trennen
  • Rollen, OIDC oder LDAP mit Notfallzugängen sicher einführen
  • TLS-Zertifikate einschließlich PKCS12 korrekt bereitstellen und erneuern
  • CephX-Capabilities und API-Token nach Minimalprinzip verwalten
  • Rotation, Audit, Portfreigaben und Sicherheitsvorfälle dokumentieren

Zielgruppe

Storage-, Security-, IAM- und Plattformadministratoren sowie technische Sicherheitsverantwortliche

Voraussetzungen

Ceph- und Linux-Grundlagen sowie Basiswissen zu TLS, Verzeichnisdiensten und rollenbasierter Zugriffskontrolle

Seminarinhalte

Schritt 1: Schutzobjekte und Vertrauensgrenzen

Managementplattform, Clusterdaemons, Gateways, Clients und externe Identitätsdienste werden als getrennte Zonen modelliert. Für jede Verbindung werden Identität, Verschlüsselung und Berechtigung festgelegt.

  • Management- und Datenebene
  • Administrations-, Service- und Clientidentitäten
  • Vertrauensanker und Notfallzugang

Schritt 2: Rollen und lokale Konten

Administrative Aufgaben werden nach Betrieb, Sicherheit und Prüfung getrennt. Lokale Konten bleiben auf notwendige Bootstrap- und Notfallzwecke begrenzt.

  • Least Privilege und Funktionstrennung
  • Kennwort- und Sitzungsschutz
  • Break-glass-Konto und Protokollierung

Schritt 3: OIDC integrieren

Die Plattform wird mit einem OpenID-Connect-Anbieter verbunden. Issuer, Client, Redirect, Claims und Gruppenabbildung werden vor Produktivsetzung getestet.

  • Clientregistrierung und Redirect-URI
  • Claims, Gruppen und Rollen
  • Fehlerfall und lokaler Rückfallzugang

Schritt 4: LDAP integrieren

LDAP-Verbindung, Bind-Konto, Suchbasis und Filter werden minimal und nachvollziehbar konfiguriert. TLS und Gruppenabbildung sind Teil der Abnahme.

  • Bind DN und Secret
  • User- und Group-Filter
  • LDAPS, Zertifikatsvertrauen und Ausfallverhalten

Schritt 5: TLS und PKCS12

Eigene Zertifikate werden mit vollständiger Kette und privatem Schlüssel bereitgestellt. Namen, Gültigkeit und automatische Erneuerung werden geprüft.

  • Zertifikatskette und SAN
  • PKCS12-Erstellung und Kennwortschutz
  • Austausch, Neustart und Clienttest

Schritt 6: CephX-Schlüssel und Capabilities

Clients und Dienste erhalten getrennte Identitäten mit minimalen MON-, OSD-, MDS- oder MGR-Rechten. Generalschlüssel werden nicht an Anwendungen verteilt.

  • Clientnamen und Capabilities
  • Pool-, Namespace- und Pfadbegrenzung
  • Export, Übergabe, Rotation und Sperrung

Schritt 7: API-Token und Automatisierung

Token werden zweckgebunden, zeitlich kontrolliert und außerhalb von Skripten gespeichert. Protokollierung und Widerruf sind obligatorisch.

  • Servicekonto und Tokenumfang
  • Secret Storage und Übergabe
  • Rotation, Revocation und Fehlerbehandlung

Schritt 8: Netzwerk- und Portschutz

Notwendige Verbindungen werden aus Quell-, Ziel- und Dienstbeziehungen abgeleitet. Managementzugänge werden von Datenpfaden getrennt.

  • Web-, PXE-, NTP- und Ceph-Ports
  • Firewallregeln und Administrationsnetze
  • Gateway- und Clientzugriffe

Schritt 9: Audit und Sicherheitsbetrieb

Änderungen an Rollen, Schlüsseln, Zertifikaten und Portregeln werden regelmäßig überprüft. Ein Ablaufplan behandelt kompromittierte Identitäten und abgelaufene Zertifikate.

  • regelmäßige Rechteprüfung
  • Ablauf- und Rotationskalender
  • Incident, Sperrung und Wiederherstellung

Praxisübungen

  1. ein Rollen- und Identitätsmodell für Betrieb, Security und Anwendungen erstellen
  2. eine OIDC- oder LDAP-Anbindung mit Rückfallzugang konfigurieren
  3. ein TLS-Zertifikat und einen eingeschränkten CephX-Schlüssel bereitstellen und rotieren

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Storage-, Security-, IAM- und Plattformadministratoren sowie technische Sicherheitsverantwortliche
Voraussetzungen: Ceph- und Linux-Grundlagen sowie Basiswissen zu TLS, Verzeichnisdiensten und rollenbasierter Zugriffskontrolle
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche deutschsprachige Dokumentation als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Madgeburg 2 Tage
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Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
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