Überblick
Das Seminar fokussiert die Konfigurations- und Automatisierungsschicht von Theia-basierten Produkten. Vermittelt wird, wie konsistente Einstellungen, wiederverwendbare Workspace-Strukturen und steuerbare Aufgabenmodelle geschaffen werden, damit einzelne Werkzeuge, Teams oder ganze Produktlinien kontrollierbar und reproduzierbar betrieben werden können.
Zielgruppe
Geeignet ist das Format für Entwicklerinnen und Entwickler, Plattformteams, DevEx-Verantwortliche sowie technische Architekturen, die Theia-Produkte organisatorisch konsistent konfigurieren und automatisieren möchten.
Voraussetzungen
Empfohlen werden Grundkenntnisse in Theia oder vergleichbaren Werkzeugplattformen sowie Sicherheit im Umgang mit JSON-basierten Konfigurationsdateien und Build- beziehungsweise Task-Konzepten.
Lernschwerpunkte
Preference-System und Schemata aufbauen
Behandelt wird, wie Einstellungen in Theia beschrieben, validiert und als nachvollziehbare Konfigurationsschnittstelle für Produkte oder Erweiterungen bereitgestellt werden. Dabei spielen Schema-Design, Standardwerte und Wartbarkeit eine zentrale Rolle.
Scopes, Workspace-Ebenen und Produktvorgaben modellieren
Im Mittelpunkt stehen User-, Workspace- und Folder-Scopes, mehrwurzelige Workspaces sowie Strategien für teamweite oder projektspezifische Vorgaben. Daraus werden robuste Konfigurationsmodelle für reale Produktumgebungen entwickelt.
Aufgaben und Automatisierungslogik strukturieren
Vermittelt werden Aufgabenmodelle, Aufgabenkonfigurationen und die Rolle von Task Providern, Resolvers und Runners. Ziel ist ein reproduzierbarer Ablauf für Build-, Test- und Hilfsprozesse im Kontext eines Theia-basierten Produkts.
Governance und Betriebsfähigkeit sicherstellen
Behandelt werden Namenskonventionen, Default-Strategien, Änderungsmanagement, Debugging und organisatorische Leitplanken für größere Teams oder mehrere Produktvarianten.
Praxis
Im Seminar werden ein eigenes Preference-Schema, wiederverwendbare Workspace-Vorgaben und exemplarische Aufgabenmodelle aufgebaut. Dadurch entsteht eine direkt übertragbare Grundlage für konsistente Theia-Konfigurationen in realen Projekten.
