Seminar Apache Atlas – Intensivseminar Installation, Sicherheit und Betrieb

Dieses Seminar behandelt verdichteter Betriebsweg von Installation und Deployment über Authentifizierung, Ranger, Hochverfügbarkeit und Recovery bis Monitoring, Troubleshooting, Migration und Upgrade. Fachliche Einordnung, Demonstration und Laborarbeit werden zu einem durchgängigen Arbeitsprozess verbunden; jede Änderung endet mit einer dokumentierten Funktions-, Qualitäts- oder Sicherheitsprüfung.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Betriebssystem, Java, Ports, DNS und Ressourcen prüfen und das Ergebnis anhand definierter Kriterien prüfen.
  • Authentifizierungsweg und Vertrauensgrenzen dokumentieren und das Ergebnis anhand definierter Kriterien prüfen.
  • Atlas, HBase, Solr, Kafka, ZooKeeper und vorgeschaltete Infrastruktur inventarisieren und das Ergebnis anhand definierter Kriterien prüfen.
  • Lastprofil für Suche und Metadatenaufnahme erstellen und das Ergebnis anhand definierter Kriterien prüfen.
  • Schreibstopp oder Übergabepunkt kontrolliert setzen und das Ergebnis anhand definierter Kriterien prüfen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Voraussetzungen und Installationsplan

Schwerpunkt: Technische Abhängigkeiten und Zielwerte werden vor der ersten Änderung geklärt.

  1. Betriebssystem, Java, Ports, DNS und Ressourcen prüfen
  2. Backenddienste und Zugangsdaten erfassen
  3. Installations-, Test- und Rückfallplan dokumentieren

2. Kernkonfiguration

Schwerpunkt: Atlas wird mit konsistenten Netzwerk-, Backend- und Sicherheitsparametern verbunden.

  1. Serveradresse, Ports und externe URL konfigurieren
  2. HBase-, Solr- und Kafka-Verbindungen testen
  3. Anmeldung, Benutzerzuordnung und Protokollierung einrichten

3. Health Checks, Start und Rollout

Schwerpunkt: Dienstbereitschaft wird an technischen und fachlichen Funktionen geprüft.

  1. Readiness- und Liveness-Kriterien definieren
  2. Startreihenfolge und Abhängigkeitsprüfungen automatisieren
  3. Rollout mit Funktionsabnahme und Rückfall durchführen

4. Authentifizierung und Identitätszuordnung

Schwerpunkt: Anmeldung und Gruppenauflösung werden mit klaren Fehler- und Notfallwegen konfiguriert.

  1. Authentifizierungsweg und Vertrauensgrenzen dokumentieren
  2. Benutzer-, Gruppen- und technische Identitäten zuordnen
  3. Fehlanmeldung, Sperre und Verzeichnisstörung testen

5. Ranger-Richtlinien und Least Privilege

Schwerpunkt: Zugriffe werden nach Rolle, Ressource und erlaubter Aktion modelliert.

  1. Ressourcenbereiche und Nutzerrollen erfassen
  2. Richtlinien für Lesen, Schreiben, Typen, Tags und Glossar erstellen
  3. Vererbung, Ausschlüsse und Konflikte mit Negativtests prüfen

6. Transport, Secrets und administrative Härtung

Schwerpunkt: Netzwerkzugänge und schützenswerte Werte werden minimiert.

  1. TLS-, Proxy- und Netzwerkpfade dokumentieren
  2. Secrets und technische Zugangsdaten sicher bereitstellen und rotieren
  3. Administrative Oberflächen, Ports und Dateirechte härten

7. Betriebsarchitektur und Servicegrenzen

Schwerpunkt: Alle Dienste und Datenflüsse werden zu einem prüfbaren Betriebsmodell zusammengeführt.

  1. Atlas, HBase, Solr, Kafka, ZooKeeper und vorgeschaltete Infrastruktur inventarisieren
  2. Start-, Stop- und Abhängigkeitsreihenfolge dokumentieren
  3. Serviceziele, Wartungsfenster und Eskalationswege festlegen

8. Hochverfügbarkeit und Failover

Schwerpunkt: Mehrere Atlas-Instanzen und gemeinsame Backenddienste werden konsistent betrieben.

  1. Routing, Health Checks und Instanzverhalten planen
  2. Ausfall einer Instanz oder eines abhängigen Dienstes simulieren
  3. Failover, Wiederaufnahme und Datenkonsistenz prüfen

9. Backup, Restore und Wiederanlauf

Schwerpunkt: Sicherung und Wiederherstellung umfassen Graphdaten, Suchindizes, Konfigurationen und Sicherheitsmaterial.

  1. Sicherungsumfang, Konsistenzpunkte und Aufbewahrung festlegen
  2. Restore in einer isolierten Umgebung schrittweise durchführen
  3. Suche, Glossar, Klassifikationen, Lineage und Berechtigungen abnehmen

10. Beobachtbarkeitsmodell und Baseline

Schwerpunkt: Metriken, Logs und Funktionschecks werden nach Serviceziel und Fehlerklasse strukturiert.

