Seminar ID
Dieses zweitägige Seminar fokussiert die Erweiterbarkeit von Eclipse WindowBuilder und richtet sich an Teams, die nicht nur Standard-Widgets einsetzen, sondern projektspezifische Komponenten, eigene Bibliotheken und wiederverwendbare UI-Bausteine produktiv in den Designer integrieren möchten.
Seminarprofil
Behandelt werden Custom Components, projektbezogene Paletten, Strukturierung wiederverwendbarer Composite- und Panel-Klassen sowie die technische Einbindung spezialisierter Bibliotheken. Ziel ist eine Entwicklungsumgebung, in der fachliche UI-Standards zentral gepflegt und im Designer kontrolliert eingesetzt werden können.
Inhaltsschwerpunkte
- Konzeption wiederverwendbarer UI-Komponenten für Swing- und SWT-Projekte
- Einbindung eigener Komponenten in Palette und Designer
- Abgrenzung zwischen visueller Erweiterung und fachlicher Logik
- Gestaltung von Custom Composites, Panels und projektweiten Bausteinbibliotheken
- Integration dritter Komponentenbibliotheken und spezialiserter Layout-Erweiterungen
- Wartung, Versionierung und Teamstandards für erweiterte WindowBuilder-Setups
Praxiswerkstatt
Im Workshop-Teil werden eigene Formularbausteine, Dialogsegmente und standardisierte Eingabekomponenten entwickelt und in einen Designer-tauglichen Projektkontext eingebunden. Dabei entsteht ein Vorgehensmodell, mit dem Unternehmensstandards in neuen Projekten schneller und konsistenter umgesetzt werden können.
Zielgruppe
Adressiert werden erfahrene Java-Entwicklerinnen und Java-Entwickler, UI-Architekturen, Framework-Teams und technische Produktverantwortliche, die WindowBuilder in einer größeren Codebasis standardisieren oder mit projektspezifischen Bausteinen ausstatten möchten.
Voraussetzungen
Empfohlen werden sichere Grundlagen in Java sowie praktische Erfahrung mit Eclipse WindowBuilder. Kenntnisse in Swing oder SWT sind sinnvoll, da die Seminarübungen auf vorhandenen Komponenten- und Containerkonzepten aufbauen.
Projektnutzen
Das Seminar schafft die Grundlage für kontrollierte Wiederverwendung, geringere UI-Streuung im Team und eine schnellere Umsetzung fachlich ähnlicher Oberflächen. Gleichzeitig werden typische Integrationsfehler vermieden, die bei frei wachsenden Komponentenbibliotheken häufig auftreten.
