Dauer: 3 Tage
Nutzen
Teilnehmer lernen, wann ein starrer BPMN-Prozess nicht ausreicht und Case Management sinnvoller ist. Der Kurs behandelt fallbasierte Arbeit mit dynamischen Aufgaben, Meilensteinen, Rollen und Ereignissen. Drei Tage sind notwendig, weil Case Management sonst gern als Sammelbecken für unklare Prozesse missbraucht wird.
Praxis im Seminar
Im Labor wird ein Fallmodell aufgebaut, mit Rollen, Case File, Aufgaben, Meilensteinen und dynamischen Ergänzungen versehen. Die Teilnehmer prüfen, welche Teile vorab modelliert werden müssen und welche im laufenden Fall kontrolliert ergänzt werden dürfen. Dazu kommen Regeln für Transparenz, Audit und Verantwortlichkeit.
Thematische Schwerpunkte
- Abgrenzung zwischen strukturierten BPMN-Prozessen und fallbasierter Bearbeitung
- Case File, Fallvariablen, Rollen, Berechtigungen und Verantwortlichkeiten
- Milestones, Stages, Ad-hoc-Fragmente und dynamische Tasks
- Ereignisse, Kommentare, Dokumentation und Bearbeitungshistorie
- Kombination von Case Management, Regeln und Prozessfragmenten
- Governance für flexible Abläufe, damit Dynamik nicht zum Chaos mit Benutzeroberfläche wird
Voraussetzungen
BPMN-Grundlagen und Erfahrung mit fachlichen Ausnahmeprozessen. Kenntnisse aus Business Central sind empfehlenswert.
Einordnung
Empfohlen nach BPMN und Human Tasks. Besonders geeignet für Vorgangs-, Antrags-, Service- und Fallbearbeitung.