  1. Kritische Nutzerpfade und Serviceziele festlegen
  2. Metriken für JVM, API, Suche, Backends und Notifications auswählen
  3. Baseline unter definierter Normalbelastung erfassen

11. Performanceanalyse

Schwerpunkt: Client-, Server-, Such-, Speicher- und Transportengpässe werden getrennt gemessen.

  1. Lastprofil für Suche und Metadatenaufnahme erstellen
  2. Latenz und Ressourcen je Komponente korrelieren
  3. Tuningmaßnahme einzeln anwenden und Wirkung messen

12. Troubleshooting-Systematik

Schwerpunkt: Störungen werden mit Hypothesen, Evidenz und kontrollierten Änderungen bearbeitet.

  1. Symptom, Zeitpunkt und letzte Änderungen eingrenzen
  2. Logs, Metriken und Abhängigkeiten zu einer Zeitlinie verbinden
  3. Behebung, Nachtest und Prävention dokumentieren

13. Migrations- und Upgradeplan

Schwerpunkt: Arbeitsschritte, Wartungsfenster und Rückfall erhalten eindeutige Entscheidungspunkte.

  1. Zielplattform und zulässigen Ausfall festlegen
  2. Backup, Testlauf, Cutover und Abnahme sequenzieren
  3. Go-, No-Go- und Rollback-Kriterien definieren

14. Cutover, Abnahme und Rückfall

Schwerpunkt: Die Betriebsfreigabe basiert auf technischen und fachlichen Nachweisen.

  1. Schreibstopp oder Übergabepunkt kontrolliert setzen
  2. Suche, Glossar, Tags, Lineage und API-Stichproben prüfen
  3. Fehlerfall simulieren und Rückkehr zur Ausgangslage dokumentieren

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Praxisfall „Voraussetzungen und Installationsplan“: backenddienste und Zugangsdaten erfassen; Ergebnis dokumentieren und mit einer Gegenprobe abnehmen.
  • Praxisfall „Authentifizierung und Identitätszuordnung“: benutzer-, Gruppen- und technische Identitäten zuordnen; Ergebnis dokumentieren und mit einer Gegenprobe abnehmen.
  • Praxisfall „Betriebsarchitektur und Servicegrenzen“: start-, Stop- und Abhängigkeitsreihenfolge dokumentieren; Ergebnis dokumentieren und mit einer Gegenprobe abnehmen.
  • Praxisfall „Performanceanalyse“: latenz und Ressourcen je Komponente korrelieren; Ergebnis dokumentieren und mit einer Gegenprobe abnehmen.
  • Praxisfall „Cutover, Abnahme und Rückfall“: suche, Glossar, Tags, Lineage und API-Stichproben prüfen; Ergebnis dokumentieren und mit einer Gegenprobe abnehmen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Atlas-Administratoren, Plattformbetrieb, DevOps, Informationssicherheit, Datenplattformteams und technische Serviceverantwortliche.

Voraussetzungen: Sichere Linux-, Netzwerk- und Betriebsgrundlagen; Kenntnisse zu Java-Diensten, HBase, Solr, Kafka, Authentifizierung und Backup.

Didaktik und Arbeitsweise

Die Arbeitsphasen folgen einem festen Muster: Ausgangszustand erfassen, Ziel und Prüfkriterien festlegen, Änderung schrittweise durchführen, technische und fachliche Wirkung kontrollieren und den Ablauf als wiederverwendbare Checkliste dokumentieren. Änderungen erfolgen ausschließlich in der Laborumgebung. Für produktive Systeme werden Freigabe, Sicherung, Wartungsfenster und Rückfalloption vorausgesetzt.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Atlas-Administratoren, Plattformbetrieb, DevOps, Informationssicherheit, Datenplattformteams und technische Serviceverantwortliche
Voraussetzungen: Sichere Linux-, Netzwerk- und Betriebsgrundlagen; Kenntnisse zu Java-Diensten, HBase, Solr, Kafka, Authentifizierung und Backup
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Abnahme
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Köln 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Münster 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
Bremen 5 Tage
Berlin 5 Tage
Paderborn 5 Tage
Essen 5 Tage
Darmstadt 5 Tage
Frankfurt 5 Tage
Potsdam 5 Tage
Flensburg 5 Tage
Konstanz 5 Tage
Freiburg 5 Tage
Rostock 5 Tage
Hamburg 5 Tage
Leipzig 5 Tage
Hamm 5 Tage
Stuttgart 5 Tage
Dresden 5 Tage
Luxemburg 5 Tage
Hannover 5 Tage
Jena 5 Tage
Trier 5 Tage
Madgeburg 5 Tage
Regensburg 5 Tage
Kassel 5 Tage
Ulm 5 Tage
München 5 Tage
Friedrichshafen 5 Tage
Münster 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
Köln 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Bremen 5 Tage
Berlin 5 Tage
Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.de All rights reserved. | Kontakt | Impressum | Nach oben